Spargel (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, m, fBearbeiten

Singular Plural 1 Plural 2
Nominativ der Spargel die Spargel die Spargeln
Genitiv des Spargels der Spargel der Spargeln
Dativ dem Spargel den Spargeln den Spargeln
Akkusativ den Spargel die Spargel die Spargeln
Singular Plural
Nominativ die Spargel die Spargeln
Genitiv der Spargel der Spargeln
Dativ der Spargel den Spargeln
Akkusativ die Spargel die Spargeln
 
[1] herbstliches Feld mit Spargel bei Sechtem zwischen Bonn und Köln;
Aufnahme von Benutzer Alex1011 am 7. November 2004
 
[1] Spargel bei Hevingham, nördlich von Norwich;
Aufnahme von Evelyn Simak am 11. September 2007
 
[2] mit Sauce hollandaise und Kartoffeln angerichteter weißer Spargel;
Aufnahme von Benutzer Elya am 7. Mai 2004
 
[2] ein Bund jeweils grünen und weißen Spargels;
Aufnahme von Benutzer Radomil am 14. Mai 2005

Anmerkung:

Das Wort ist gemeindeutsch ein Maskulinum, in der Schweiz und in Süddeutschland auch ein Femininum.[1][2][3] In Deutschland und Österreich lautet die Pluralform zumeist Spargel,[2] ist aber selten.[1][2] In der Schweiz und in Süd[west]deutschland lautet die Pluralform häufig Spargeln.[2][3]
Der Singular bezeichnet zumeist den Sammelbegriff, seltener ein einzelnes Exemplar.[1][2]

Worttrennung:

Maskulinum: Spar·gel, Plural 1: Spar·gel, Plural 2: Spar·geln
Femininum: Spar·gel, Plural: Spar·geln

Aussprache:

IPA: [ˈʃpaʁɡl̩]
Hörbeispiele:   Spargel (Info)
Reime: -aʁɡl̩

Bedeutungen:

[1] Botanik: staudenartiges Liliengewächs mit dünnen, grünen, bäumchenartig verzweigten Trieben
[2] als Gemüse verwendeter stangenförmiger, fleischiger Spross beziehungsweise Sprosse des Wurzelstocks des unter [1] beschriebenen Gewächses

Herkunft:

Das in seiner heutigen Schreibweise seit dem 16. Jahrhundert belegte Wort geht mit den für das 15. Jahrhundert belegten frühneuhochdeutschen Formen Spargen und Sparger[4] über das Romanische (verlgeiche älteres italienisches sparago → it)[3] auf das mittel-[3] und spätlateinische sparagus → la zurück,[4] die ihrerseits aphäresierte Formen zu lateinischem asparagus → lafette[r] Keim einer Pflanze, ehe sich die Blätter entwickeln; Spargel‘[5] sind, dem seinerseits die altgriechischen Formen ἀσπάραγος (DIN 31634: asparagos) → grc[6] und (attisches) ἀσφάραγος (DIN 31634: aspharagos) → grc[7] ‚erste[r] Pflanzenkeim, ehe die Blätter sich entwickeln,[6] junger Trieb; Spargel‘ zugrundeliegen.[4]
Die deutsche Endung -el ist vielleicht an Muster wie Kümmel und Kerbel angeglichen.[4]

Oberbegriffe:

[1] Liliengewächs
[2] Feingemüse, Gemüseart, Stangengemüse

Unterbegriffe:

[1] Bleichspargel, Bruchspargel, Gemüsespargel, Grünspargel
[2] Büchsenspargel, Dosenspargel, Stangenspargel, Suppenspargel

Beispiele:

