Wiktionary:Auskunft/Archiv/2006

Übersetzung in Deutsch we all take care

Es heißt auf Deutsch etwas "Wir geben uns alle Mühe". Weitere Übersetzungen der Wendung "to take care" findest du hier. Viele Grüße --Pill δ 12:35, 12. Okt 2005 (UTC)
heisst es nicht eher "Wir alle geben uns Mühe"? 137.248.4.67 14:45, 11. Jan. 2006 (UTC)
Der Satz von Pill bedeutet das gleiche wie der Deinige, "alle" kann sich jedoch auch auf Mühe beziehen. Dein Satz wäre somit meines Erachtens eindeutiger ;) lG. --birdy, das weltraumvogi (:> )=| 14:51, 11. Jan. 2006 (UTC)

boccacio

Was soll es denn für eine Sprache sein? Viele Grüße --Pill δ 18:12, 23. Okt 2005 (UTC)
Es gibt einen italienische Humanisten namens Giovanni Boccacio. Viele Grüße --Pill δ 18:23, 23. Okt 2005 (UTC)
Gesprochen wie: Dschowánni Bokáttscho. - Generell: Sehr viele Worte, die cio, cia, gio, gia, gli, ghe, ghi enthalten (und kein k) kommen aus dem Italienischen. --Purodha Blissenbach 22:15, 15. Apr. 2006 (UTC)

Übersetzung spanisch

Wie kann ich den Begriff "Cordero Místico" in die deutsche Sprache übersetzen?

Ich kann kein Spanisch, aber ich habe die Wörter mal hier nachgeschlagen. Demnach hieße es „mystisches Lamm“. Klingt aber merkwürdig ... Werde mich nochmal schlau machen. Viele Grüße --Pill δ 14:47, 26. Okt 2005 (UTC)

Ich kenne diese Wortkombination im Spanischen nicht. M.E. kann sie aber nur aus einer sehr speziellen theologischen Fachsprache kommen. "Cordero de Dios" ist das "Lamm Gottes" als eine Bezeichnung für Christus. In einem ähnlichen Sinn kann ein spezieller theologischer Aspekt des "Lamm Gottes" oder der "Lamm Gottes"-Theologie als "cordero místico" bezeichnet sein. Der Begriff ist auf jeden Fall ungewöhnlich. Man sollte bei einem spanischsprachigen Theologen oder in einem spanischen Theologielexikon nachforschen. Viele Grüße --Benutzer Diskussion:Wamito 26. Okt 2005 Ich habe via Google im Internet weiter recherchiert. "Cordero místico" ist ein Synonym für "Cordero de Dios" und heißt also "Lamm Gottes". Bekannt ist z.B. van Eyck's Bild "Das Lamm Gottes" (Spanisch: Políptico del Cordero Místico). Nochmals viele Grüße --Benutzer Diskussion:Wamito 26. Okt 2005

mitzuteilen, mit zu teilen , zusammenzukommen etc.

Werden diese Verbformen nun getrennt oder zusammen geschrieben? Es geht mir um das "zu" in der Mitte, wie bei vorbeizukommen, hineinzuschauen, einzuladen, fertig zu machen (fertigzumachen??)

Das schreibt man alles zusammen. Viele Grüße --Pill δ 18:57, 7. Nov 2005 (UTC)

Let it be

Was heißt "Let it be" ins Deutsche übersetzt?

"Lass es sein" ~ S. (Diskussion) 16:53, 3. Dez. 2005 (UTC)
Das wäre wohl ein Irrtum. Zwar stimmt es vom Vokabular her, aber die Bedeutung ist doch eine andere. Richtig müsste man es mit "Lass es gehen/laufen" übersetzen.-- Rhingdrache 21:09, 22. Dez. 2005 (UTC)
"Lass es Sein" im Sinne von Existieren/Leben/Bestehen/in Ruhe, nicht "lass es sein" im Sinne von "Unterlasse das!" Man muß das "Sein" nur groß schreiben, um die Übersetzung und den Sinn richtig zu kriegen ;-) -- Purodha Blissenbach 22:21, 15. Apr. 2006 (UTC)

"schwarz wie Leder"

Hallo, Nachdem ich in verschiedenen Wörterbüchern nichts gefunden habe, wollte ich mal einfach Menschen fragen: Kennt ihr die Redewendung "schwarz wie Leder"? In welchen Regionen kommt sie vor? Wisst ihr etwas zu ihrer Herkunft? Und habt ihr zufällig ein phraseologisches Wörterbuch, das diese Redewendung kennt? In zwei oder drei habe ich schon reingeschaut... Gruß, --85.73.jo.nas 11:19, 6. Dez. 2005 (UTC)

Kenne ich nicht; die Herkunft wird aber wohl mit der tiefschwarzen Farbe des Leders zu tun haben, oder? Man sagt wohl eher "Schwarz wie Pech". Ich geh nachher mal googeln. Viele Grüße --Pill δ 13:18, 6. Dez. 2005 (UTC)
Ich hab schon gegoogelt, was denkst du denn :-) Um Leder schwarz zu kriegen, muss man es färben (oder irgendwie behandeln), deshalb ist der Vergleich eigentlich komisch. "Schwarz wie Kohle" oder "schwarz wie ein Rabe" kommen in meinem (mhd.) Text auch vor - nhd. wird ja eher ein Wort (pechschwarz, rabenschwarz etc.) aus dem Vergleich gebildet. Liebe Grüße 85.73.jo.nas 16:16, 6. Dez. 2005 (UTC)

Ferien

Welches Geschlecht haben die Ferien?-- Rhingdrache 14:52, 28. Dez. 2005 (UTC)

Weiblich ;) LG --Roter Baron 15:18, 28. Dez. 2005 (UTC)
Wollte das auch gerade schreiben, aber ich hege da Zweifel, dass man das so sagen kann. Werde mich mal wieder mit meinem Grammatik-Duden auseinander setzen. Viele Grüße --Pill δ 15:20, 28. Dez. 2005 (UTC)
Ja, ja und schon haben wir's: Canoo liegt falsch. Falsch, falsch, falsch. Ich darf zitieren: „Bei Substantiven, die nur im Plural vorkommen (…), kann daher kein Genus festgestellt werden.“ Viele Grüße --Pill δ 15:25, 28. Dez. 2005 (UTC)
*gg* und das als Referenz ... --Roter Baron 15:28, 28. Dez. 2005 (UTC)

Weißt du, ob das für lateinische Substantive auch gilt (feriae)?? --Roter Baron 15:35, 28. Dez. 2005 (UTC)

Bedauerlicherweise nein. Ich würde sagen ja, da ich aber Ferien (;-)) habe, kann ich meinen Lateinlehrer nicht fragen. (Na ja, hätte zwar seine Telefonnummer, aber damit will ich ihn dann doch nicht belästige :-)) Viele Grüße --Pill δ 15:37, 28. Dez. 2005 (UTC)
Werd ich auch tun (mit meinem natürlich ;) Liebe Grüße --Roter Baron 15:52, 28. Dez. 2005 (UTC)
soweit ich weiß ist lat. ferieae ein Plural von lat. feria. Das ist in den romainschen Sprachen z.T. bis heute erhalten (Spanisch, Catalan, u.a.)--Purodha Blissenbach 22:24, 15. Apr. 2006 (UTC)

Das lateinische ,,feriae" ist femininen Geschlechts.

FreeTranslation.com

Dieser »tolle« Übersetzungsdienst hat mir eine englische E-Mail von Brion folgendermaßen übersetzt:

Ich habe Raubt dem MediaWiki Projekt Kirche auf SourceForge hinzugefügt, damit er kann machen direkt zu LEBENSLÄUFEN
einsetzt; er hat viele handlichen Reinigungsflecke kürzlich gemacht und Gewalt oder könnte sich freiwillig nicht
melden, das Installationsprogramm irgendwann umzuarbeiten.
Während Raubt, lernt die Seile, vergisst nicht, neuen checkins vor Aktualisieren der lebenden Stelle zu prüfen.

Jetzt mal eine Quizfrage an alle: Was wollte Brion damit sagen? Viele Grüße --Pill δ 16:20, 28. Dez. 2005 (UTC)

Hmm, ja, wenn der Text wenigstens syntaktisch korrekt wäre.-- Rhingdrache 16:30, 28. Dez. 2005 (UTC)
Er ist doch vollkommen gewichtlos, meinen Leichtigkeit verständlich Unsinn in keiner Sache. :-) --Jonas (= 20:30, 28. Dez. 2005 (UTC)
Wenn ich diesen Kommentar jetzt ohne Kontext sähe, würde ich sagen, dir ist dein Germanistik-Studium zu Kopfe gestiegen ;-) Viele Grüße --Pill δ 20:32, 28. Dez. 2005 (UTC)
Habe Jonas' Text gerade mit der tollen Internetseite auf englisch und dann wieder zurück auf Deutsch übersetzt. Mit folgendem Ergebnis:
Es ist noch perfekt, dass Gewicht, meine Leichtigkeiten verständlich Unsinn in keinem Ding löst. 
Sehr poetische Worte eines elektronischen Übersetzers. Viele Grüße --Pill δ 20:36, 28. Dez. 2005 (UTC)
Ach ja, Google macht daraus:
Es ist dennoch, bedeutet verständlichen Unsinn der Mühelosigkeit in keiner Sache tadellos leicht.
Vergleicht selbst! --Pill δ 20:38, 28. Dez. 2005 (UTC)

Zitat aus den FAQs bei Google:

Die Übersetzung ist nicht so gut, wie ich es mir wünsche. Kann Google sie verbessern?

Antwort: Die Übersetzung, die Sie sehen, wurde mit der neuesten Technologie erstellt. (…)

Na dann prost.

Ja, bis solche Übersetzungsprogramme gut bis sehr gut funktionieren werden, werden noch viele viele Jahre vergehen! Aber gibt es eigentlich auch kostenlose Übersetzungsdienste? Also bei denen Menschen die Übersetzungen machen (um einiges langsamer zwar, aber um vieles korrekter). Muss mal schnell suchen... --- MfG, Melancholie 21:01, 28. Dez. 2005 (UTC)
Habe zwei gefunden:
  1. Cucumis
  2. Übersetzungs-Wiki - bei Wikicities
Bei der Suche habe ich auch folgendes umfangreiche Wörterbuch gefunden: kosmOlingua
MfG, Melancholie 21:19, 28. Dez. 2005 (UTC)
Ich hätte nicht gedacht, dass das jemand umsonst macht. Viele Grüße --Pill δ 21:25, 28. Dez. 2005 (UTC)

Tatsaechlich erzeugt das mehrfache Hin- und Heruebersetzen nicht enden wollende Lachkraempfe.
Ich kenne noch eine Seite auf welcher in den Uebersetzungsforen zur jeweiligen Sprache eigentlich immer geholfen wird: http://www.pauker.at lG. --birdy, das weltraumvogi (:> )=| 13:17, 29. Dez. 2005 (UTC)

Ohrwurm

Ich suche die Herkunft bzw. die Entstehungszeit des Wortes Ohrwurm im Sinne des Liedes, das einem nicht aus dem Sinn kommt. Da dieser Ausdruck nur selten in nicht-deutschen Sprachen gefunden wrid, halte ich ihn für einen Ausdruck der Moderne, jedoch ist auch vorstellbar, dass es schon zu Mozarts Zeiten einen Ohrwum gab. Weiss jemand genaueres? Gruss, Stephan--145.253.118.83 12:56, 29. Dez. 2005 (UTC)

