Chan (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, mBearbeiten

Singular

Plural 1 Plural 2

Nominativ der Chan

die Chans die Chane

Genitiv des Chans

der Chans der Chane

Dativ dem Chan

den Chans den Chanen

Akkusativ den Chan

die Chans die Chane

 
[1] Innenhof des großen Chans in Nikosia, Zypern
Aufnahme von Benutzer Ansgar Bovet am 27. Oktober 2012

Nebenformen:

Han

Worttrennung:

Chan, Plural: Chans, Plural: Cha·ne

Aussprache:

IPA: [xaːn]
Hörbeispiele:   Chan (Info)
Reime: -aːn

Bedeutungen:

[1] historisch; Architektur: ein öffentliches Gebäude an Handelswegen in Südosteuropa und im Vorderen Orient zur Beherbergung von Reisenden mit ihren Zug- beziehungsweise Reittieren und Waren

Herkunft:

Das Wort ist dem persischen خان‎ (DMGḫān) → faHausentlehnt.[1]

Synonyme:

[1] Karawanserei

Sinnverwandte Wörter:

[1] Herberge, Rasthaus

Oberbegriffe:

[1] Unterkunft

Beispiele:

[1] „Auf seinem Rückmarsch nach Konstantinopel im Herbst 1916 hielt Wegner weitere Eindrücke in seinem Tagebuch fest: ‚Als wir in den einsamen Chan [ein Gebäude zur Beherbergung von Karawanen, Anm. d. Red.] traten, fanden wir in der offenen Tür einer Seitenmauer die vertrocknete Leiche eines 12-jährigen armenischen Knaben.‘“[2]

ÜbersetzungenBearbeiten

[1] Duden online „Chan (Herberge, Karawanserei)
[1] wissen.de – Wörterbuch „Chan
[1] wissen.de – Lexikon „Chan
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalChan
[1] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Stichwort »¹Chan«, Seite 247.

Quellen:

  1. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Stichwort »¹Chan«, Seite 247.
  2. Volker Weiß: Deportation ins Nichts. In: DIE ZEIT. Nummer 16, 16. April 2015, ISSN 0044-2070, Seite 21 (DIE ZEIT Archiv-URL, abgerufen am 3. August 2020).
  3. Ferit Devellioğlu: Osmanlıca-Türkçe Ansiklopedik Lûgat. Eski ve yeni harflerle. Aydın Kitabevi, Ankara 1986, Stichwort »hân خان‎«, Seite 386.

Substantiv, nBearbeiten

Singular

Plural

Nominativ das Chan

Genitiv des Chan
des Chans

Dativ dem Chan

Akkusativ das Chan

Worttrennung:

Chan, kein Plural

Aussprache:

IPA: [t͡ʃan]
Hörbeispiele:   Chan (Info)

Bedeutungen:

[1] Buddhismus: chinesische Bezeichnung für Zen

Synonyme:

[1] Zen

Beispiele:

[1]

ÜbersetzungenBearbeiten

[1] Wikipedia-Artikel „Chan (Begriffsklärung)
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Chan
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Chan
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalChan
[1] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Seite 247.

Substantiv, mBearbeiten

Singular

Plural

Nominativ der Chan

die Chane

Genitiv des Chans

der Chane

Dativ dem Chan

den Chanen

Akkusativ den Chan

die Chane

Nebenformen:

Khan

Worttrennung:

Chan, Plural: Cha·ne

Aussprache:

IPA: [xaːn], [kaːn]
Hörbeispiele:   Chan (Info),   Chan (Info)
Reime: -aːn

Bedeutungen:

[1] Titel eines mongolischen oder türkischen Herrschers
[2] Träger des Titels
[3] hoher staatlicher, persischer Würdenträger

Alle weiteren Informationen zu diesem Begriff befinden sich im Eintrag Khan.
Ergänzungen sollten daher auch nur dort vorgenommen werden.

[1] Wikipedia-Artikel „Chan (Begriffsklärung)
[1–3] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Chan
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Chan
[*] The Free Dictionary „Chan
[1–3] Duden online „Khan“ (dort auch „Chan“)
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalChan
[*] wissen.de – Wörterbuch „Chan
[*] Wahrig Fremdwörterlexikon „Chan“ auf wissen.de
[*] PONS – Deutsche Rechtschreibung „Chan
[1, 2] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Seite 247 (mit Verweis auf „Khan“.

Ähnliche Wörter (Deutsch):

Anagramme: nach