Kriegsausbruch

Kriegsausbruch (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, mBearbeiten

Singular

Plural

Nominativ der Kriegsausbruch

die Kriegsausbrüche

Genitiv des Kriegsausbruches
des Kriegsausbruchs

der Kriegsausbrüche

Dativ dem Kriegsausbruch
dem Kriegsausbruche

den Kriegsausbrüchen

Akkusativ den Kriegsausbruch

die Kriegsausbrüche

Worttrennung:

Kriegs·aus·bruch, Plural: Kriegs·aus·brü·che

Aussprache:

IPA: [ˈkʁiːksʔaʊ̯sˌbʁʊx]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] plötzlicher Beginn eines Krieges

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Krieg und Ausbruch mit dem Fugenelement -s

Sinnverwandte Wörter:

[1] Kriegsbeginn

Beispiele:

[1] „Aus der Distanz eines halben Jahrhunderts, nach dem Erlebnis des Zweiten Weltkrieges und angesichts der völlig veränderten politischen Verhältnisse in Europa und der Welt erscheint der Augenblick gekommen, zu einer unvoreingenommenen Betrachtung des Kriegsausbruchs von 1914 zu gelangen, gleicherweise frei von Anklage wie von Apologie.“[1]
[1] „Bei Kriegsausbruch beriefen sich der deutsche wie der österreichische Kaiser auf ihr althergebrachtes »Gottesgnadentum«, indem beide ihre Entscheidungen als Einvernehmen mit der »göttlichen Vorsehung« ausgaben.“[2]
[1] „Angesichts der Grenzlage Ostpreußens und der engen Verflechtungen mit dem Nachbarland ist es wenig verwunderlich, dass der Kriegsausbruch im August 1914 diese Provinz besonders hart traf.“[3]
[1] „Kurz vor Kriegsausbruch geschah etwas, wodurch die weltgeschichtlichen Ereignisse für kurze Zeit ihre Bedeutung verloren - es betraf Ludwig Bertini sozusagen an seiner verwundbarsten Stelle.“[4]

ÜbersetzungenBearbeiten

[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Kriegsausbruch
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalKriegsausbruch
[1] The Free Dictionary „Kriegsausbruch

Quellen:

  1. Fritz Fischer: Vorwort. In: Imanuel Geiss (Herausgeber): Julikrise und Kriegsausbruch 1914. 2. verb. Auflage. , 1. Teil, Neue Gesellschaft, Bonn 1976, ISBN 3878312121, Seite 9
  2. Horst Dieter Schlosser: Der Erste Weltkrieg im Spiegel der Sprache. In: Der Sprachdienst. Nummer Heft 2, 2014, Seite 43-50, Zitat Seite 49.
  3. Jurij Kostjaschow: Am Schnittpunkt dreier Welten. In: Als die Deutschen weg waren. Was nach der Vertreibung geschah: Ostpreußen, Schlesien, Sudetenland. 6. Auflage. Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek 2013, ISBN 978-3-499-62204-5, Seite 283-309, Zitat Seite 286.
  4. Ralph Giordano: Die Bertinis. Roman. 22. Auflage. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt/M. 2008, ISBN 978-3-596-25961-8, Seite 233.