[1] Der Spargel ist eine mehrjährige, krautige Pflanze.
[1] «Auch brauchen die Spargeln genügend Wasser, denn Wärme und Wasser bewirken ein schnelleres Wachstum, und je schneller der Spargel wächst, desto zarter wird er.»[8]
[1] „Spargel ist ebenfalls ein Liliengewächs; seine Blätter sind zu winzigen Schuppen zurückgebildet.“[9]
[1] «Während die weisse Spargel unterirdisch wächst und gestochen wird, gedeiht die Grünspargel oberirdisch.»[10]
[1] „Schon vor über 3.000 Jahren waren Geschmack und Heilkraft des Spargels geschätzt. Man nimmt an, dass die Ägypter den Wildspargel auf ihrem Speisezettel kannten. Sicher ist jedenfalls, dass den Griechen die Heilkraft dieser schmackhaften Pflanze bekannt war. Und wie könnte es anders sein, die ‚verfressenen‘ Römer wussten genau, wie man Spargeln anbaut.“[11]
[1] „Schon Hippokrates erwähnte den Spargel als Heilpflanze – das war etwa 450 vor Christus.“[12]
[1] „Ganze Regionen sind inzwischen mit den Folien und Planen überzogen, unter denen der Spargel heranwächst, Felder aus Plastik.“[13]
[1] „In der Landwirtschaft fehlten saisonale Feldarbeiter, Kartoffeln wurden nicht gesetzt, der Spargel schoss.“[14]
[2] Der Spargel war heute ausgezeichnet.
[2] „Artischocken, Bündel von grünen Spargeln, Häufchen von Trüffeln, kostbare kleine Leberwürste in Stanniol waren wie in prahlerischem Überfluß dazwischen verteilt, und auf Nebentischen standen offene Blechbüchsen voll feiner Biskuits.“[15]
[2] „Malina verspricht mir Spargel mit Sauce Hollandaise und auch Schneeballen mit Schokolade. […] Ich will aber Spargel mit Sauce Mousseline und eine Crème Caramel.“[16]
[2] „Die Spargeln, die er bislang stechen konnte, brachten im Anteil weniger große Ware, dafür aber geschmacklich hochwertigen Spargel.[17]
[2] „Die Nordseescholle ist fangfrisch, die Estragonsoße fließt gelb und würzig über den Fisch und die grünen Spargel.[18]
[2] „Serviert wird Lamm mit Spargel und als vegetarische Alternative ein Kartoffelgericht mit Spargeln und Pilzen.“[19]
[2] „Im Freien wird gespeist, die Spargel schmecken gar köstlich, und süße Walzermelodien wetteifern mit Kuckuck und Specht.“[20]
[2] „Die einen schwören auf zerlassene Butter zum Spargel, die anderen halten Sauce Hollandaise für das einzig Wahre.“[21]
[2] «Spargeln sind ein vergängliches Vergnügen. Im Kühlschrank können Sie die Spargeln ein bis zwei Tage aufbewahren, indem Sie die Spargeln in ein feuchtes Tuch einwickeln oder indem Sie den Spargelbund aufrecht in eine Schale mit Wasser (2–3 cm) stellen.»[22]

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] Spargel anbauen, pflanzen
[1, 2] grüner Spargel, weißer Spargel, wilder Spargel
[2] Spargel anbauen, ernten, essen, kochen, produzieren, schälen, schneiden, servieren, stechen, zubereiten
[2] frischer, gebratener, gekochter, geschälter, marinierter Spargel
[2] der erste Spargel (einer Saison)
[2] ein Bund Spargel, ein Kilo Spargel, mehrere Stangen Spargel

Wortbildungen:

[2] spargeldünn
[1] Spargelacker, Spargelbeet, Spargelfeld, Spargelgrün, Spargelkraut
[1] Schädlinge des Gewächses: Spargelfliege, Spargelhähnchen
[1, 2] Spargelanbau, Spargelbauer, Spargelland, Spargelstange
[2] Spargelbund, Spargelcremesuppe/Spargelcrèmesuppe, Spargelernte, Spargelgemüse, Spargelgericht, Spargelheber, Spargelkopf, Spargelsaison, Spargelschäler, Spargelspitze, Spargelstechen, Spargelstecher, Spargelsuppe, Spargeltopf, Spargelzeit
[2] übertragen: Spargeltarzan
[*] Fichtenspargel, Spargelbohne, Spargelerbse, Spargelkohl
[?] Flugspargel, Spargelnudel
[2] entspargeln, verspargeln

Entlehnungen:

Rätoromanisch:
Surselvisch: spargla
Sutselvisch: spargla
Serbokroatisch: шпарга / šparga, шпаргла / špargla, шпарога / šparoga
Slowakisch: špargľa
Slowenisch: špargelj
Sorbisch:
Niedersorbisch: špargel
Obersorbisch: spargl
Tschechisch: špargl