Hallo Stephan. Ich habe leider gerade kein Herkunftswörterbuch zur Hand, aber ich würde jetzt einfach mal auf Folgendes schließen: Über lange Zeit (und teilweise noch heute) wurde behauptet, dass der Ohrwurm (Forficula auricularia) das menschliche Trommelfell mit seinen Zargen zerkniffe. Daraus hat sich wahrscheinlich auch die heutige Bedeutung abgeleitet, denn die Musik kriecht so in den Gehörgang wie der echte Ohrwurm. Viele Grüße --Pill δ 13:03, 29. Dez. 2005 (UTC)
Belege für das Wort finden sich mit heutiger Bedeutung in der deutschen Sprache bereits im 14. Jhd., in der englischen bereits im 8. Jhd. Das Wort kommt von einem, in der Antike gebräuchlichen Heilmittel, das aus getrockneten Ohrwürmern gewonnen wurde. Da dieses später nicht mehr gebräuchlich war, geriet es in Vergessenheit und man brachte die Ohrwürmer mit Krankheiten in Verbindung.-- Rhingdrache 13:07, 29. Dez. 2005 (UTC)
Diese "heutige Bedeutung" meint aber das Insekt, nicht das Musikstück. Dazu steht leider weder im Duden noch im Kluge was. Rainer Zenz 13:12, 25. Apr. 2006 (UTC)
Da muss ich dir widersprechen. Das Insekt und das Musikstück hängen etymologisch sehr eng zusammen. Wie ich bereits geschrieben habe, geht das Musikstück auf die getrockneten Ohrwürmer zurück, die als Heilmittel in Gebrauch waren. Von dort aus nahm das Wort die Entwicklung, zuerst zum negativen, dann aber, über das Sinnbild der Ohrenkrankheit zu dem heute bekannten Ohrwurm im Sinne des Musikstückes.-- Rhingdrache (D) 14:35, 25. Apr. 2006 (UTC)

Ich verstehe Rainer so, dass er meint, mhd. ôrwurm würde das Insekt, nicht das Musikstück meinen. Lexer führt in seinem Wörterbuch auch nur einen Beleg von Konrad von Megenberg an, was stark für die naturkundliche Bedeutung spricht (die Lexer auch anführt). Im DWB (Grimm) wird ebenfalls keine musikalische/ mentale Bedeutung genannt. Kluge/ Seebold geht leider nur auf die Herkunft ein (die Rhingdrache oben aufführt), aber ganz klar ist mir die Entwicklung da auch noch nicht. Und seit wann eingängige Musik als "Ohrwurm" bezeichnet wird, wissen wir damit immer noch nicht. Die anfangs gestellte Frage ist also leider noch unbearbeitet. Vielleicht bieten andere etym. WB (Pfeiffer, Duden, Wasserzieher???) diese Info - ansonsten müsste man sozusagen (rückwärts) chronologisch durch ältere (Auflagen von) Wörterbücher(n) durchgehen, um herauszufinden, ab wann die musikalische Bedeutung aufgeführt wird... Gruß, --Jonas =) 09:59, 27. Apr. 2006 (UTC)

Ich versuche grade, den Artikel Ohrwurm auszubauen. Einen Teil habe ich hochladen können (allerdings wurde ich offenbar von den schleichenden Servern unterwegs ausgeloggt - grrr). Wann genau die musikalische Bedeutung aufkam, kann ich noch nicht sagen. Dudens Großes Wörterbuch der deutschen Sprache in 8 Bänden (ebenso die aktuelle Auflage in 10 Bänden) führt Belege aus den Zeitschriften Hörzu (1972) und Spiegel (1979) an.
Allerdings soll der Ohrwurm als "einschmeichelnde Melodie" bereits um 1900 geprägt worden sein, wenn man Heinz Küppers Illustriertem Lexikon der deutschen Umgangssprache von 1984 glauben darf. Er schreibt zu diesem Ausdruck: "Stammt nach den einen von Paul Lincke, der 1897 die Melodien seiner Operette so bezeichnete (Bericht seines Librettisten Bolten-Backers); nach den anderen hat Franz Lehár den Ausdruck geprägt." Beide lebten etwa von 1860/70 bis 1940/50. Interessanterweise unterlässt Küpper in diesem Fall die sonst übliche Datierungsangabe (er schreibt also am Ende der zitierten Stelle nicht "1900 ff.").
Jedenfalls ist das Wort sehr viel spannender als erwartet; eine Fülle von verschiedenen Bedeutungen (zu verschiedenen Zeiten) verbirgt sich dahinter. Hinzu kommt der Aberglaube - den könnte man nochmal gesondert zu verfolgen versuchen :-) Gruß, --Jonas =) 15:14, 1. Mai 2006 (UTC)

Alter des deutschen Konjunktivs

Von Benutzer_Diskussion:Melancholie#Konjunktiv nach hier kopiert.

Ich bin aus den Niederlanden, vielleicht können Sie mich beglücken mit Ihren Kenntnissen. Ich versuche zu entdecken wann und wie der Konjunktiv in deutscher Sprache entstanden ist. Ich schreibe ein Referat darüber (für mein Studium). -- Gruss, Janny

Also den "coniunctivus" (Konjunktiv) gab/gibt es schon im Lateinischen (wohl auch schon davor; laut dem Wikipedia-Artikel), wodurch er auch in allen heutigen indogermanischen Sprachen (...) auftaucht. Auch das Altgriechische und das Sanskrit kennt bereits den Konjunktiv! --- MfG, Melancholie 14:35, 3. Jan. 2006 (UTC)
[wg. "..." (herausgenommen)]: Da Latein nicht die Mutter der indoeuropäischen Sprachfamilie ist, ist deine Überlegung leider nicht ganz korrekt, außerdem hört sich das so an, als gehörten die romanischen Sprachen nicht zur indoeuropäischen (bzw. indogermanischen) Sprachfamilie, was jedoch der Fall ist. Mehr sogar, Latein, als eine indoeuropäische Sprache ist der direkte "Vorfahre" der romanischen Sprachen. Jedenfalls wird wohl die indoeuropäische Ursprache bereits über den Konjunktiv verfügt haben.-- Rhingdrache (D) 14:47, 3. Jan. 2006 (UTC)
Naja, das Wissen über die indogermanische Sprachentwicklung habe ich mal vorrausgesetzt ("Studium"). Zum anderen wollte ich nur "germanisch" schreiben (->Deutsch), habe aber aus der WP dummerweise das "indo-" mitkopiert, entschuldigt! Das mit "manche romanische" (jetzt durch "..." ersetzt) ist wohl falsch, ja! Da habe ich den WP-Artikel falsch verstanden (habe das nämlich nur schnell überflogen, da sich die Frage ja eigentlich um`s Deutsche dreht), weil nämlich nicht der Konjunktiv als Ganzes aus manchen romanischen Sprachen verschwunden ist, sondern nur gewisse Zeitformen dessen. Aber ich wusste ja warum ich diese Frage nicht nur allein beantworten wollte, und sie hier her kopiert habe (bei romanischen Sprachen kenne ich mich eben leider zu wenig aus, auch eine "genaue" Zeitangabe ist mir nicht möglich [wohl aber kaum jemandem] ;-) --- Hatte den Kopf wohl leider nicht ganz bei der Sache; schöne Grüße, Melancholie 15:44, 3. Jan. 2006 (UTC)
Fürs Althochdeutsche (und Gotische) spricht man übrigens meist vom Optativ. Gruß, --Jonas (= 18:01, 3. Jan. 2006 (UTC)

Begriff aus dem Lateinischen abgeleitet

Von Wiktionary:Fragen zum Wiktionary#Begriff_aus_dem_Lateinischen_abgeleitet nach hier kopiert.

Wie heißt das Adverb, das benutzt wird, um die Flußrichtung anzugeben? Ein Beispiel: "Rechts der Donau, .........gesehen, befindet sich das gesuchte Haus". Gemeint ist, rechts der Donau in Flußrichtung gesehen.

Die deutschen Ausdrücke dafür sind flussaufwärts, flussabwärts oder auch stromaufwärts, -abwärts. Lateinische Fremdwörter sind mir dafür nicht bekannt. Vielleicht kommst Du weiter, wenn du Übersetzungen für diese deutschen Wörter in verschiedenen romanischen Sprachen suchst. Viele Grüße, --Jonas =) 12:08, 5. Jan. 2006 (UTC)
Bei manchen Flüssen gibt's noch Extrawörter wie z.B. rechtsrheinisch und linksrheinisch. --DaB. 00:50, 8. Jan. 2006 (UTC)
Bei allen Flüssen ist links und rechts in Flußrichtung gemeint! --Waldir 13:54, 29. Mai 2006 (UTC)

Lead

Von Wiktionary:Fragen zum Wiktionary#Lead nach hier kopiert.-- Rhingdrache (D) 15:51, 10. Jan. 2006 (UTC)

Gibt es einen kurzen prägnanten deutschen Begriff für Lead?

Lead beschreibt allgemein das erfolgreiche Knüpfen des Kontakts eines Produkt- oder Dienstleistungsanbieters zu einem potentiellen Interessenten. Bekräftigt die Person das Interesse, spricht man von einem "qualified lead". Das ist eine noch unverbindliche Kaufabsicht.

Hmm, also wenn "qualified lead" eine "unverbindliche Kaufabsicht" oder "potenzielle Kaufabsicht" ist, dann ist "lead" unter (manchen?) Verkäufern ganz einfach die "Kaufabsicht", oder? Mir ist der Begriff "lead" in dieser Hinsicht aber nicht geläufig. Aber der Bedeutung "zum Ziel führen" würde "Kaufabsicht" ja entsprechen (aus Sicht des Verkäufers). Ein anderes Wort wäre auch "Kaufinteresse"! --- MfG, Melancholie 18:23, 10. Jan. 2006 (UTC)
Vielleicht auch "Kundenkontakt"? Ist aber nur geraten, ich kenne mich auch nicht aus. Nach der engl. Wikipedia [1] steht "Lead" im Marketing für einen "potentiellen Käufer" (oder "möglichen Kunden"). Ist es das, was du suchst? Gruß, --Jonas =) 19:09, 10. Jan. 2006 (UTC)
Scherzhaft könnte man auch 'Opfer' sagen ;-) --84.156.125.178 21:06, 10. Jan. 2006 (UTC)
"Lead beschreibt allgemein das erfolgreiche Knüpfen des Kontakts …" ist ja wohl Unsinn. Das ist nur eine Spezialbedeutung unter vielen und keineswegs allgemein. Lead ist für viele Arten der "Verbindung", "Verknüpfung", Spur", "Fährte", "Leine", "Seil", "Führung", "Leitung", … gut. -- Purodha Blissenbach 22:43, 15. Apr. 2006 (UTC)

Krammetsvogel

Krammetsvogel ist eine andere Bezeichnung für Wacholderdrossel, lG. --birdy, das weltraumvogi (:> )=| 23:40, 12. Jan. 2006 (UTC)

Woher kommt das Sprichwort...

Ich würde mich sehr freuen, wenn mir jemand sagen könnte, wer der Autor des Sprichwortes "Tue Gutes und rede darüber" ist. Dieses wird hauptsächlich im PR-Bereich benutzt.

