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lag (Deutsch)Bearbeiten

Konjugierte FormBearbeiten

Worttrennung:

lag

Aussprache:

IPA: [laːk]
Hörbeispiele:
Reime: -aːk

Grammatische Merkmale:

  • 1. Person Singular Indikativ Präteritum Aktiv des Verbs liegen
  • 3. Person Singular Indikativ Präteritum Aktiv des Verbs liegen
lag ist eine flektierte Form von liegen.
Die gesamte Konjugation findest du auf der Seite Flexion:liegen.
Alle weiteren Informationen findest du im Haupteintrag liegen.
Bitte nimm Ergänzungen deshalb auch nur dort vor.

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: Lack, lack


lag (Dänisch)Bearbeiten

Substantiv, nBearbeiten

  Singular

Plural
Unbestimmt et lag

lag

Bestimmt laget

lagene

Worttrennung:

lag, Plural: lag

Aussprache:

IPA: [lɛˀj]; in einigen Wendungen, wie „på det lag“: [lɑ̈w]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] zusammenhängende Masse, die eine Oberfläche bedeckt; Lage, Schicht
[2] Soziologie: Schicht, Gesellschaftsschicht
[3] Personen, die zu einer Gemeinschaft gehören; Gesellschaft, Gelage

Herkunft:

Erbwort aus dem altnordischen lag → non[1]

Synonyme:

[2] befolkningslag
[3] selskab

Beispiele:

[1] Hvor på lag ligger det hus?
Wo ungefähr liegt das Haus?

Redewendungen:

[1] det glatte lag (give én det glatte lag - jmdm. den Kopf waschen)
[1] et lag bank
[1] et lag tæsk
[1] i lag med
[1] lag på lag
[1] ligge i lag
[1] på det lag / på lag

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] lægge i lag - schichten
[3] et muntert lag - eine muntere/lustige Gesellschaft
[3] komme i lag med dårlige kammerater - sich mit schlechten Kameraden einlassen
[3] gå i lag med noget - etw. anpacken, in Angriff nehmen
[3] gå i lag med nogen - sich an jmdn. heranmachen

Wortbildungen:

[1] lagdeling (Schichtung), lagdelt (geschichtet, schichtweise)

ÜbersetzungenBearbeiten

[1–3] Den Danske Ordbog: „lag
[1–3] Ordbog over det danske Sprog: „lag
[1, 3] Langenscheidt Dänisch-Deutsch, Stichwort: „lag
[1] dict.cc Dänisch-Deutsch, Stichwort: „lag

Quellen:

  1. Den Danske Ordbog: „lag

lag (Färöisch)Bearbeiten

  ACHTUNG: Für diesen Eintrag gibt es noch keine Belegstellen, also keinen Nachweis im Eintrag, dass das Wort in den angegebenen Bedeutungen benutzt wird.

Wenn du diesen Begriff nachweisen kannst, so gib deine Belegstelle(n) bitte im Eintrag und auf der Seite der Löschkandidaten an! Andernfalls wird der Eintrag zwei bis vier Wochen nach dem Setzen dieses Bausteins gelöscht.
Bemerkung des Antragstellers: für [2] und [7] --Yoursmile (Diskussion) 14:25, 25. Dez. 2018 (MEZ)

Substantiv, nBearbeiten

Kasus Singular Plural
Unbestimmt Bestimmt Unbestimmt Bestimmt
Nominativ lag lagið løg løgini
Akkusativ
Dativ lag/
lagi
lagnum/
laginum
løgum løgunum
Genitiv lags lagsins laga laganna

Worttrennung:

lag

Aussprache:

IPA: [ˈlɛaː]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] (dünne) Lage, Schicht
[2] Gemeinschaft, Innung, Zunft, Gesellschaft, Kreis
[3] Ordnung, Art und Weise, Lage
[4] Fertigkeit, Tüchtigkeit, Fähigkeit
[5] Melodie
[6] Zustand, Verfassung, Stimmung
[7] Wichtigkeit
[8] Methode, Vorgehensweise
[9] Gestalt, Form, Aussehen

Herkunft:

[1, 3, 6] Das färöische Wort stammt von altnordisch lag „etwas Liegendes, Lage, Preis, Art und Weise, Stich, Hieb“ und ist eine Substantivierung von liggja „liegen“, das in dieser Form und Bedeutung auch im Färöischen erhalten ist. Die weitere Etymologie des mit „Lage“ urverwandten Wortes ist: germ. *lagam „Lage, Anordnung, Gesetz“; idg. *legh- „sich legen, liegen“. [Quellen fehlen]
[5] In der Bedeutung „Melodie“ ist es eine Entlehnung aus dem späten 19. Jahrhundert vom gleichbedeutenden isländischen Wort.

