Base (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, f, chemische VerbindungBearbeiten

Singular Plural
Nominativ die Base die Basen
Genitiv der Base der Basen
Dativ der Base den Basen
Akkusativ die Base die Basen

Worttrennung:

Ba·se, Plural: Ba·sen

Aussprache:

IPA: [ˈbaːzə]
Hörbeispiele:   Base (Info)
Reime: -aːzə

Bedeutungen:

[1] Chemie: eine alkalisch reagierende chemische Verbindung, deren pH-Wert über 7 liegt; nimmt leicht Protonen (H+) auf

Herkunft:

[1] Plural von Basis mit abgewandeltem Singular[1]

Synonyme:

[1] Lauge

Gegenwörter:

[1] Säure

Oberbegriffe:

[1] Chemikalie

Beispiele:

[1] Diese Flüssigkeit ist eine Base, denn ihr pH-Wert liegt bei 9.

Wortbildungen:

Basenkatalyse, basisch, Säure-Base-Reaktion

ÜbersetzungenBearbeiten

[1] Wikipedia-Artikel „Base (Chemie)
[1] Duden online „Base (Chemie)
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalBase
[1] The Free Dictionary „Base

Quellen:

  1. Duden online „Base (Chemie)

Substantiv, f, VerwandteBearbeiten

Singular Plural
Nominativ die Base die Basen
Genitiv der Base der Basen
Dativ der Base den Basen
Akkusativ die Base die Basen

Worttrennung:

Ba·se, Plural: Ba·sen

Aussprache:

IPA: [ˈbaːzə]
Hörbeispiele:   Base (Info)
Reime: -aːzə

Bedeutungen:

[1] Verwandtschaftsgrad, veraltend: Tochter eines Onkels oder einer Tante
[2] Verwandtschaftsgrad, veraltet: Schwester des Vaters
[3] Verwandtschaftsgrad, veraltet: entfernte weibliche Anverwandte

Herkunft:

Herkunft nicht sicher geklärt, womöglich aus einem kindlichen Lallwort entstanden (*ba-). Althochdeutsch basa, wasa (9 Jh.) in der Bedeutung von 'Vaterschwester'. Ab dem 15 Jh. mittelhochdeutsch base, altsächsisch wasa und mittelniederdeutsch wase auch in der Bedeutung 'Mutterschwester' (d.h. 'Tante'). Die Bezeichnung wurde schließlich für alle entfernten, weiblichen Verwandten verwendet und im 18 Jh. verengt auf die heutige Bedeutung.[1][2]

Synonyme:

[1] Cousine
[2] Tante

Gegenwörter:

[2] Muhme (Schwester der Mutter)

Männliche Wortformen:

[1] Vetter, Cousin
[2] Onkel; mit dieser Bedeutung veraltet: Vetter (Bruder des Vaters), Oheim

Oberbegriffe:

[1, 2] Verwandte

Beispiele:

[1] Jeden Sonntag nach der Kirche trafen sich die Basen zu einem Schwatz.
[1] „Lächelnd nahm sie jede der Basen bei der Hand und zog und zerrte die sich immer noch scheinbar Sträubenden vor ihn hin und stellte sie gegenseitig vor.“[3]
[2]
[3]

Wortbildungen:

Klatschbase

ÜbersetzungenBearbeiten

[1] Duden online „Base (Verwandte)
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Base
[1, 2] The Free Dictionary „Base
[1–3] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „base

Quellen:

  1. Duden. 2001. Das Herkunftswörterbuch. Etymologie der deutschen Sprache. 3. Aufl. (Der Duden in zwölf Bänden ; 7). Mannheim [u.a.]: Dudenverlag, S. 72. ISBN 3-411-04073-4
  2. https://www.dwds.de/wb/Base
  3. Li Yü: Jou Pu Tuan (Andachtsmatten aus Fleisch). Ein erotischer Roman aus der Ming-Zeit. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 1979 (übersetzt von Franz Kuhn), ISBN 3-596-22451-9, Seite 288. Chinesisches Original 1634.

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: aase, Bade, bade, Bake, Bane, Banse, base, Basel, Baske, Bass, bass, Basse, Bast, Baue, baue, Blase, blase, böse, Böse, böse, Fase, Gase, gase, Hase, Nase, rase, Vase