1.000 Dank im Voraus!

Auf einigen Webseiten steht, der Urheber des Mottos sei unbekannt. Aber auf http://www.zitate-online.de/autor/fisch-walter/ ist der Spruch Walter Fisch zugeschrieben, der auch mal ein Buch mit diesem Titel veröffentlicht hat. Das muss natürlich nicht heißen, dass er das Sprichwort tatsächlich "erfunden" hat. Vielleicht findest du das Buch ja in einer Bücherei, um nachzuschauen, ob der Autor etwas dazu sagt, ob er sich den Spruch ausgedacht hat? Viele Grüße, --Jonas =) 14:25, 30. Jan. 2006 (UTC)

Übersetzung vom Englischen ins Deutsche

„We try harder“ (Verschoben von Wiktionary:Fragen zum Wiktionary --Pill δ 13:04, 7. Feb. 2006 (UTC))

Naja, deine drei Wörter sind zwar aus dem Satzzusammenhang gerissen, aber aller Wahrscheinlichkeit nach bedeutet es "wir versuchen (es) intensiver" bzw. "wir versuchen (es) in verstärktem Maße". Eleganter ist aber vielleicht "wir bemühen uns intensiver/mehr (darum)". Beachte aber, dass "to try" auch "aburteilen" bedeuten kann. --- Schöne Grüße, Melancholie 21:20, 7. Feb. 2006 (UTC)

Milchzahn

(Verschoben von Wiktionary:Fragen zum Wiktionary-- Rhingdrache (D) 21:52, 15. Feb. 2006 (UTC))
Woher kommt der Begriff Milchzahn, warum heißt er Milchzahn?

Weil Milchzähne im Säuglingsalter wachsen (meist beginnen die ersten Zähne mit 6 Monaten zu wachsen) in welchem (wie vermutet) gestillt wird. Der Begriff stammt aus dem 16. Jhd., eben aus diesem Grund und ist eine Zusammensetzung aus Milch (die Muttermilch ist gemeint) und Zahn.
LG. --birdy, das weltraumvogi (:> )=| 21:13, 15. Feb. 2006 (UTC)

Deutsch->Niederländisch

Hallo ich moechte woerter von deutsch ins niederlaendische uebersetzen. Mir ist nicht ganz klar ob dies mit hilfe des wiktionary's moeglich ist.

Gerne emfaenge ich dazu eine erlaueterung von ihnen.

Danke,

Christian Siepermann

email:csiepermann@hotmail.com


ps wieso steht unter dieser rubrik seite spechern ?

Hallo Christian,
Das Wiktionary ist noch ein junges Projekt, aber dennoch findet man schon einige Übersetzungen vom Deutschen ins Niederländische.
Ich empfehle Dir daher einfach das gesuchte Wort in die "Suche" (ganz links ist das Suchfeld) einzugeben und im entsprechenden Eintrag bei Übersetzungen nachzusehen.
P.S. "Seite speichern" speichert das, was Du geschrieben hast, und wird dann angezeigt,
Ich hoffe ich konnte alle Fragen klären, lG. --birdy, das weltraumvogi (:> )=| 18:26, 20. Feb. 2006 (UTC)
(Bearbeitungskonflikt) Hallo Chris, das ist hier nicht ohne Weiteres möglich (außer so, wie es spacebirdy beschrieben hat), aber du findest im Internet viele DE-NL-Wörterbücher, z. B. auch dieses oder auch das (hab ich jetzt auf die Schnelle gesehen). Viele Grüße Pill δ 18:27, 20. Feb. 2006 (UTC)

legen

haie ihrs,

mein Sprachgefühl sagt mir, dass der Imperativ von legen "leg" ist. Ich habe nicht die geringste ahnung wo ich das prüfen könnte; aber vielleicht kann ja jemand von euch den Artikel bei legen prüfen und ggf. den Text bei der Anmeldung anpassen. Dankeschön ...<font color=#348853>Sicherlich</font> 18:58, 20. Feb. 2006 (UTC)

Sollte beides gehen, ganz im Gegensatz zu deiner Signatur ;) Viele Grüße Pill δ 19:00, 20. Feb. 2006 (UTC)
Steht auch hier. Viele Grüße Pill δ 19:01, 20. Feb. 2006 (UTC)
Zur Signatur: in den Einstellungen das Häckchen "Unterschrift nicht mit Link auf die Benutzerseite versehen" anwählen und dann oben den kompletten Link eingeben (hast Du vielleicht nur vergessen) LG. --birdy, das weltraumvogi (:> )=| 19:02, 20. Feb. 2006 (UTC)
yep schon angepasst. früher gings ;) ...Sicherlich Post 19:06, 20. Feb. 2006 (UTC)
danke übrigens "birdy" und "pill" für die hilfe und die weitergehenden erläuterungen im chat! ...Sicherlich Post 19:54, 20. Feb. 2006 (UTC)

Bot-schaft

Mich interessiert wie die Bot-, Land-, Gesell- etc. zu ihrem -schaft kommen? Im Schwedischen übrigens, gibt es den Hammare-skaft, Hammerschaft(Stiel), Skåp, Schrank, Skafferi, Speisekammer, Landskap, Landschaft. Merci
(vorstehender nicht signierter Diskussions-Beitrag stammt von ÄuäDiskussionBeiträge ° ----birdy, das weltraumvogi (:> )=| 23:57, 16. März 2006 (UTC))

Kopiert von Diskussion:Schaft#Bot-schaft lG. --birdy, das weltraumvogi (:> )=| 23:57, 16. März 2006 (UTC)
Kluges Etymologisches Wörterbuch erklärt, dass das Suffix auf ein Substantiv zurückgeht. (D.h. dass die Wörter urspünglich keine Ableitungen (Derivation, Suffigierung), sondern Zusammensetzungen (Komposition, Determinatiovkomposita) waren/ sind. Ahd. scaf (M./N.), mhd. schaft (F.) sind von schaffen abgeleitet und bedeuten ungefähr Geschöpf, Beschaffenheit. Botschaft, Landschaft bezeichneten früher offenbar Personen bzw. Personengruppen. Wie genau der Bedeutungswandel abgelaufen sein soll? Kluge vermutet, dass sich aus Beschaffenheit von X Sammelbegriffe entwickelten: Ritterschaft - Verhalten/ Beschaffenheit eines Ritters - Gesamtheit aller, die diese Beschaffenheit aufweisen. Gruß, --Jonas =) 11:18, 17. März 2006 (UTC)

Familienname „Zacharias“

Von Wiktionary_Diskussion:Hilfe nach hier:

Wie und woher ist der Familienname „Zacharias“ (in meinem Fall Beziehungen zu Ostpreußen, Angerburg, Kruppinnen) nach Deutschland gekommen? --83.169.152.28; 05:48, 21. März 2006

Vielleicht ist dir diese Dudenseite etwas behilflich.(?) Du scheinst also einen Vorfahren mit dem Vornamen „Zacharias“ gehabt zu haben. --- MfG, Melancholie 04:59, 21. März 2006 (UTC)

Substantive Singular/Plural

Wie bezeichnet man die Substantive, die im Plural ihren Wortstamm verändern; z.B. Hut - Hüte, Baum - Bäume (statt Stift - Stifte)? (habe ich von w:Wikipedia:Auskunft#Substantive_Singular/Plural, also bitte dort antworten) --84.156.108.85 00:53, 23. März 2006 (UTC)

Würden sie den Wortstamm ändern, würden sie 'ungregelmäßig' genannt werden. Die genannten Beispiele verändern nicht den Wortstamm, sondern bilden den Plural durch Umlautung und heißen 'stark', das gilt sicher für Verben und ziemlich sicher für Substantive. Die (heutige) Umlautbildung ist in den meisten Fällen aus einer alten Dehnung entstanden, die in der Zeit des historischen Mittelhochdeutschen zu einem eingeschobenen i oder e gewandelt wurde, also nach dem Bildungsprinzip Huute > Huite > Hüte (ohne Garantie, daß dies für dieses Wort so zutrifft) - die meisten alten germanischen Sprachen (bsp. Gotisch) haben noch die Dehnung bzw. gar keine Veränderung. Auch heute gibt es solche Worte noch, insbesondere in den Dialekten, etwa Kölsch: en Kraht > die Kraade ("Kröte" (über einen Menschen sprechend), Kriecher, Person der Unterschicht, Unsympathischer Mensch) -- Purodha Blissenbach 00:29, 16. Apr. 2006 (UTC)

Bahnchaos, oder 'Regionale Bezeichnungunterschiede im Schienenverkehr?

Mir sind Unklarheiten bezüglich der Bahnen aufgefallen. Duden schmeißt S-Bahn und Stadtbahn in einen Pott und auch hier ist das Ganze etwas verzwickt. Nun wollte ich fragen, ob diesbezüglich Unterschiede in verschiedenen Regionen auftauchen. Zumindest hier bei Köln ist es so, dass die Stadtbahn ein eigenes Schienennetz bildet und teilweise Straßenbahn und U-Bahn ist, während die S-Bahn (als Abkürzung für Schnellbahn) auf dem Netz der Regionalbahnen und Fernzüge fahren.-- Rhingdrache (D) 23:22, 23. März 2006 (UTC)

So wie Du das beschreibst sind mir die Begriffe auch geläufig. LG. --birdy, das weltraumvogi (:> )=| 23:39, 23. März 2006 (UTC)
Das ist regional unterschiedlich. In Berlin wird meines Wissens zwischen Stadtbahn = S-Bahn und Straßenbahn (= Tram) unterschieden (verschiedene Netze). In Hannover sind Teile des Straßenbahnnetzes unterirdisch; die S-Bahn (= Straßenbahn) ist dort identisch mit der U-Bahn, wenn man so will. Aber ich glaube, dass einige Züge des Nahverkehrs seit einigen Jahren als "Stadtbahn" bezeichnet werden (die Linien heißen dann auch S 1, S 4 usw.) - ob und wie sprachlich differenziert wird, weiß ich nicht. Je nach Stadt bzw. Verkehrsbetrieb steht das S also für andere Wortbestandteile. Gruß, --Jonas =) 11:14, 25. März 2006 (UTC)
Vielleicht etwas spät, aber ich hab‘ mir unter der Überschrift "Bahnchaos" etwas anderes vorgestellt: Die offizielle Regelung in Hannover ist "Stadtbahn" = Straßenbahn und U-Bahn, "S-Bahn" heißen die seit der Expo 2000 verkehrenden neuen Nahverkehrszüge auf dem DB-Schienennetz, die oben erwähnten S-Linien (z.T. wurden auch neue Gleise zur Entlastung gelegt, Haltepunkte aber eher umgebaut bzw. verlegt als neu geschaffen - z.Zt. gerade Hannover-Linden wegen WM). Das Bezeichnischaos entsteht dadurch, dass "S-Bahn" schon vor der Expo als inoffizielle Abkürzung für Straßenbahn gebräuchlich war – möglicherweise mit der Folge, dass die neuen Nahverkehrszüge dann die bis dahin umgangssprachlich unübliche Bezeichnung "Stadtbahn" erhielten (weil sie in die "Stadt" fahren?), was ich aber aus eigener Erfahrung nicht bestätigen kann. -- UliDolbarge 06:21, 30. Mai 2006 (UTC)

Juvial

Was bedeutet "juvial"? Ich hab es gerade auf einer Stenkelfeld-CD gehört, weshalb ich mir auch wegen der Schreibweise unsicher bin. Zitat: „In einer juvialen Verweigerung hektischen Umtriebs schöpft das Werk seine Kraft aus erhabener Gelassenheit.“ -- Stefan Majewsky 13:36, 26. März 2006 (UTC)

Meinst du jovial? Siehe Wikipedia. Viele Grüße Pill δ 13:41, 26. März 2006 (UTC)

Plural von Buchstaben

Es war natürlich falsch, den Plural von A, B, C usw. lapidar mit {{Audio|Buchstabe A plural.ogg|As]],   Bs (Info), Cs usw. anzugeben, schließlich wird Pfeiffer mit drei F und nicht mit drei Fs geschrieben; aber ich kann PfeiƒFer durchaus auch mit drei verschiedenen Fs schreiben - oder irrt sich da mein Sprachempfinden? --[[Benutzer:Olaf Studt|Olaf Studt}} 05:38, 31. März 2006 (UTC)