ÜbersetzungenBearbeiten

[1, 2] Wikipedia-Artikel „Spargel
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Spargel
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch – elexiko „Spargel
[1, 2] The Free Dictionary „Spargel
[1, 2] Duden online „Spargel
[1, 2] wissen.de – Wörterbuch „Spargel
[1, 2] wissen.de – Lexikon „Spargel
[1, 2] PONS – Deutsche Rechtschreibung „Spargel
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalSpargel
[1, 2] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Spargel
[*] Kurt Meyer: Wie sagt man in der Schweiz? Wörterbuch der schweizerischen Besonderheiten. Dudenverlag, Mannheim/Wien/Zürich 1989, ISBN 3-411-04131-5, DNB 891057218, Stichwort »Spargel«, Seite 272.
[1, 2] Duden, Das große Wörterbuch der deutschen Sprache. 10 Bände auf CD-ROM ; mehr als 200 000 Stichwörter mit rund 90 000 Belegen aus mehreren Hundert Quellen ; vielfältige Recherchemöglichkeiten ; für MS Windows und Apple Macintosh. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2000, ISBN 978-3-411-71001-0, Stichwort »Spargel«.
[*] Ulrich Ammon et al. (Herausgeber): Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz und Deutschland sowie in Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol. 1. Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2004, ISBN 978-3-11-016574-6, DNB 972128115, Stichwort »Spargel«, Seite 727–728.
[1, 2] Kurt Meyer: Schweizer Wörterbuch. So sagen wir in der Schweiz. Huber, Frauenfeld/Stuttgart/Wien 2006, ISBN 978-3-7193-1382-1, Stichwort »Spargel«, Seite 241.
[*] Ulrich Ammon et al. (Herausgeber): Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol sowie Rumänien, Namibia und Mennonitensiedlungen. 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2016, ISBN 978-3-11-024543-1, DNB 108083964X, Stichwort »Spargel«, Seite 683.
[1, 2] Hans Bickel, Christoph Landolt; Schweizerischer Verein für die deutsche Sprache (Herausgeber): Duden, Schweizerhochdeutsch. Wörterbuch der Standardsprache in der deutschen Schweiz. 2., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Dudenverlag, Berlin 2018, ISBN 978-3-411-70418-7, Kapitel »Grammatik: Substantiv«, Seite 104.

Quellen:

