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Kriegsende (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, nBearbeiten

Singular

Plural

Nominativ das Kriegsende

die Kriegsenden

Genitiv des Kriegsendes

der Kriegsenden

Dativ dem Kriegsende

den Kriegsenden

Akkusativ das Kriegsende

die Kriegsenden

Worttrennung:

Kriegs·en·de, Plural: Kriegs·en·den

Aussprache:

IPA: [ˈkʁiːksˌʔɛndə]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] Ende eines Krieges

Herkunft:

Determinativkompositum aus Krieg, Fugenelement -s und Ende

Gegenwörter:

[1] Kriegsanfang, Kriegsausbruch, Kriegsbeginn

Beispiele:

[1] „Er hatte es so eingerichtet, bei Kriegsende in der Nähe Lübecks zu tun zu haben.“[1]
[1] „Bei Kriegsende hatten alle Familienmitglieder überlebt - aber ärmer als Reichel konnte einer gar nicht sein.“[2]
[1] „Auch mit dem Kriegsende besserte sich die Lage nicht, im Gegenteil, am 12. Dezember 1918 zogen amerikanische Truppen in das Stadtgebiet ein und besetzten den sogenannten Brückenkopf.“[3]
[1] „Meine Eltern wurden beide kurz nach Kriegsende geboren, in einer Zeit, die keine optimalen Startbedingungen für sie bot:…“[4]
[1] „Seit dem Kriegsende hatte sich bei den Großeltern einiges verändert.“[5]

ÜbersetzungenBearbeiten

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Kriegsende
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Kriegsende
[1] canoo.net „Kriegsende
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonKriegsende
[1] The Free Dictionary „Kriegsende

Quellen:

  1. Arno Surminski: Kudenow oder An fremden Wassern weinen. Roman. Hoffmann und Campe, Hamburg 1978, Seite 34. Kein ISBN.
  2. Sabine Bode: Die vergessene Generation. Die Kriegskinder brechen ihr Schweigen. 3. Auflage. Klett-Cotta, Stuttgart 2013, ISBN 978-3-608-94797-7, Seite 174.
  3. Eckehard Frenz, Rolf Präuner, Wolfgang R. Reimann: Die „Elektrisch“ an Rhein, Mosel und Lahn. Eine Zeitreise mit Straßenbahn und Obus in und um Koblenz. 1. durchgesehene und erweiterte Auflage. Buchhandlung Reuffel, Koblenz 2010, ISBN 978-3-9800158-8-2, Seite 19.
  4. Anne-Ev Ustorf: Wir Kinder der Kriegskinder. Die Generation im Schatten des Zweiten Weltkriegs. 4. Auflage. Herder, Freiburg/Basel/Wien 2013, ISBN 978-3-451-06212-4, Seite 24. Erste Veröffentlichung 2008.
  5. Karl Heinz Bohrer: Granatsplitter. Erzählung einer Jugend. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2014, ISBN 978-3-423-14293-9, Seite 174. Erstausgabe 2012.