Würd ich nicht sagen, IMHO beides mal die F. Viele Grüße Pill δ 12:40, 31. März 2006 (UTC)
Ich würd sagen, es gibt beide Pluralformen. Mein Wörterbuch sieht das ebenso (Bertelsmann, deutsche Rechtschreibung), dort steht: A n. Gen. - Pl. -(s)
Aber ich würde die Pluralformen auch auf Verwendungen/ Bedeutungen verteilen: Mein Name ist Haase, mit zwei A - und ich habe in meiner Buchstabensuppe nur As, keine Bs und Cs! --Jonas =) 14:46, 31. März 2006 (UTC)
Ja, das letzte Beispiel lässt mich auch ein wenig nachdenklich werden. Duden ist bei dieser Sache meiner Meinung, aber es ist halt nur der normale Duden – also ohne eine Unterscheidung zwischen den Bedeutungen zu machen. Hmm, viele Grüße von einem nachdenkenden Pill δ 14:49, 31. März 2006 (UTC)
Wenn ich beim Duden arbeiten würde, dann würde ich mich hüten, in manchen Fällen Bedeutungen differenzieren zu wollen. Wir sind hier in der Umgangssprache, da gibt es nicht ausreichend Belegmaterial... einfach angeben, das beide Plurale möglich sind, und sich nicht weiter aus dem Fenster lehnen :-) --Jonas =) 14:53, 31. März 2006 (UTC)
Bewirb dich doch mal, ist bestimmt lukrativ, angesichts so vieler Reformen … :) Viele Grüße Pill δ 14:58, 31. März 2006 (UTC)
Es gibt imho beide Formen, denn nachdem einer alle F's aus den Scrabble-Spiel an die Hamster und Meerschweine verloren hatte, konnte er kein "Pfeiffer mit 3 F" mehr legen, das geht ohne ein einziges "F" eben nicht mehr.
Ich glaube, es kommt auf die ggf. zu ergänzende Bedeutung an: Alle Steine mit F → Alle F's, jedoch Pfeiffer mit drei mal F → Pfeiffer mit drei F — Alle F in Pfeiffer werden klein geschrieben.
Ist der abstrakte Buchstabe gemeint, heißt es F im Plural. Sind aber mehrere konkrete Ausprägungen (F, f, f) der Form oder sogar gegenständliche Realiserungen gemeint (die F's der Leuchtreklame, auf Scrabble-Steinen), dann heißt der Plural F's. -- Purodha Blissenbach 00:46, 16. Apr. 2006 (UTC)

Cembalo

(Verschoben von Wiktionary:Fragen zum Wiktionary-- Rhingdrache (D) 12:51, 4. Apr. 2006 (UTC))
Wer kann mir etymolgisch zuverlässig das Wort Cembalo erläutern?

Cembalo ist eine gekürzte Entlehnung von clavicembalo → it, was aus den lateinischen Wörtern clavis → la "Taste" und cymbalum → la "Zimbel" zusammengesetzt ist.-- Rhingdrache (D) 13:03, 4. Apr. 2006 (UTC)

Are judges forbidden to know magic?

Wie kann man den obigen Satz übersetzen, bzw. was bedeutet er genau. Mir kommt nämlich die Übersetzung als "Sind Richter verboten, um Magie zu kennen?" etwas seltsam vor. Die Frage ist aus einem Fragekatalog entnommen. Die vollständige Frage lautet:

Are there separate civil and criminal courts?
Is there a separate court or procedure for magical crimes?
Are judges and other court officers required/forbidden to know magic?

-- Rhingdrache (D) 14:53, 5. Apr. 2006 (UTC)

Ich würde es so übersetzen: Ist es Richtern verboten sich mit Magie auszukennen?. P.S.: Hat das alles irgendwie mit Harry Potter zu tun? ;-) --Tosca 15:57, 5. Apr. 2006 (UTC)
Danke. Und nein, es hat nichts mit HP zu tun, sondern mit Weltenbasteln, siehe [2]-- Rhingdrache (D) 16:12, 5. Apr. 2006 (UTC)
Sind Zivil- und Strafgerichte getrennt voneinander? / Gibt es getrennte Gerichte für Zivil- und Strafsachen?
Gibt es einen eigenen Gerichtshof oder eine eigene Verfahrensweise für Verbrechen in der Magie (evtl. Schwarzmagie)
Müßßen sich Richter und andere Amtsträger an Gerichten mit Magie auskennen oder ist etwa genau das verboten?

Wobei der aktuelle Ist-Zustand in der westlichen Welt ja weder das Auskennen noch ein Verbot des Kennens, sondern ein Gebot der Ignoranz ist, möglicherweise ist das mit dem Satzfragment (forbidden to know) auch gemeint. -- Purodha Blissenbach 00:58, 16. Apr. 2006 (UTC)

geschaltet - geschalten

Hallo,
Heißt es eigentlich "in Reihe geschaltete Verbraucher" (also auch "eingeschaltetes Licht") oder "in Reihe geschaltene Verbraucher" (also auch "eingeschaltenes Licht")? Oder ist gar beides in Ordnung? Ist das Letztere vielleicht eher nur umgangssprachlich (oder süddt.)? --84.156.106.89 17:32, 17. Apr. 2006 (UTC)

Da mir die Form "geschalten" auch bekannt ist, würde ich sie nicht grundsätzlich als falsch bezeichnen, jedoch ist sie umgangssprachlich und sollte deshalb im Schriftdeutschen vermieden werden.-- Rhingdrache (D) 10:14, 18. Apr. 2006 (UTC)


Das Partizip Perfekt von ,,schalten" ist ,,geschaltet", also: eingeschaltetes Licht.

Ü Französisch

Was heißt:tout vas va bien il fait beau? (vorstehender nicht signierter Diskussions-Beitrag stammt von 62.46.185.176DiskussionBeiträge ° ----birdy, das weltraumvogi (:> )=| 18:09, 3. Mai 2006 (UTC))

Alles ist gut, es ist schön (es ist schönes Wetter: il fait beau → fr/il fait mauvais → fr) LG. --birdy, das weltraumvogi (:> )=| 18:09, 3. Mai 2006 (UTC)

Wortherkunft -zelten

Woher kommt der Wortstamm -zelten in Lebzelten und Mohnzelten (Runde Kuchen im Alpenländischen Raum)? --62.218.166.128 21:07, 7. Mai 2006 (UTC)

Der "Zelte" bzw "Zelten" taucht im 10. Jh. auf (mhd. zelte, ahd. zelto). Neben Lebzelten und Mohnzelten ist davon auch pfanzelt ("Pfannkuchen, in der Pfanne Gebackenes", vgl. "(Fleisch-)Pflanzl") abgeleitet. Die weitere Herkunft von ahd. zelto ist allerdings unklar, so Kluges Etymologisches Wörterbuch. In diesem Wörterbuch wird allerdings zaghaft vorgeschlagen, es könne auf germ. *teld-a- zurückgehen (Verb: "bedecken", davon Zelt "Vorhang, Decke, Zelt"). Ich hoffe, das hilft dir. Gruß --Jonas =) 22:11, 7. Mai 2006 (UTC)

in dem in den...

Wann benutze ich in der deutschen Sprache in und wann im??? Warum ist es z.B.: ich stehe vor DEM Schrank, aber ich stelle mich vor DEN Schrank???? (vorstehender nicht signierter Diskussions-Beitrag stammt von 80.134.118.19DiskussionBeiträge ° --Jonas =) 21:37, 24. Mai 2006 (UTC))

Präpositionen ("Verhältniswörter") fordern einen bestimmten Kasus, z.B. den Dativ ("Wem-Fall") oder Akkusativ ("Wen-Fall"). Eine ganze Reihe Präpositionen unterscheiden dabei zwischen Angaben des Ortes (lokal) oder Angaben der Richtung (direktional). Die lokale Verwendung fordert üblicherweise den Dativ, die direktionale dagegen den Akkusativ. Zwei Beispiele:
  • Ich habe den Stift auf den Tisch gelegt (direktional, Akkustativ), jetzt liegt er auf dem Tisch (lokal, Dativ).
  • "Die Papiere sind in der Schublade." (lokal, Dativ) - "Wer um Himmels willen hat sie denn in die Schublade getan?" (direktional, Akkusativ)
Diese grammatische Eigenheit erlaubt es uns auch, zu unterscheiden zwischen in die Berge gehen und in den Bergen gehen oder auch am Abgrund laufen bzw. an den Abgrund laufen. Im einen Fall wird der Ort angegeben, wo etwas geschieht, im anderen Fall die Richtung, in der etwas geschieht.
Verwirrender wird es, wenn das Merkmal "Richtung" bei Verben nicht sofort zu erkennen ist, wie etwa bei gehören oder erinnern: In dem Messerblock (lokal, Dativ) stecken zehn schwarze Messer, aber das blaue Messer gehört nicht in den Messerblock (direktional, Akkusativ). - Ich erinnere mich an den Tag (Akkusativ), an dem (Dativ) wir uns trafen. -- Die Präpositionen gehen relativ feste Verbindungen mit manchen Verben ein, und verlieren dabei mehr oder weniger ihre ursprüngliche, eigene Bedeutung. So ist die eigentliche Bedeutung von auf in der Verbindung "auf etwas beruhen" noch relativ gut erkennbar; aber bei "auf etwas/ jemanden hören" ist das nicht mehr der Fall.
Ich hoffe, ich habe nicht nur Verwirrung gestiftet, sondern auch etwas Licht ins Dunkel gebracht. Herzliche Grüße, --Jonas =) 21:37, 24. Mai 2006 (UTC)

Silbentrennung

Hallo, gibt es irgendwelche logische Regeln, nach denen ein Wort in Silben getrennt wird? Also nicht so wie man es in der Grundschule mit Sprachgefühl und Klatschen beigebracht bekommt? (vorstehender nicht signierter Diskussions-Beitrag stammt von 84.56.117.160DiskussionBeiträge ° --Thogo (Disk./Bew.) 18:41, 13. Jul. 2006 (UTC))

Ja.
  1. Wenn es ein zusammengesetztes Wort ist, trennst du zwischen den beiden Wortteilen.
  2. Wenn nicht, dann wird vor dem letzten Konsonant einer Konsonantengruppe getrennt (sch, ch bleiben allerdings zusammen, da sie als 1 Konsonant zählen).
  3. Ab 1. August werden Wörter wie O.fen oder U.fer wieder getrennt (derzeit nicht gestattet).

Naja und noch ein paar kleinere Sonderregeln. Viele Grüße, --Thogo (Disk./Bew.) 18:41, 13. Jul. 2006 (UTC)

Was die Trennung von Ofen oder Ufer angeht, so ist es genau umgekehrt. Momentan ist es noch gestattet, aber ab August nicht mehr. Ich empfehle auch in die Überarbeiteten Rechtschreibregeln (pdf) zu sehen. Dort sind schon die Änderungen zum August eingearbeitet.-- Rhingdrache (D) 09:16, 14. Jul. 2006 (UTC)
… und um auch mal ein bisschen Werbung zu machen: hier.Viele Grüße Pill δ 10:37, 14. Jul. 2006 (UTC)
natürlich findet man solch nette Sachen dank Pill auch im Wiktionary: Rechtschreibreform zum 01. August 2006 Werbung fürs Wiktionary muss/darf auch sein o:) , lG. --birdy (:> )=| 11:16, 14. Jul. 2006 (UTC)
Hab ich doch gemacht – ist schließlich beides von mir, also von Wiktionary :) (Nur ausgelagert des Layouts wegen). Die PDF ist nur besser, IMHO Viele Grüße Pill δ 11:18, 14. Jul. 2006 (UTC)
Ja, sieht sehr hübsch aus, ich habe mir erlaubt das in Wiktionary:Aktuell zu ergänzen :) lG. --birdy (:> )=| 11:22, 14. Jul. 2006 (UTC)

gefeuert - entlassen

Hallo , ich würde gern wissen , welche sprachliche Herkunft dieses Wort hat und in welchem Zusammenhang es steht .

gefeuert

Danke --213.211.235.216 14:08, 21. Jul. 2006 (UTC)

Diese Bedeutung des Verbs feuern ist aus dem Englischen entlehnt. Im Englischen ist to fire im Sinne von "entlassen" erstmals 1885 im amerikanischen Englisch bezeugt. Eine Hypothese, wie es zu dieser Bedeutung gekommen ist, findest Du hier: Online Etymology Dictionary „fire“ Gruß, --Jonas =) 17:07, 22. Jul. 2006 (UTC)
Die englische Bedeutung stammt von der seit 1871 bezeugten Bedeutung "eine Person von einem Platz werfen", dieses wiederum ist übertragen von "eine Waffe entleeren, um sie zum feuern bereit zu machen".-- Rhingdrache (D) 12:24, 24. Jul. 2006 (UTC)

erbarmen, Bahre, bar, -bar, ...