  1. 1,0 1,1 1,2 Ulrich Ammon et al. (Herausgeber): Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz und Deutschland sowie in Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol. 1. Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2004, ISBN 978-3-11-016574-6, DNB 972128115, Stichwort »Spargel«, Seite 727–728.
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 Ulrich Ammon et al. (Herausgeber): Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol sowie Rumänien, Namibia und Mennonitensiedlungen. 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2016, ISBN 978-3-11-024543-1, DNB 108083964X, Stichwort »Spargel«, Seite 683.
  3. 3,0 3,1 3,2 3,3 Duden, Das große Wörterbuch der deutschen Sprache. 10 Bände auf CD-ROM ; mehr als 200 000 Stichwörter mit rund 90 000 Belegen aus mehreren Hundert Quellen ; vielfältige Recherchemöglichkeiten ; für MS Windows und Apple Macintosh. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2000, ISBN 978-3-411-71001-0, Stichwort »Spargel«.
    Duden online „Spargel
  4. 4,0 4,1 4,2 4,3 Wolfgang Pfeifer: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen, digitalisierte und aufbereitete Ausgabe basierend auf der 2., im Akademie-Verlag 1993 erschienenen Auflage. Stichwort „Spargel
  5. Karl Ernst Georges: Ausführliches lateinisch-deutsches Handwörterbuch. 8. Auflage. Hannover 1913 (Nachdruck Darmstadt 1998): „asparagus“ (Zeno.org)
  6. 6,0 6,1 Wilhelm Pape, bearbeitet von Max Sengebusch: Handwörterbuch der griechischen Sprache. Griechisch-deutsches Handwörterbuch. Band 1: Α–Κ, Band 2: Λ–Ω. 3. Auflage, 6. Abdruck, Vieweg & Sohn, Braunschweig 1914. Stichwort „ἀσπάραγος“.
  7. Karl Ernst Georges: Ausführliches lateinisch-deutsches Handwörterbuch. 8. Auflage. Hannover 1913 (Nachdruck Darmstadt 1998): „ἀσφάραγος“ (Zeno.org)
  8. Brigitte Wäspi: Spargel – ein königliches Gemüse. In: St. Galler Tagblatt. 24. Mai 1997.
  9. Taglilien kommen aus Asien. In: Frankfurter Rundschau. 12. Juli 1999, ISSN 0940-6980, Seite 3.
  10. Saisonauftakt bei einem Grünspargel-Bauer im Unterland. In: Neue Zürcher Zeitung. 8. Mai 2004, ISSN 0376-6829, Seite 53.
  11. Ausgestochen gut! In: Niederösterreichische Nachrichten. 29. April 2008, Seite 11.
  12. Der König ist wieder da! In: Mannheimer Morgen. 3. Mai 2013, Seite 21 (Stadtausgabe).
  13. Verena Mayer, Marten Rolff: Spitzenmäßig. In: Süddeutsche Zeitung. 16. Mai 2015, ISSN 0174-4917, Seite 64.
  14. Claus Christian Malzahn: Völkerwanderung, die riesige Lücken reißt. In: Die Welt. 18. September 2020, ISSN 0173-8437, Seite 8.
  15. Thomas Mann: Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull. Roman. S. Fischer Verlag, [Frankfurt am Main] 1957, Seite 55 (Erstausgabe 1954; Teildruck 1929, erweitert 1937).
  16. Ingeborg Bachmann: Malina. Bertelsmann, Güterloh 1992, Seite 286 (Erstausgabe 1971).
  17. Spargelanbaufläche erneut vergrößert – Ware aus dem Markgräflerland gilt als qualitativ hochwertig und von ausgeprägtem Geschmack. In: Badische Zeitung. 6. Mai 2005, Seite 12.
  18. Ingrid Noll: Ladylike. Roman. Diogenes, Zürich 2006, ISBN 978-3-257-06509-1, Seite 225.
  19. Weltfinanzgipfel in London – Der Patient lebt, die Heilung wird teuer. In: Stuttgarter Zeitung. 3. April 2009, Seite 3.
  20. Wenn Dichter in den Krieg ziehen. In: Kurier. 4. Januar 2014, Seite 5.
  21. Marc Beise: Pur vs. gerührt. In: Süddeutsche Zeitung. 9. Juni 2018, ISSN 0174-4917, Seite 24.
  22. Schweizer Spargeln. www.gemuese.ch, abgerufen am 4. Mai 2020.
  23. 23,0 23,1 Nach Federico Corriente: A Dictionary of Andalusi Arabic. Brill, Leiden/New York/Köln 1997, ISBN 978-90-04-09846-6, Stichwort »*{ʾSPRJ/Ḡ}«, Seite 13.
  24. 24,0 24,1 Nach Federico Corriente: A Dictionary of Andalusi Arabic. Brill, Leiden/New York/Köln 1997, ISBN 978-90-04-09846-6, Stichwort »*{ʾSP/FRNJ}«, Seite 13.
  25. 25,0 25,1 C[elestino]. Schiaparelli: Vocabulista in Arabico pubblicato per la prima volta sopra un codice della Biblioteca Riccardiana di Firenze. Tipografia dei Successori Le Monnier, Firenze 1871, Seite 257 (Internet Archive).
  26. 26,0 26,1 26,2 R[einhart]. Dozy: Supplément aux dictionnaires arabes. Tome Premier, E.J. Brill, Leyde 1881, Seite 22 (Zitiert nach Digitalisat der MLU).
  27. 27,0 27,1 Nach Francisco Moscoso García: Diccionario español – árabe marroquí. Junta de Andalucía, Dirección General de Coordinación de Políticas Migratorias, Sevilla 2005, ISBN 84-689-2464-4, Stichwort »Espárrago«, Seite 123.
  28. Nach Harvey Sobleman, Richard S. Harrell; compilation by Thomas Fox, Alan McAninch, Allal Chreibi, Majid Soussane, Mohamed Neheiri (Herausgeber): A Dictionary of Moroccan Arabic. English–Moroccan. Georgetown University Press, Washington, D.C. 1963, Stichwort »asparagus«, Seite 14.
    Nach Richard S. Harrell; compiled by Thomas Fox, Mohammed Abu-Talib, with the assistance of Ahmed Ben Thami, Allal Chreibi, Habiba Kanouni, Ernest Ligon, Mohammed Mekaoui (Herausgeber): A Dictionary of Moroccan Arabic. Moroccan–English. Georgetown University Press, Washington, D.C. 1966, Stichwort »sekkum«, Seite 136.
  29. B[elqacem]. Tedjini: Dictionnaire arabe-français [Maroc]. Société d’Éditions Géographiques, Maritimes et Coloniales, Paris 1923, Stichwort »سكّوم‎«, Seite 115 (Zitiert nach Digitalisat der MLU).
  30. Belkassem Ben Sedira: Dictionnaire français-arabe de la langue parlée en Algérie. 5. Auflage. Adolphe Jourdan, Alger 1910, Stichpunkt »Asperges«, Seite 33 (Zitiert nach Internet Archive).
  31. Hans Stumme: Grammatik des tunisischen Arabisch. Nebst Glossar. J. C. Hinrichs’sche Buchhandlung, 1896, Stichwort »sekkûm«, Seite 56 (Zitiert nach Digitalisat der MLU).
  32. 32,0 32,1 Nach El-Said Badawi, Martin Hinds: A Dictionary of Egyptian Arabic. Arabic-English. Librairie du Liban, Beirut 1986, Stichwort »كﺵكﻝ–: كشك الماز، كشك الماظ‎«, Seite 753.
  33. 33,0 33,1 Nach Leonhard Bauer: Wörterbuch des paläſtininſchen Arabiſch. Deutſch-Arabiſch. H. G. Wallmann, Verlagsbuchhandlung/Syriſches Waiſenhaus, Buchhandlung, Leipzig/Jeruſalem 1933, DNB 572156332, Stichwort »Spargel«, Seite 299.
  34. 34,0 34,1 Nach Leonhard Bauer, unter Mitwirkung von Anton Spitaler (Herausgeber): Deutsch-arabisches Wörterbuch der Umgangssprache in Palästina und im Libanon. Wörterbuch der arabischen Umgangssprache. Deutsch - Arabisch. 2., erweiterte und verbesserte Auflage. Otto Harrassowitz, Wiesbaden 1957, DNB 450262200, Stichwort »Spargel«, Seite 281.
  35. Maksoud N[ayef]. Feghalih: Spoken Lebanese. Parkway Publishers, Boone (NC) 1999, ISBN 1-887905-14-6, Seite 80.
  36. Nach Karl Stowasser, Moukhtar Ani (Herausgeber): A Dictionary of Syrian Arabic. English–Arabic. Georgetown University Press, Washington, D.C. 2004 (Georgetown classics in Arabic language and linguistics), ISBN 1-58901-105-8, Stichpunkt »asparagus«, Seite 13.
  37. Nach Mary-Jane Liddicoat, Richard Lennane, Iman Abdul Rahim: Syrian Colloquial Arabic. A Functional Course. Revised Edition. M-J Liddicoat, Richard Lenanne, Griffith ACT (Australia) 1999 (Series: Integrated Arabic), ISBN 0-646-36958-X, Stichwort »هليون‎«, Seite 171.

