Positiv Komparativ Superlativ
diploid
Alle weiteren Formen: Flexion:diploid

Worttrennung:

di·p·lo·id, keine Steigerung

Aussprache:

IPA: [diploˈiːt]
Hörbeispiele:   diploid (Info)
Reime: -iːt

Bedeutungen:

[1] Biologie, von Zellen: den Chromosomensatz doppelt enthaltend

Herkunft:

abgeleitet vom altgriechischen Adjektiv διπλόος (diploos→ grcdoppelt“ und dem Suffix -id[1]

Synonyme:

[1] doppelt (chromosomal)

Gegenwörter:

[1] haploid, oktaploid, polyploid, tetraploid, triploid

Oberbegriffe:

[1] euploid

Beispiele:

[1] So entstanden „Ur-Geschlechtszellen“ (primordiale Keimzellen, PGC): Zellen, aus denen Ei- oder Samenzellen werden können, die aber im Gegensatz zu diesen diploid sind, (noch) einen doppelten Chromosomensatz haben.[2]
[1] Ameisen und Bienen sind haploid/diploid, bestimmen das Geschlecht der Jungen über die Chromosomen-Zahl, Männchen erhalten einen Satz, Weibchen zwei.[3]
[1] Dass auch bei Säugetieren Verdopplungen des gesamten Genoms vorkommen, zeigt die Wüstenratte Tympanoctomys barrerae: Sie hat in ihren Zellen einen vierfachen (tetraploiden) Satz statt eines doppelten (diploiden): 102 Chromosomen![4]

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] diploide Ausgangszelle, Eizelle, Erbanlage, Form, Generation, Keimbahnzelle, Mutterzelle, Organisation, Pflanze, Sorte, Tochterzelle, Zelle, Zelllinie, Zygote; diploider Chromosomensatz, Keimling, Organismus, Satz, Sporophyt, Zustand; diploides Individuum, Lebewesen

Wortbildungen:

Diploidie

Übersetzungen

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[1] Wikipedia-Artikel „diploid
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-Portaldiploid
[1] The Free Dictionary „diploid
[1] Duden online „diploid

Quellen:

  1. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Seite 340, Eintrag „diploid“.
  2. Biotechnologie: Samenzellen aus Knochenmark? In: DiePresse.com. 13. April 2007, ISSN 1563-5449 (URL, abgerufen am 20. Oktober 2012).
  3. Jürgen Langenbach: Das Heer der Insekten. In: DiePresse.com. 1. April 2006, ISSN 1563-5449 (URL, abgerufen am 20. Oktober 2012).
  4. Thomas Kramar: Huhn und Hund haben 39. In: DiePresse.com. 23. Oktober 2004, ISSN 1563-5449 (URL, abgerufen am 20. Oktober 2012).