Hallo, mich interessiert,ob all die verschiedenen "-bar" der selben sprachlichen Wurzel entstammen. So da wären: Trag-bahr-e, er-bar-men, trag-bar, Bar-fuss,Barm-herzig, in meinem Dialekt (Berndeutsch) Bärre (Schubkarre), Barre (Heugitter für die Kühe im Stall), auf schwedisch gibt es da bära, was "tragen" bedeuted oder barm, was "Busen/Brust" heisst. Auch die Audrucksweise, bar jeder Vernunft, gibt es da noch.Bedanke mich.--bs65 19:07, 30. Jul. 2006

Hallo, ich habe Deine Frage mal von Diskussion:-bar hierher kopiert - sie ist hier wahrscheinlich besser aufgehoben und findet mehr Aufmerksamkeit.
Nein, diesen Wortstämmen liegen unterschiedliche Wurzeln zugrunde. erbarmen/ barmherzig sind Lehnübersetzungen von lat. miserere bzw. misericors, die beide von dem lat. Adjektiv miser abgeleitet sind, was "elend, arm" bedeutet (arm bedeutete früher "unglücklich, vereinsamt"). Das Verb miserere wurde folgerichtig im Althochdeutschen (etwa im 9. Jh.) mit "armen" übersetzt (die Endung -en für Verben wurde an das Grundwort arm angehängt). Gleichzeitig kam die Form barmen auf; die Herkunft des b- ist unklar. In Kluge/Seebolds etymologischem Wörterbuch wird vermutet, dass es eine Präfigierung mit ab- gab, von der nur das b erhalten blieb. Die Form mit b hat sich durchgesetzt und wurde auch bei der Lehnübersetzung von lat. miseri-cors "barm-herzig" (ahd. sowohl armherzi als auch barmherzi) verwendet.
Bildungen wie barfuß oder bar jeder Vernunft gehen auf das Adjektiv bar zurück; im Eintrag zu diesem Wort findest Du auch einen Abschnitt zur Etymologie.
Bei der Bahre handelt es sich um eine Trage, das Wort geht auf das germanische Verb *ber-a- ("tragen") zurück. Verwandt sind unter anderem auch das englische Verb to bear und schwedisch bära, das Du ja selbst erwähnst.
Das Suffix -bar drückt heute nur noch eine Möglichkeit aus (essbar, machbar, lesbar). Es geht - wie die Bahre - auf germ. *ber-a- zurück; die Bedeutung hat sich von "tragen" über "fruchtbar" (vgl. trächtig, das von "tragen" kommt, und gebären, das über "bären" (mhd. bern = tragen, schwanger sein) von "bar" kommt) weiterentwickelt zu der Möglichkeit, der Fähigkeit etwas hervorzubringen (dankbar = "dank tragend"; ehrbar = "Ehre tragend"). Mit dem germ. Verb ist lat. ferre verwandt.
Barm im Sinne von "Busen, Brust" (auch "Schoß") stammt ebenfalls von *ber-a-.
Ich nehme an, dass die Berner Barre (das Heugitter) verwandt ist mit der Bar (der Kneipe). Mittelhochdeutsch barre/ bar bedeutet "Riegel, Schranke" und ist entlehnt aus dem altfranzösischen barre (Balken, Schranke, Querbalken). Daher kommen auch der Goldbarren und die Barriere. Das altfranzösische Wort wurde auch ins Englische entlehnt und bezeichnete die "Schranke", die in einem Wirtshaus des Gastraum vom Schankraum trennt. Später wurde der Ausdruck auf die ganze Trinkstube übertragen.
Jetzt haben wir drei unterschiedliche Wurzeln; vielleicht gibt es noch weitere "bar-Wörter", die noch andere Wurzeln haben. In jedem Fall haben diese drei Wortfamilien noch einige weitere spannende Geschichten zu erzählen (soweit ich das überhaupt beurteilen kann). Wenn Dich Etymologie interessiert, besorg Dir doch ein etymologisches Wörterbuch (Kluge/ Seebold ist weitverbreitet, ebenso Pfeifer, aber auch der Herkunftsduden (Duden Bd. 7 ist das, glaub ich?). Es gibt noch eine Reihe weiterer Bücher; meine Erklärungen hier beruhen hauptsächlich auf Kluge/Seebold und geringen Wissensbrocken übers Mhd. Wenn Du möchtest, kannst Du auch noch in folgenden Wörterbüchern stöbern:
Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „GB00746“ (Beginn der bar-Wortstrecke)
Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „GB00920
Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „GB00926
Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „GB00296
Online Etymology Dictionary „bar
Weitere Bedeutungen findest Du im Deutschen Rechtswörterbuch, wenn Du nach "bar" suchst: früher war das eine Bezeichnung für freie Leute.
Herzliche Grüße, Jonas =) 18:37, 31. Jul. 2006 (UTC)

Plural von Milch

Hallo, ich habe Zweifel, was die Plural von Milch betrifft. Wenn ich über mehrere Stücke von Gesichtsmilchprodukten (Kosmetik) spreche, könnte ich sagen: Gesichtsmilch sind zur Reinigung der Gesichtshaut bestimmt? Oder muss ich sagen: Gesichtsmilchprodukte (geht auch Gesichtsmilchmittel???) sind zur Reinigung der ......bestimmt? Hier habe ich auch den Plural-Milchen - gefunden, kann man es benutzen, wenn man über Gesichtsmilchprodukte spricht? Ich bedanke mich herzlich für die Antwort. Iva Chlapcová, Tschechien iva.chlapcova@ckhi.cz

Der Plural existiert nur in der Fachsprache. Ein Forscher, der sich mit Gesichtsmilch befasst, wird das vielleicht verwenden, aber eigentlich benutzt man den Plural nie. Benutz stattdessen lieber die Form „eine/zwei/mehrere Arten von Gesichtsmilch“, das ist wesentlich besser. In deinem Satz benötigst du den Plural aber gar nicht, schreib einfach: Gesichtsmilch ist zur Reinigung des Gesichts bestimmt (Gesichtshaut klingt merkwürdig). Viele Grüße –Pill δ 08:55, 15. Aug. 2006 (UTC)

Grad nur männlich?

Beim Überarbeiten des Eintrags Grad ist mir aufgefallen, dass mir „Grad“ als Maßeinheit bisher immer sächlich vorgekommen ist, canoo.net gibt aber nur die männliche Deklination, und das DWDS schreibt bei Längengrad: „zwei um einen Grad auseinanderliegenden Längenkreisen“. Vielleicht liegt mein Eindruck ja daran, dass die Maßeinheit praktisch nie mit dem bestimmten Artikel verwendet und „einen“ zu „ein“ verschliffen wird (man erinnere sich an „das Rudi Völler“). --Olaf Studt 14:08, 16. Aug. 2006 (UTC)

Zumindest als Nicht-Maßeinheit ist es männlich (der Grad der Verunreinigung etc...). Als Maßeinheit würde ich auch "das Grad (Celsius)" verwenden. Grüße, --Thogo (Disk.) 14:10, 16. Aug. 2006 (UTC)
Ganze 43 („von ungefähr 73“) ausgegebene Google-Treffer für „das Grad Celsius“, von denen 3 sagen „umgangssprachlich, aber falsch“ (ähnlich w:Grad Celsius), plus 6 (einschl. w:Grad Öchsle) für „das Grad Öchsle“ ermutigen nicht grad zum Ausgliedern der Maßeinheit als „Substantiv, m/n“. --Olaf Studt 15:53, 16. Aug. 2006 (UTC)
Na und? Für "der Grad Celsius" gibts auch nur 50 Google-Treffer. :o) --Thogo (Disk.) 15:56, 16. Aug. 2006 (UTC)

Solange kein anerkanntes Wörterbuch (oder eine Grammatik) beide Genera angibt, lasst uns bitte beim Maskulinum bleiben. --Jonas =) 17:16, 21. Aug. 2006 (UTC)

Siehe bitte Benutzer Diskussion:Pill#das Grad, –Pill δ 18:30, 24. Aug. 2006 (UTC)

Havaneser

... ja, ich bin's! Wie benennt man eigentlich den Einwohner von Havanna? Bin über die Hunderasse drauf gestoßen. LG -- Acf :-) 04:56, 22. Aug. 2006 (UTC)
Die w:Gelegenheitsbildung „Havannaer“ hat's immerhin bis ins Uni-Leipzig-Wortschatz-Lexikon geschafft („unknown word“ für canoo, kein Treffer bei DWDS), ansonsten flicht man wohl gern die einheimischen habanero und habanera in seine deutschen Sätze ein. --Olaf Studt 18:14, 24. Aug. 2006 (UTC)
Danke erstmal, dachte ich mir fast, denn mit den -er-Bildungen liegt man ja (fast) immer richtig, bloß wenn es zu einer Vokalanhäufung kommt, klingt's manchmal komisch. Kam daher nicht auf die Idee, den Havannaer zu suchen. Übrigens, zu den Suchstellen (Fundstellen sind es ja in dem Fall keine) DWDS und Canoo: DWDS ist IMHO ziemlich konservativ, hat aber vor allem ausführliche Bedeutungserklärungen und Canoo arbeitet weitgehend automatisch. Will sagen, frisst viel, was nach deutsch klingt oder aussieht*) ;-) --Acf :-) 04:53, 25. Aug. 2006 (UTC)
*)Gerade bei dir auf der Benutzerseite gefunden: [3]. Tja, das ist Canoo. -- Acf :-) 05:06, 25. Aug. 2006 (UTC)

Ein Wort, mehrere Sprachen

Ich habe mich eben gefragt, wie ein Eintrag aussehen soll, wenn es ein Wort in mehreren Sprachen gibt. Ich habe mir daraufhin den Artikel de angeschaut und versucht, das Niederländische zu "extrapolieren". Mir sind aber ein paar Sachen nicht ganz klar:

  1. Wie kann ich hier mehrere Formatvorlagen übernehmen?
  2. äh... wäre das überhaupt gewünscht? Oder soll es da eher eine Begriffsklärungsseite wie in der Wikipedia geben, also quasi dass [[de]] verweist auf [[de (niederländisch)]], [[de (französisch)]] usw.?
  3. Angenommen, die verschiedenen Sprachen sind alle zusammen auf einer Seite. Bleiben wir beim Beispiel de: im Niederländischen ist es ein bestimmter Artikel (der, die); im Französischen entspricht es ziemlich genau dem deutschen von. Preisfrage: wie nummeriere ich jetzt die Bedeutungen durch? Fange ich bei jeder Sprache wieder bei [1] an (fänd ich irgendwie doof), oder wäre niederländisch: [1] bestimmter Artikel und französisch: [2] von?
  4. de hat im Französischen, Italienischen und Spanischen (fast?) die gleiche Bedeutung. Kann ich in dem Fall also bei allen dreien "[2] von" schreiben, oder muss ich daraus "[2] von", "[3] von" und "[4] von" machen?
  5. So, nun die umgekehrte Richtung. "von" ist leider ein schlechtes Beispiel. Nehmen wir mal das englische Wort "to leave". Das heißt auf deutsch "verlassen" -- allerdings nur im Sinne von "weggehen"; nicht im Sinne von "man kann sich auf mich verlassen". Wie mache ich diesen Unterschied klar? Schreibe ich dann als Übersetzung "[1] verlassen [1]" (um es von "[1] verlassen [2]" abzugrenzen, was "sich auf jemanden verlassen" bezeichnen würde)?

