Beschäftigung

Beschäftigung (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, fBearbeiten

Singular

Plural

Nominativ die Beschäftigung

die Beschäftigungen

Genitiv der Beschäftigung

der Beschäftigungen

Dativ der Beschäftigung

den Beschäftigungen

Akkusativ die Beschäftigung

die Beschäftigungen

Worttrennung:

Be·schäf·ti·gung, Plural: Be·schäf·ti·gun·gen

Aussprache:

IPA: [bəˈʃɛftɪɡʊŋ]
Hörbeispiele:   Beschäftigung (Info)
Reime: -ɛftɪɡʊŋ

Bedeutungen:

[1] eine Arbeitsstelle, Job, nichtselbständiges Arbeitsverhältnis
[2] eine Tätigkeit
[3] Wirtschaft: in der Kosten-/Leistungsrechnung: die Menge der ausgebrachten Güter oder erbrachten Leistung

Herkunft:

Ableitung (Derivation) des Substantivs zum Stamm des Verbs beschäftigen mit dem Suffix -ung als Derivatem (Ableitungsmorphem)

Oberbegriffe:

[1] Erwerbstätigkeit

Unterbegriffe:

[1] Halbtagsbeschäftigung, Teilzeitbeschäftigung, Vollbeschäftigung, Vollzeitbeschäftigung
[2] Freizeitbeschäftigung

Beispiele:

[1] Mit welcher Beschäftigung verdient er seinen Lebensunterhalt?
[2] In der Freizeit fehlt ihm noch eine sinnvolle Beschäftigung.
[2] „Die Beschäftigung mit dem Totenreich der Vergangenheit ist sinnlos, wenn sie nicht der Sinngebung der lebendigen Gegenwart dient.“[1]
[2] „Das Lesen von Statistiken gehört mit Sicherheit zu den aufschlussreichsten Beschäftigungen unserer Tage.“[2]
[2] „Naumanns Beschäftigung mit derart komplizierten drucktechnischen Verfahren führte später fast zwangsläufig zu Aufträgen für den Druck von Wertpapieren, Geldscheinen und Briefmarken.“[3]
[3] In einer Produktionskostenstelle ist die Bezugsgröße der Beschäftigung die Anzahl produzierter Güter.

Wortbildungen:

Beschäftigungsloser, Beschäftigungsverhältnis, Beschäftigungspolitik, Beschäftigungstherapie, Langzeit-Beschäftigungsloser

ÜbersetzungenBearbeiten

[1, 2] Wikipedia-Artikel „Beschäftigung
[3] Wikipedia-Artikel „Beschäftigung (Kostenrechnung)
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Beschäftigung
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalBeschäftigung
[1, 2] Duden online „Beschäftigung

Quellen:

  1. Wolfgang Fuhrmann: Das Schönste, was er zu hinterlassen hatte. Berliner Zeitung, Berlin 14.01.2005
  2. Loriot (Verfasser); Susanne von Bülow, Peter Geyer, OA Krimmel (Herausgeber): Der ganz offene Brief. Hoffmann und Campe, Hamburg 2014, ISBN 978-3-455-40514-9, Seite 191.
  3. Heinrich Mimberg: Briefmarkendruck in Frankfurt. In: philatelie. Das Magazin des Bundes Deutscher Philatelisten. Nummer 521, November 2020, ISSN 1619-5892, Seite 14., DNB 012758477.