Kinderarmut (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, fBearbeiten

Singular

Plural

Nominativ die Kinderarmut

Genitiv der Kinderarmut

Dativ der Kinderarmut

Akkusativ die Kinderarmut

Worttrennung:

Kin·der·ar·mut, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ˈkɪndɐˌʔaʁmuːt]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] Gesellschaft: Situation, dass in einer Gesellschaft zu wenig Kinder geboren werden (demografische Armut)
[2] Gesellschaft: Situation, dass in einer Gesellschaft viele Kinder in armen oder ärmlichen Verhältnissen leben müssen (wirtschaftliche Armut)

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Kind und Armut sowie dem Fugenelement -er

Beispiele:

[1] „Eine geringere Kinderarmut weisen nur die nordischen Länder und Österreich auf.“[1]
[2] „Offensichtlich ist die Forderung und Unterstützung verantwortungsvoller Vaterschaft entscheidend für die Bekämpfung von Kinderarmut.[2]
[2] Der Kölner Soziologe Christoph Butterwegge wirft der Politik vor, dass das Problem der Armut "verharmlost" und "verdrängt" werde. Es gebe schwere Versäumnisse bei der wirkungsvollen Bekämpfung, vor allem bei der Alters- und Kinderarmut.[3]

ÜbersetzungenBearbeiten

[1, 2] Wikipedia-Artikel „Kinderarmut
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Kinderarmut
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalKinderarmut
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch – elexiko „Kinderarmut
[1] Duden online „Kinderarmut

Quellen:

  1. Quelle: www.bernerzeitung.ch, 22. Dezember 2010; zitiert nach: Uni Leipzig: Wortschatz-PortalKinderarmut
  2. Archiv der Gegenwart 2001; zitiert nach: Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Kinderarmut
  3. Jan-Christoph Kitzler: Soziologe beklagt "Entsolidarisierung" in der Gesellschaft - Butterwege zum neuen Sozialbericht des Statistischen Bundesamtes. In: Deutschlandradio Kultur: Deutschlandradio KdöR, 50968 Köln. 12. Oktober 2011 (Online, abgerufen am 11. Oktober 2016).