Generell fühle ich mich, was den Umgang mit Fremdsprachen und Übersetzungen angeht, als Neueinsteiger leider noch ein wenig alleine gelassen; auf den Hilfeseiten steht noch nicht allzuviel drüber (oder ist es zu gut versteckt?). Dabei kann man gerade in diesem Bereich sehr einfach noch viele substanzielle Beiträge leisten. Wenn mir jemand sagt, an welchen Stellen der Text auf diese meine Fragen am besten aufgehoben wäre (evtl. sogar eigene Hilfe-Seite?), dann könnte ich die Antworten auf meine Fragen zusammenfassen. --Wutzofant (✉✍) 00:36, 25. Aug. 2006 (UTC)

Hallo und willkommen Wutzofant, bitte entschuldige meine knappe Antwort (ich wollte eigentlich schlafen gehen):
  1. Am besten mit copy-und-paste, sie also herauskopieren, ich habe mir z.B. auf meiner Benutzerseite einige Vorlagen für Fremdsprachen für solche Zwecke erstellt.
  2. Ja! Nein, bitte keine [de (niederländisch)] etc. Seiten.
  3. Bei jeder Sprache bei [1] beginnen.
  4. Bei jeder Sprache eine eigene Übersetzung.
  5. Die Übersetzungen werden entsprechend der Bedeutungsnummer nummeriert.
Beispiele für einen mehrsprachige Einträge: parlar, takk
Wenn Du weitere Fragen hast, so stehe ich Dir gerne zur Verfügung.
L.G. --birdy (:> )=| 02:24, 25. Aug. 2006 (UTC)
Super, vielen Dank fuer eure prompten Antworten auf meine ganzen Fragen. Zum Abschluss noch eine Frage: Soll ich (insbesondere die Antwort auf diese Frage hier) in aufbereiteter Form irgendwo auf eine von Wiktionary:Hilfe verlinkte Seite einbauen? Wenn ja, welche? --Wutzofant (✉✍) 10:17, 25. Aug. 2006 (UTC)
Die Hilfeseiten sind ein bisschen verwarlost hier, teilweise ;) Bin gerade dabei, die Hilfe zu überarbeiten und ergänzen, das würde dann irgendwie in Hilfe:Seite bearbeiten kommen, wobei, wie gesagt, ist alles gerade in Arbeit, ich weiß leider nicht richtig, wenn das mal fertig wird. Wenn du das einbauen willst, tu es dort (wenn möglich), ansonsten setz es einfach auf eine x-beliebige Seite, mal sehen, wie das in der neuen Hilfsstruktur unterkommt (aber es wird sicherlich reinkommen, denn so eine Seite fehlt noch). Viele Grüße –Pill δ 10:27, 25. Aug. 2006 (UTC)

Vorlagen für Bulgarisch

Wo finde ich die Formatvorlagen für Bulgarisch? Oder gibt's da noch keine? Was müsste ich in dem Fall tun, um welche anzulegen? --Wutzofant (✉✍) 00:36, 25. Aug. 2006 (UTC)

Hallo Wutzofant, es gibt nun eine Formatvorlage für Bulgarisch
:) lG. --birdy (:> )=| 02:33, 25. Aug. 2006 (UTC)

Sprachportale

Gibt es eigentlich Portale für die einzelnen Sprachen? Das könnte evtl. sinnvoll sein (vgl. meine Fragen oben, insbesondere die Formatvorlagen), damit sich die Leute, welche Einträge für bestimmte Sprachen erstellen, besser miteinander absprechen könnten. Nur so ne Idee. --Wutzofant (✉✍) 00:36, 25. Aug. 2006 (UTC)

Da ist es wohl im Moment am besten über die Kategorien zu gehen. -- Acf :-) 04:56, 25. Aug. 2006 (UTC)

erste Sahne

Guten Abend liebe Gemeinde,
vielleicht kann mir jemand die Etymologie von „erste Sahne“ nahebringen. „Erste Sahne“ im Sinne von der/das/das Beste. Z. B.: „Ich habe eine erste Sahne Golf gespielt“. Grüße --Saibo (Δ) 22:49, 4. Sep. 2006 (CEST)

Hallo Saibo, bei deiner Frage ist mir aufgefallen, dass „erste Sahne sein“ eine Redewendung ist. Werde mich mal schlau machen. Wenn der Eintrag erstellt ist, kannst du ja dort nachlesen. Liebe Grüße --Acf :-) 22:56, 4. Sep. 2006 (CEST) :-) Ж
Schoneinmal vielen Dank Acf! – Direkt einen Artikel: super :) Irgendwas stimmt aber mit den "Referenzen und weiterführende Informationen:" nicht. Komme jeweils auf keine passende Seite. Die potentielle Herkunft klingt logisch.. erklärt aber nur "Sahne" und nicht "erste". Gibt es auch eine zweite Sahne? Vielleicht von minderer Qualität? .. und wo hast du die Herkunft her? Grüße --Saibo (Δ) 00:17, 5. Sep. 2006 (CEST)
Die Referenzen habe ich geändert (eine davon ist Wikiquote, wo es ein paar prinzipielle Problem gibt), die vorletzte ist Wortschatz Uni Leipzig, dort kommt es als Kookkurenz (d. h. zu gut Deutsch in der Wortnachbarschaft vor), weitere schriftliche (gedruckte) Belege habe ich nicht. Was über die Herkunft dasteht, hatte ich vor einiger Zeit mal gelesen (weiß aber nicht mehr wo :( ). Die Redewendung ist zu jung, als dass sie schon Eingang in irgendwelche Werke gfunden hätte. Also, das ist der momentane Stand - der muss vorerst reichen. --Acf :-) 08:04, 5. Sep. 2006 (CEST) :-) Ж

völlig konfu(ziu)s

Wie ist denn das mit „wiederholen“ nach der neuen Rechtschreibung? Gibt es denn da irgendwelche neue Regelungen?

  • „Ich wiederhole meinen Lernstoff.“ - wiederholen (soweit klar)
  • „Ich hole das Buch wieder aus der Bibliothek.“ - wieder holen (?)

Der pädagogisch gut gemeinte, belehrende Kasten, den ich zur Verfügung habe, ist völlig verwirrend, denn er behandelt die Getrennt- und Zusammenschreibung mit „wieder“. Bitte im Zuge der Antwort auch mal im Eintrag nach dem Rechten sehen. Danke schon mal --Acf :-) 07:47, 8. Sep. 2006 (CEST) :-) Ж

Ich wiederhole meinen Lernstoff
das Buch wieder holen (=erneut holen)
Wenn wieder im Sinne von „nochmals“ verwendet wird, gilt Getrenntschreibung. Der Sache liegt eine Regel zu Grunde, die besagt, dass Partikel-Verb-Verbindungen zusammengeschrieben werden, wenn das erste Glied ein selbstständiges Adverb ist und getrennt, wenn er nur eine Verbpartikel ist. Klingt kompliziert, ist es normalerweise aber nicht. Man hört den Unterschied:
Er hat die Frau wiedererkannt.
Ich habe das Problem wieder erka̩nnt.
Wenn der Hauptakzent auf dem ersten Bestandteil liegt, wird zusammengeschrieben, denn es handelt sich um ein selbstständiges Adverb. Liegt er auf dem zweiten, wird getrennt geschrieben, denn es ist dann eine Verbpartikel. Werden beide Bestandteile betont, gilt Getrennt- oder Zusammenschreibung: Vorschriften wiedereinführen/wieder einführen. Deshalb geht im Fall das Buch wieder holen auch Zusammenschreibung, denn es gibt ja keinen Bedeutungsunterschied zwischen: das Buch wiederholen / das Buch wieder ho̩len. Alles eine Frage der Betonung. Viele Grüße –Pill δ 10:02, 8. Sep. 2006 (CEST)

Frage ueber die Herkunft des Wortes Schiff ( Kirchenschiff)

Hallo, mich wuerde interessieren wo der Schnittpunkt der Woerter Schiff und Kirchenschiff ist. Was ich bis jetzt gefunden habe ist das Kirchenschiff von dem Wort Naos kommt, was sich ja doch recht anders anhoert. Und das Schiff von einem altgermanischen Wort abstammt. Wieso klingt es dann gleich? Kann es was mit der gleichen Bauweisen von Schiffen und Kirchenschiffen zu tun haben? Mit freundlichen Gruessen

(vorstehender nicht signierter Diskussions-Beitrag stammt von 222.153.26.112DiskussionBeiträge ° --Jonas =) 12:26, 1. Mai 2006 (UTC)]] 16:45, 30. Apr. 2006 (UTC)) - Von Wiktionary:Fragen zum Wiktionary hierher verschoben durch Jonas =) 16:45, 30. Apr. 2006 (UTC)

Hallo Michael,
Schiff ist tatsächlich ein altes germanisches Wort (die erschlossene Form lautet *skipa- und bedeutet neben "Wasserfahrzeug" wohl auch "Gefäß"). Das Kirchenschiff ist eine Lehnübersetzung vom Lateinischen navis: Auch im Mittelalter wurde eine Kirchen bzw. ihre verschiedenen Teile als "Schiff" (lat. navis) bezeichnet. Diese Bezeichnung stammt offenbar vom Griechischen naos; dieses Wort steht laut w:Kirchenschiff (Artikel in der Wikipedia) für den geschlossenen Tempelraum. Hier endet allerdings mein Wissen: ich weiß nicht, ob naos ebenfalls "Schiff" bedeutet, oder ob (wie das Grimmsche Wörterbuch andeutet (s.u.)) eine Verwechslung mit dem griechischen Wort für "Schiff" vorliegt.
Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „GS07956“ Der Artikel ist recht lang, zum Kirchenschiff steht etwas im Abschnitt II.15.
Ich hoffe, ich konnte helfen :-) --Jonas =) 16:45, 30. Apr. 2006 (UTC)
Möglichweise gibt es eine Verbingung zwischen dem heutigen Nachen und dem alten griechischen naos bzw. lateinischn navis - interessant könnte auch sein, daß die alten Germanen, zumindestens bei vielen Stämmen, in Schiffen genannten Containern oder Gefäßen ihren Weg ins Jenseits (nach dem Tod) antraten, die entweder tatsächlich kahnartige Holzkonstruktionen waren, oder denen nachempfundenen Steinkreise oder Erdhaushübe. Das war bei den Wikkingern bis ins späte Mittelalter hinein üblich, aber auch bei den Kontinentalgermanen vermischten sich mindestens bis über den w:Heliand hinaus Traditionen mit neuem christlichem Glauben in vielfacher Weise. --Purodha Blissenbach 15:58, 17. Okt. 2006 (CEST)

setzen!

