Singular Plural
Nominativ der Eingang die Eingänge
Genitiv des Einganges
des Eingangs
der Eingänge
Dativ dem Eingang
dem Eingange
den Eingängen
Akkusativ den Eingang die Eingänge
 
[1] Eingang zu einem kleinen Hotel
 
[1] Eingang zu einer Kohlegrube in einem Berg

Worttrennung:

Ein·gang, Plural: Ein·gän·ge

Aussprache:

IPA: [ˈaɪ̯nˌɡaŋ]
Hörbeispiele:   Eingang‎ (Info),   Eingang (Info)
Reime: -aɪ̯nɡaŋ

Bedeutungen:

[1] Öffnung zum Betreten eines begrenzten Bereiches, z. B. eines Gebäudes
[2] Öffnung eines Organs, durch die etwas hineingelangt
[3] Beginn eines Vorgangs oder einer Rede
[4a] das Eintreffen einer Sendung
[4b] die eingetroffene Sendung
[5] Aufnahme
[6] Buchse an einem Gerät, an die ein Kabel angeschlossen werden kann, über das Daten geschickt werden

Herkunft:

mittelhochdeutsch īnganc, inganc, althochdeutsch ingang, belegt seit dem 8. Jahrhundert[1]
Ableitung des Substantivs zum Verb eingehen durch implizite Ableitung

Synonyme:

[1] Introitus (lateinisch: Eingang)

Gegenwörter:

[1] Ausgang, Durchgang, Exitus (lateinisch: Ausgang)

Unterbegriffe:

[1] Dienstboteneingang, Dorfeingang, Garteneingang, Grotteneingang, Haupteingang, Hauseingang, Hintereingang, Hofeingang, Höhleneingang, Hoteleingang, Kellereingang, Kücheneingang, Kundeneingang, Ladeneingang, Lieferanteneingang, Nebeneingang, Nordeingang, Ortseingang, Osteingang, Parkeingang, Personaleingang, Privateingang, Seiteneingang, Separateingang, Südeingang, Tempeleingang, Terrasseneingang, Tunneleingang, Vordereingang, Westeingang, Zelteingang
[2] Dickdarmeingang, Mageneingang, Scheideneingang
[4a] Auftragseingang, Bestelleingang, Ordereingang, Posteingang, Wareneingang, Zahlungseingang
[6] Analogeingang, Antenneneingang, Digitaleingang, Monitoreingang, Videoeingang

Beispiele:

[1] Der Eingang befindet sich rechts.
[1] „Ich stand am Eingang und sah sie an.“[2]
[1] „Die Eingänge zum Goldbacher Stollen wurden 1947 auf Anordnung der französischen Besatzungsbehörden gesprengt.“[3]
[2] Man spricht von Erschlaffungsstörung, wenn der Eingang des Magens sich nicht öffnet.
[3] Im Eingang konnte ich seinen Worten noch folgen, aber dann wurde es wirklich abstrus.
[4a] Wir bestätigen den Eingang Ihres Schreibens vom Zweiten des Monats.
[4b] Den Eingang kannst du vergessen, die haben nur Schrott geliefert.
[5] Dieses Ereignis wird Eingang in die Annalen der Sportgeschichte finden.
[6] An diesem Eingang ist eine kleine Antenne eingestanzt.

Wortbildungen:

Adverbien: eingangs
Substantive: Bestelleingangsdatum, Eingangsbereich, Eingangsbestätigung, Eingangsbuch, Eingangsdatum, Eingangsformel, Eingangsfrage, Eingangshalle, Eingangskontrolle, Eingangspforte, Eingangsportal, Eingangssignal, Eingangsstempel, Eingangssteuersatz, Eingangsstrophe, Eingangsstufe, Eingangstor, Eingangstreppe, Eingangstür, Eingangsvermerk, Eingangswort, Eingangszoll

Übersetzungen

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[1] Wikipedia-Artikel „Eingang
[1, 3–5] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Eingang
[1–5] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Eingang
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalEingang

Quellen:

  1. Wolfgang Pfeifer [Leitung]: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 2. durchgesehene und erweiterte Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1995, ISBN 3-423-03358-4, Stichwort „gehen“.
  2. Charles Bukowski: Ausgeträumt. Roman. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1997 (übersetzt von Carl Weissner), ISBN 3-423-12342-7, Seite 38. Englisches Original 1994.
  3. Wikipedia-Artikel „KZ-Außenlager Überlingen-Aufkirch“ (Stabilversion)

Ähnliche Wörter (Deutsch):

Anagramme: anginge