Synonyme:

[1] skón, jaður, lind
[3] rættlag
[4] handalag
[5] tónalag

Gegenwörter:

[3] ólag

Unterbegriffe:

[1] álag (Ablage, Leiste, Querholz), forlag (Verlag), fótalag (Fußende eines Bettes), garðalag (niedrieger Damm), grindarlag (Fachwerk), høvdalag (Kopfende eines Bettes), turkilag (Trockengestell), undirlag (Unterlage, Bodenbrett im Boot)
[2] brøðralag (Bruderschaft), bygdalag (Dorfgemeinschaft), felag (Gemeinschaft, Gesellschaft, Firma), ferðalag (Reisegruppe), grannalag (Nachbarschaft), havnarlag (kleiner Hafen), hjartalag (Herzlichkeit), hjúnalag (Ehe), Sundalag (Region entlang des Sundini zwischen Streymoy und Eysturoy), vinalag (Freundschaft)
[3] áralag (Rudertakt, Ruderschlag), bindingarlag (Strickmuster), dráttrarlag (Methode des Einholens einer Fischfangleine), ólag (Unordnung), rættlag (Ordnung), sinnalag (Charakter, Temperament), tónalag (Melodie), vakstrarlag (Wuchs), veðurlag (Klima)
[4] gongalag (Gangart, Gehweise), handalag (Geschicklichkeit), orðalag (Wortwahl, Ausdrucksweise)
[5] niðurlag (Kehrreim, Refrain)

Beispiele:

[1] Fleiri løg av máling eru á vegginum.
An der Wand befinden sich mehrere Farbschichten.
[3] Nú er motorurin í lagi aftur.
Nun geht der Motor wieder.
[4] Hann hevur gott lag á tí.
Er kann das gut.
[7] Tað liggur einki lag á.
Das hat nichts zu bedeuten.

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] eitt tunt lag av sandi - eine dünne Sandschicht
[3] úr lagi - in Unordnung
[3] fáa e-t í lag - etw. ausführen
[3] bera í lag - gelingen
[3] koma í lag - Wirklichkeit werden
[3] í lagi - in Ordnung
[3] alt í lagi! - alles in Ordnung!
[3] í besta, fagrasta, fínasta lagi - in bester, schönster, feinster Ordnung/Verfassung/Lage
[3] um tað lagi - in etwa, ungefähr, fast, um und bei
[3] út av lagi - nicht in Ordnung
[3] út av øllum lagi - völlig daneben/abseitig
[3] við hetta lag - auf diese Weise (in dieser Lage)
[3] við sama lag - weiterhin, wie immer
[4] koma á lagið - auf die Reihe bekommen
[5] orð og lag - Text und Melodie (bei Liedern)
[6] í góðum/ringum lag - in guter/schlechter Verfassung

Wortbildungen:

[2] lagsbróðir, lagsmaður

ÜbersetzungenBearbeiten

[1–9] Jóhan Hendrik W. Poulsen, Marjun Simonsen, Jógvan í Lon Jacobsen, Anfinnur Johansen, Zakaris Svabo Hansen; Orðabókagrunnurin (Herausgeber): Føroysk-føroysk orðabók, letzte Aktualisierung: 26. Februar 2016 „lag
[1–9] Annfinnur í Skála, Jonhard Mikkelsen; Sprotin (Herausgeber): Faroese-English dictionary: „lag
[1, 3–6, 8, 9] Ulf Timmermann (Herausgeber): Føroyskt-týsk orðabók. 1. Auflage. Orðabókagrunnurin, Tórshavn 2013, ISBN 978-99918-802-5-9, Seite 462ff.