Hi,

Ich versuche gerade in meiner WG einige Hygienemassnahmen durchzusetzen. Zur Gestaltung optisch wie intelektuell ansprechender Hinweisschilder hätte ich gerne „Setzen!“ (als Befehl gemeint) in möglichst viele Sprachen übersetzt. Wäre nett wenn ihr mir dabei helfen könntet. Insbesondere unsere Gäste aus geordneten Verhältnissen würden es euch danken :) --83.124.19.73 18:06, 18. Jun. 2006 (UTC)

Hallo, das ist schwierig. Die einfachen Sachen wie Englisch, Französisch und so, hast du sicherlich schon. Exotischere Sprachen haben wir hier kaum. Du kannst Benutzer:Spongefeld kontakten, wenn du Armenisch brauchst. Ich kann noch Sumerisch beisteuern: Ḫesušen. Benutzer:Spacebirdy kann Isländisch. Aber sonst... Grüße, --Thogo (Disk./Bew.) 18:13, 24. Jun. 2006 (UTC)
  • Isländisch: Setzt (euch): setjist, Setze (dich): set, jedoch da in dieser Bedeutung eigentlich rueckbezueglich (kommt von setja->setjast): Setzt euch: setjist þá (wenn nur Maenner angesprochen werden), Setzt euch: setjist þær (wenn nur Frauen gemeint sind), Setzt euch: setjist þau (bei einer gemischten Gruppe); Setze dich: set þig
:) LG. --birdy (:> )=| 18:33, 24. Jun. 2006 (UTC)
  • Auf Finnisch heißt "setz dich" istuutu und "setzt euch" sowie "setzen Sie sich" istuutukaa wenn ich mich nicht ganz täusche. ;o)
Im übrigen hilft es vielleicht, neben "Setzen!" auch "Hinsetzen!" zu übersetzen. Das sitzt semantisch etwas näher, glaube ich ;) --Jonas =) 20:17, 24. Jun. 2006 (UTC)
müsste auf bulgarisch, седни! sein. --Wutzofant (✉✍) 00:44, 25. Aug. 2006 (UTC)
Russisch kennt (wie Deutsch) zwei Formen von Setzen, eine reflexive (sich Setzen) und eine irreflexive, mit der man, anders als im Deutschen, allerdings ebenfalls Leute zum Sitzen auffordern kann.
Du Singular irreflexiv : сади !
Du Singular reflexiv : садися !
Sie Singular irreflexiv : садите !
Sie Singular reflexiv : садитьесь !
Du Plural irreflexiv : садите !
Du Plural reflexiv : садитьесь !
Sie Plural irreflexiv : садите !
Sie Plural reflexiv : садитесь !
Darüberhinaus gibt es noch ein halbes Dutzend weiterer Formen, die unterschiedliche Apekte (moods) des Setzens ausdrücken (dergleichen kennen wir in der deutschen Grammatik nicht, z.B. Посадитесь! = Bleiben Sie sitzen! Behalten Sie Platz!) oder irgendwelche (Un)Höflichkeiten, Floskeln, etc. beinhalten. 'Bitte' = пожалуйста , wird in der Regel nachgestellt und mit einem Komma abgetrennt. --Purodha Blissenbach 16:53, 17. Okt. 2006 (CEST)
Auf Italienisch: Sedeti! Gruß, --StMH 22:53, 10. Nov. 2006 (CET)

falsche Nebensatzbildung nach "weil"

Ich beobachte zunehmend z. B. in Radiosendungen, daß die Sprecher nach einem "weil" nicht einen Nebensatz sondern einen Hauptsatz formulieren. Beispiel: FALSCH :Ich gehe gern im Wald spazieren, wei ich höre da so viele Vögel. RICHTIG: Ich gehe gern im Waldspazieren, weil ich da da viele Vögel höre.

Hat sich hier die Sprache verändert oder handelt es sich nur um Unkenntnis wie die beliebte Verwechselung von "anscheinend" und "scheinbar". --80.134.127.174 10:51, 8. Sep. 2006 (CEST)

Weil ist und bleibt eine Subjunktion und ruft damit eine Verbendstellung hervor: Ich gehe gerne im Wald spazieren, weil ich dort viele Vögel höre. Die Verwendung als nebenordnende Junktion (Konjunktion) ist Umgangssprache und standardsprachlich nicht korrekt. –Pill δ 11:22, 8. Sep. 2006 (CEST)
Das ist zwar Umgangssprache, man hört es jedoch immer häufiger auch in Filmen, Serien etc., wo ja an sich auf eine korrekte Sprache geachtet wird. Hier verändert sich tatsächlich die Sprache. In 100 Jahren wird man das sicherlich sogar so in den Zeitungen lesen können. Grüße, --Thogo (Disk.) 11:24, 8. Sep. 2006 (CEST)
Das ist mir als Ossi vor zwanzig Jahren (bei wem wohl, bei einigen „Wessis“) schon aufgefallen. Ich erkläre mir das durch dilletantische Übersetzungen aus dem Englischen, die hier sofort wie das „nicht wirklich“ - not really in die Umgangssprache Eingang finden: Inet-Beleg: „Because, like many American mothers with children at home, …“ wörtlich: Weil, wie viele amerikanische Mütter mit Kindern zu Hause, …. Da kann dann alles Mögliche angehangen werden. Gutes Deutsch hieße in dem vorherigem Beispiel: „wirklich nicht“. Ein Kampf dagegen gleicht dem eines gewissen Don von den Windmühlen oder wie der heißt. Siehe dazu auch w:Falscher Freund und w:Liste falscher Freunde. LG --Acf :-) 12:00, 8. Sep. 2006 (CEST) :-) Ж
(Kleine korinthenkackerische Randbemerkung von mir: „not really“ sollte meiner Meinung mit „eigentlich nicht“ oder „eher nicht“ übersetzt werden. Das verstärkende „wirklich nicht“ ist hingegen eher eine unpassende Übersetzung: Diesem deutschen Ausdruck entspräche in etwa „not at all“, was in der Nuancierung nahezu konträr zu „not really“ ist.)
Ich vermute, diese grammatikalisch falsche Verwendung von „weil“ ist in einer Verwechslung begründet, weil: Würde man „weil“ vor dem Doppelpunkt durch das nahezu gleichwertige „denn“ ersetzen, so wären diese beiden Sätze korrekt gekoppelt.
Ansonsten: stimmt, das ist alles wie der Kampf von dem Don Quijote, weil beim Kampf gegen solche Anglizismen Fehler (vorallem grammatische) kann man schnell in Probleme laufen … *duck* *wegrenn* --Wutzofant (✉✍) 19:18, 8. Sep. 2006 (CEST)
Ich denke nicht, dass wir es hier mit Anglizismen zu tun haben. Die ungewöhnliche Verwendung (ich finde es schlecht, den Begriff falsch auf lebende Sprachen anzuwenden) von weil ist meiner Meinung nach eher ein Stilmittel, um dem "Nebensatz" eine höhere Bedeutung zu geben.
Der Ausdruck nicht wirklich dagegen stammt ursprünglich aus der Jugendsprache und scheint sich immer weiter auszubreiten. -- Rhingdrache (D) 08:58, 29. Sep. 2006 (CEST)

Plurale

Die Eintragungen für Deismus, Theismus, Pandeismus und Pantheismus zeigen nicht Plurale an. Diese Wörter haben Plurale auf englisch (z. B., deism und deisms; theism und theisms; pandeism und pandeisms; pantheism und pantheisms). Beifall! BD2412 05:33, 20. Sep. 2006 (CEST)

Beifall? Gemäß Duden gibt es im Deutschen in allen Fällen keinen Plural, wir liegen also richtig. –Pill δ 18:16, 20. Sep. 2006 (CEST)
Warum hat Atheismus einen Plural, "Atheismen"? Das ist falsch? BD2412 18:15, 23. Sep. 2006 (CEST)
Laut Duden handelt es sich auch bei Atheismus um ein Singularetantum, der Plural wird also entfernt. Dem stimme ich zu. Aber: Theoretisch (!) könnte man sich schon einen Plural denken, das würde jedoch dazu führen, dass quasi jedes Wort einen Plural hätte … (Butter könnte man nach der Logik auch in den Plural setzen, es kann ja verschiedene Arten davon geben, aber man tut es nicht. Gleich verhält es sich mit den von dir angegebenen Lehren.)Pill δ 20:28, 23. Sep. 2006 (CEST)
Aber es gibt gedruckten Gebrauch:
  • "Mit dem Tod dieses Gottes fallen alle Theismen dahin." Hans Köchler, Politik und Theologie bei Heidegger. (1991), 45.
  • "Weise zu lösen versucht: alle Theismen hätten als metaphorische „Einkleidung oder Verkleidung" seines evolutionären metaphysischen Monismus zu gelten." Hermann Timm, Gott und die Freiheit: Studien Z. Religionsphilosophie d. Goethezeit (1974), 81.
  • "Bleibt die Antithese in ihrer Schroffheit stehen, dann ist kein Ausweg aus dem Dilemma möglich, und hieran kranken fast alle Theismen der Philosophiegeschichte." Kant-Gesellschaft, Walter de Gruyter & Co, Kant-studien;: Philosophische Zeitschrift, 474.
  • "Die humanitären Pantheismen repräsentieren eine ganz neue Form von Religion um uns, eine (mit Ausnahme des Marxismus) wenig oder gar nicht kodifixierte Religion." Alfred Glässer, Konvergenz: Die Struktur der Weltsumme Pierre Teilhards de Chardin (1970), 435.
  • "Der <universalisierte> Christus nimmt die unleugbar in den humanitären Pantheismen verborgenen Energien in Beschlag, indem er sie korrigiert und erfüllt.»" Alfred Glässer, Konvergenz: Die Struktur der Weltsumme Pierre Teilhards de Chardin (1970), 485
  • "Alle Pantheismen erschei-nen mir als verfehlte Versuche, mit dieser Konsequenz fertig zu •werden." Romano Guardini, Josef Weiger, Theologische Briefe an einen Freund: Einsichten an D. Grenze d. Lebens: hrsg. Aus D. Nachlass (1976), 11.
  • "Die Historisierte Weltsicht, die mit dieser Theorie einhergeht, gelangte zu einem sensibleren Weltbild, das grobe Deismen überwand." Bodo Seidel, Karl David Ilgen Und Die Pentateuchforschung Im Umkreis Der Sogenannten Alteren Urkundenhypothese (1993), 264.
...und so weiter. BD2412 18:45, 24. Sep. 2006 (CEST)

Anmerkung: Wörter, die an sich Singularetantum sind, können unter Umständen dennoch einen Plural haben. Dies ist z.B. der Fall, wenn wir aus dem gemeinsprachlichen "Milch", "Öl" etc. einen fachsprachlichen Terminus machen. Dann kann es durchaus heißen: "Die Öle der Fa. xy sind gut." Wir haben dann Plurale mit der Bedeutung "Arten von". Das könnte auch bei "Theismen" etc. wichtig sein. Dr. Karl-Heinz Best 18:08, 31. Dez. 2006 (CET)

Wie genau schreibt man das "Heres Ziel" oder "Heeres Ziel"

Zwei Beispiele die ich im Web gefunden habe: ...Wien hat sich ein heeres Ziel gesteckt... ...Ich finde die Petition hat ein heres Ziel , geht aber den falschen Weg...

Wie ist die Stamform? her, oder heer ? Wo kommt das her? (hehe)

Ist das einfach falsches Deutsch? Im Duden (online) und im dwds.de habe ich da nichts zu gefunden.
(vorstehender nicht signierter Diskussions-Beitrag stammt von Polli75DiskussionBeiträge ° ----birdy (:> )=| 15:28, 25. Sep. 2006 (CEST))

Um ehrlich zu sein, habe ich das noch nie gehört. Ich vermute es ist eventuell eine umgangssprachliche Abwandlung von höher (heres) daher würde ich persönlich es nur mit einem e schreiben.
Die Stammform wäre dann hoch.
Ist allerdings nur eine Vermutung, gefunden habe ich dazu auch nichts. LG. --birdy (:> )=| 15:28, 25. Sep. 2006 (CEST)
Es heißt „hehres Ziel“, die Grundform ist „hehr“. Gruß --Ortografix 22:04, 25. Sep. 2006 (CEST)

Hoch lebe Ortografix! Tausend Dank von mir. --Polli75 09:04, 28. Sep. 2006 (CEST)

Mööt

Löschdiskussion hierher kopiert, damit wir den Eintrag vielleicht doch noch retten können.