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen:
Levenshtein-Abstand von 1: Spargeld
Levenshtein-Abstand von 2: Gargel, Haargel


Spargel (Luxemburgisch)Bearbeiten

Substantiv, fBearbeiten

Worttrennung:

Spar·gel, Plural: Spar·ge·len

Aussprache:

IPA: [ˈʃpɑʀʑəl][1]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] Botanik: staudenartiges Liliengewächs mit dünnen, grünen, bäumchenartig verzweigten Trieben
[2] als Gemüse verwendeter stangenförmiger, fleischiger Spross beziehungsweise Sprosse des Wurzelstocks des unter [1] beschriebenen Gewächses

Beispiele:

[1] „Zanter 2008 zillt d’Famill Hoffmann Spargelen, uewenaus op der Kopp iwwert dem Uelzechtdall.“[2]
„Seit 2008 baut die Familie Hoffmann auf der Anhöhe über dem Alzette-Tal Spargel an.“
[2] „Eng optimal Ernierung, déi dem Kierper souwuel Energie a Mass, wéi och Fettsaieren, Vitaminnen, Zénk a Selen liwwert, ka mat Soja, Paprika, Kürbis, Buchweess a Spargel garantéiert ginn.“[3]
„Eine optimale Ernährung, die dem Körper sowohl Energie und Masse als auch Fettsäuren, Vitamine, Zink und Selen liefert, kann mit Soja, Paprika, Kürbis, Buchweizen und Spargel garantiert werden.“

ÜbersetzungenBearbeiten

[1, 2] Lëtzebuerger Online Dictionnaire vum Zenter fir d’Lëtzebuerger Sprooch: „Spargel

Quellen:

  1. Nach Lëtzebuerger Online Dictionnaire vum Zenter fir d’Lëtzebuerger Sprooch: „Spargel
  2. Jeannot Ries: Eng Saison op Hallef-Touren. In: www.rtl.lu. 26. April 2020 (URL, abgerufen am 24. August 2021).
  3. Shari Pleimelding: Bréngt Fleeschverzicht der Ëmwelt wierklech eppes? In: moien!. Noriichten op Lëtzebuergesch. 16. August 2019 (URL, abgerufen am 24. August 2021)