Urgroßvater (Deutsch)

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Singular Plural
Nominativ der Urgroßvater die Urgroßväter
Genitiv des Urgroßvaters der Urgroßväter
Dativ dem Urgroßvater den Urgroßvätern
Akkusativ den Urgroßvater die Urgroßväter

Alternative Schreibweisen:

Schweiz und Liechtenstein: Urgrossvater

Worttrennung:

Ur·groß·va·ter, Plural: Ur·groß·vä·ter

Aussprache:

IPA: [ˈuːɐ̯ɡʁoːsˌfaːtɐ]
Hörbeispiele:   Urgroßvater (Info)

Bedeutungen:

[1] Vater von Großmutter oder Großvater

Herkunft:

Ableitung zu Großvater mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) ur-

Synonyme:

[1] Uropa

Weibliche Wortformen:

[1] Urgroßmutter

Oberbegriffe:

[1] Urgroßeltern

Beispiele:

[1] Mein Urgroßvater hatte einen Bart.
[1] „Johnnys Großvater, Urgroßvater, Ururgroßvater und Urururgroßvater, alle waren Schauspieler, nur sein Vater nicht.“[1]
[1] „Dort saß schon Urgroßvater Jacob, der zweite Mann von Horsts Urgroßmutter mütterlicherseits, mit seiner Machorka-Pfeife.“[2]
[1] „Er servierte Kartoffeln dazu und meinte, sich zu erinnern, dass sein Urgroßvater einmal gesagt hatte, in Kartoffeln verberge sich das Licht gefallener Sterne.“[3]
[1] „Ihr Urgroßvater kam um 1910 in die damalige Kolonie.“[4]

Wortbildungen:

Ururgroßvater

Übersetzungen

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[1] Wikipedia-Artikel „Urgroßvater
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Urgroßvater
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalUrgroßvater

Quellen:

  1. Helge Timmerberg: Die Märchentante, der Sultan, mein Harem und ich. Piper, München 2015, ISBN 978-3-492-40582-9, Zitat Seite 132.
  2. Angela Bajorek: Wer fast nichts braucht, hat alles. Janosch. Die Biographie. Ullstein, Berlin 2016, ISBN 978-3-550-08125-5, Seite 37. Polnisches Original 2015.
  3. Jóanes Nielsen: Die Erinnerungen. Roman. btb Verlag, München 2016, ISBN 978-3-442-75433-5, Seite 243. Original in Färöisch 2011, Übersetzung der dänischen Ausgabe von 2012.
  4. Leonie March: »Wir wollen nur Gerechtigkeit«. In: Eva-Maria Schnurr, Frank Patalong (Herausgeber): »Deutschland, deine Kolonien«: Geschichte und Gegenwart einer verdrängten Zeit. 2. Auflage. Deutsche Verlags-Anstalt, München 2022, ISBN 978-3-421-07002-9, Seite 200-209, Zitat Seite 204.