Zu diesem Wort konnte ich nichts passendes finden (UniLeipzig findet das Wort, stimmt die Bedeutung?), lG. --birdy (:> )=| 18:29, 11. Sep. 2006 (CEST)

Hmm, bei uns im Norden kennt man den Begriff schon als Wort für Mofa o.Ä., allerdings natürlich auch als plattdeutsches Verb ("müssen"): da mööt wi mol lotgaan (wir müssen jetzt [los-]gehen). Sollte also stehenbleiben bzw.erweitert werden. Google findet über 13.000 Einträge, genau wie UniLeipzig! 84.140.142.168 20:30, 14. Sep. 2006 (CEST)

Den Eintrag mööt als Verb gibt es inzwischen. --Thogo (Disk.) 11:12, 20. Sep. 2006 (CEST)
(Muss allerdings in Ripuarisch mööte und Nord-Niederdeutsch möten aufgeteilt werden, da "mööt" kein Infinitiv ist und die Konjugation nicht übereinstimmt. -- UliDolbarge 08:28, 19. Okt. 2006 (CEST))

Habe etwas in einer alten Zeitung gefunden: Lübecker Nachrichten 12.5.89 Niederdeutsche Kolumne (hat mein Onkel gesammelt): "...is hej jeeden Dach mitn Trekker un sin Mööt noch Lauenburg, um dat Annelie afteholen."

Mööt wird eher als "Weg" gebraucht: En Seeweg na Indien hett Kolumbus nich opdeckt, vun wegen dat de Kontinent Amerika in’e Mööt keem. Vgl. auch [4]. Das passt auf deine Zeitung auch. --Thogo (Disk.) 18:35, 13. Okt.. 2006 (CEST)
Das scheint auch in dem Beispiel auf UniLeipzig der Fall zu sein: Uni Leipzig: Wortschatz-PortalM%F6%F6t“ (bitte ganz nach unten scrollen)
Das Wort gibt es zumindest mit dieser von Thomas angefuehrten Bedeutung, fuer "Mofa" waere eine Belegstelle fein. Vielen Dank allen und lG. --birdy (:> )=| 19:48, 13. Okt.. 2006 (CEST)
Bei den Beispielen mit Kolumbus und auf "UniLeipzig" handelt es sich um niederdeutsch „Mööt“ im Sinne von ‚Begegnung‘, was aber nur (noch) in der Fügung „in 'e Mööt kamen“ auftritt (Fehrs-Gilde (Herausgeber): der neue SASS, Plattdeutsches Wörterbuch. Plattdeutsch—Hochdeutsch, Hochdeutsch—Plattdeutsch, Plattdeutsche Rechtschreibung. 2. Auflage. Wachholtz, Neumünster 2002, ISBN 978-3-529-03000-7 (neu bearbeitet von Heinrich Kahl und Heinrich Thies), S. 129) — was dann natürlich auch als ‚in die Quere, in den Weg kommen‘ übersetzt werden kann, aber wohl eher mit dem Verb „(be)möten“ ‚begegnen, treffen‘ zu „meet → en“ gehört. Deshalb könnte in der Lübecker Kolumne sehr wohl ein Mofa gemeint sein (das mit dem Trecker transportiert wird? — da würde mich der weitere Zusammenhang interessieren). -- UliDolbarge 08:28, 19. Okt. 2006 (CEST)
Klingt doch eher so, als hätte derjenige die liebe Annelie mit dem Trecker ODER dem Mööt/Mofa in Lauenburg besucht, oder? 84.140.142.95 15:40, 21. Okt. 2006 (CEST)
"mitn Trekker un sin Mööt" klingt für mich eher nach "und"... Aber die "Begegnung" passt auch nicht wirklich... Aber ohne eindeutige (nachprüfbare) Belegstelle für die Mofa-Bedeutung müssen wir diese wohl rausnehmen. @Uli: Kannst evtl. du den Eintrag für die "Begegnung" erstellen? Ich bin nicht sicher, ob das Mööt in dem Fall feminin ist oder auch neutrum (Pronomentest)... Ggf. auch nur die Redewendung in 'e Mööt kamen(?) . --Thogo (Disk.) 17:12, 24. Okt. 2006 (CEST)

(1) Für eine Schnellöschung gab es keinen Anlass. (2) Wer "das" Mööt für feminin hält sollte sich bei Löschungen vielleicht doch etwas zurückhalten ;-). 84.140.144.94 20:28, 26. Okt. 2006 (CEST)

Schnelllöschung? Der Löschantrag war weit über einen Monat im Eintrag drin. Ich habe nicht geschrieben, dass ich es für feminin halte, sondern nur, dass ich nicht sicher bin, ob das "Mööt" in der Bedeutung "Begegnung" nicht feminin sein könnte. Bitte erst lesen, dann motzen. --Thogo (Disk.) 21:06, 26. Okt. 2006 (CEST)
In der genannten Belegstelle (Fehrs-Gilde (Herausgeber): der neue SASS, Plattdeutsches Wörterbuch. Plattdeutsch—Hochdeutsch, Hochdeutsch—Plattdeutsch, Plattdeutsche Rechtschreibung. 2. Auflage. Wachholtz, Neumünster 2002, ISBN 978-3-529-03000-7 (neu bearbeitet von Heinrich Kahl und Heinrich Thies), S. 129) ist „Mööt“ = ‚Begegnung‘ als „Möt (Meut) f“ angegeben, ebenso in {{Literaturliste|MeckPommWB|sup=3}}, S. 201: „Möt f.“ (dort auch das Gegenteil „ut'e Möt gahn aus dem Weg gehen“), Hochdeutsch-Lippisches Wörterbuch, S. 16: „Begegnung Moite (f), inne“, {{Literaturliste|NordharzWB|sup=2003}}, S. 203: „Mete f.“ und {{Literaturliste|Wrede, Ostfälisch-Deutsch}}, S. 167: „Möte f.“ — hier gibt es jedoch den Hinweis auf Schwedischmöte → sv n“ ‚Begegnung, Versammlung‘ ({{Literaturliste|SchwedischUniversalWB|sup=1990}}, S. 104; ebenso Nynorsk/Norwegisch „møte“, Dänisch „møde“ und Isländisch „mót“), was man vernachlässigen könnte, gäbe es nicht in {{Literaturliste|HildesheimPlatt}} auf S. 72 den Eintrag „einen in dei Moite kuemen (auch: in dat Mött kuemen) — jem. unerwünscht begegnen“. Da aber weitere Belegstellen zumindest das Neutrum ausschließen ({{Literaturliste|OstfriesWB|sup=2000}}, S. 70: „in de Möt/e komen“ und {{Literaturliste|HelmstedtWB-2|sup=2000}}, S. 102: „Mööte (Begegnung) Rw: inne ~ komen“), kann für die niederdeutschen Formen mit Langvokal bzw. Diphthong mit der Bedeutung ‚Begegnung‘ vom Feminin ausgegangen werden. — Leider bringt das alles für die Frage des Genus von „sin Mööt“ keinerlei Gewissheit, da es bei Nord-Niederdeutsch „sien“ im Dativ der Einzahl nur für maskuline Objekte eine eigene Form gibt, die dem Laien(schreiber) gar nicht bewusst sein muss: „sienen“ (> sien'n > sien). Die Bedeutung von „Mööt“ in dem von 84.140.157.21 eingereichten Belegfragment bleibt jedenfalls obskur (habe auch in den gedruckten Wörterbüchern bisher nichts gefunden) — aber was auch immer ein „Mööt“ ist, das man zusammen mit einem Traktor jeden Tag nach X fährt, um Y abzuholen, es hat sicherlich nichts mit „Mööt“ ‚Begegnung‘ zu tun; deshalb halte ich nichts davon, den Eintrag Mööt ‚Mofa (ugs.)‘ zu retten, indem man ihn auf Mööt (Nord-Niederdeutsch) ‚Begegnung‘ umstrickt. (Gegen einen Eintrag in 'e Mööt kamen spricht mE nichts, ich halte im Moment jedoch die Überarbeitung von mööt für dringlicher). -- UliDolbarge 11:05, 29. Okt. 2006 (CET)
na dann setzt doch bitte den Baustein   Erledigt LG --Acf :-) 11:34, 29. Okt. 2006 (CET) :-) Ж

Metrum

Metrum

Interessant. Und wie lautet die Frage?-- Rhingdrache (D) 00:00, 22. Nov. 2006 (CET)

Sehr einfach: Die Frage lautet: „Und wie lautet die Frage?91.89.5.177 00:54, 28. Nov. 2006 (CET)
Ich versuch mal ne Antwort auf die keine Frage: Metrum. :Þ --Thogo (Disk.) 13:15, 28. Nov. 2006 (CET)

erlebnisskonsum,versorgungskonsum

was ist erlebnisskonsum (vorstehender nicht signierter Diskussions-Beitrag stammt von 89.53.136.251DiskussionBeiträge ° ----birdy (:> )=| 11:58, 12. Dez. 2006 (CET))

In der korrekten Schreibweise „Erlebniskonsum“ verstehe ich persönlich das so: Unsere Gesellschaft ist so gelangweilt und degeneriert, dass Menschen in ihrer spärlichen Freizeit am Samstag oder an einem zum Einkaufen freigegebenen Feiertag die Einkaufszentren stürmen, anstatt mit ihrer Familie ein wenig ins Grüne zu fahren, sich um Angehörige zu kümmern, denen es schlecht geht, mit den Kindern zu spielen, etc.
Weiters würde ich daraus die gustatorische Genusssucht ableiten, die ohne Rücksicht stattfindet und unnötigerweise unendliches Leid und Qualen bei unseren ungekrönten Planetenmitbewohnern erzeugt. --birdy (:> )=| 12:04, 12. Dez. 2006 (CET)

Fabrikat

Fabrikat (vorstehender nicht signierter Diskussions-Beitrag stammt von 62.134.61.22DiskussionBeiträge ° ----birdy (:> )=| 11:33, 12. Dez. 2006 (CET))

Fabrikanten fabrizieren Fabriken. Was ist eigentlich Deine Frage. Das hier ist übrigens nicht die Wunschliste, lG. --birdy (:> )=| 11:33, 12. Dez. 2006 (CET)
Einiges Grundsätzliches zu „erlebnisskonsum, versorgungskonsum“ und „Fabrikat“: Vorstehende, nicht signierte Beiträge stammen von den IPs 89.53.136.251 und 62.134.61.22. Wir sind hier kein Worteinwurfskasten, aus welchem dann die irgendwann Antwort ausgeworfen wird. Es gibt hier eine Wunschliste, in der man sich bzw. ein gewünschtes Wort ohne große Worte zu machen auch unangemeldet eintragen kann. Und es ist schlechter Stil, wenn sich jemand nicht mal die Mühe macht, wenigstens eine Frage zu formulieren und zu unterschreiben (meinethalben mit Kuddeldaddeldu, wer sich nicht anmelden mag). So bekommt ihr eure Fragen aber nicht beantwortet - jedenfalls nicht von mir, denn es sind ja nicht mal welche. Liebe Grüße --Acf :-) 11:43, 12. Dez. 2006 (CET) :-) Ж
PS.: Übrigens gilt das auch für Metrum. --Acf :-) 11:47, 12. Dez. 2006 (CET)
Jup, so ist es Acf ;) Nicht ärgern, nur wundern. - Wie schon meine Oma stets zu sagen pflegte, lG. --birdy (:> )=| 12:19, 12. Dez. 2006 (CET)