Verfärbung (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, fBearbeiten

Singular

Plural

Nominativ die Verfärbung

die Verfärbungen

Genitiv der Verfärbung

der Verfärbungen

Dativ der Verfärbung

den Verfärbungen

Akkusativ die Verfärbung

die Verfärbungen

 
[1] Verfärbung eines Blattes im Herbst

Worttrennung:

Ver·fär·bung, Plural: Ver·fär·bun·gen

Aussprache:

IPA: [ˌfɛɐ̯ˈfɛʁbʊŋ]
Hörbeispiele:   Verfärbung (Info)
Reime: -ɛʁbʊŋ

Bedeutungen:

[1] Verlust der ursprünglichen Farbe, Farbwechsel
[1a] als Vorgang
[1b] als Ergebnis

Herkunft:

Derivation (Ableitung) des Verbs verfärben mit dem Wortbildungselement -ung

Synonyme:

[1] Einfärbung, Entfärbung, Farbverlust, Farbwechsel, Umfärbung, Vergilbung

Gegenwörter:

[1] Farbechtheit, Farbkonservierung, Farbkonstanz

Oberbegriffe:

[1] Farbe, Färbung

Beispiele:

[1] Dagegen haftet man als Mieter nicht für kleine Kratzer in der Badewanne, normale Verfärbungen der Wände oder Schäden an den Tapeten, die durch das Aufhängen von Bildern oder das Montieren eines handelsüblichen Wandregals entstanden sind.[1]
[1] Die Schäden durch Mikroorganismen sind sowohl struktureller als auch ästhetischer Natur: etwa Verfärbungen oder Ausbleichen.[2]
[1] Ueber den riesigen Baumgängen, die hier und da bereits die Verfärbung des Herbstes zeigten, glänzte ein tiefblauer Himmel.[3]
[1] Die Regeln, was man womit nicht schneiden darf, sind meines Wissens alle obsolet. Sie haben nichts mit Manieren zu tun, sondern mit dem Schonen des Silberbestecks vor Verfärbungen durch Chemikalien in bestimmten Lebensmitteln.[4]
[1] Danach sind Menschen mit linsenförmigen Verfärbungen auf der Iris besonders gefühlsbetont und empfindlich, während ringähnliche Strukturen eher auf Impulsivität hinweisen (Biological Psychology, Online).[5]

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] bläuliche, blaurote, bräunliche, dunkle, extreme, gelbe, gelbliche, grünliche, humose, intensive, leichte, livide, marmorierte, rotbraune, rote, rötliche, schmutzige, schwarze, typische, weiße Verfärbung

ÜbersetzungenBearbeiten

[1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Verfärbung
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Verfärbung
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalVerfärbung
[1] Duden online „Verfärbung

Quellen:

  1. Christine Kary: Beim Auszug: Geld zurück vom Vermieter. In: DiePresse.com. 19. Februar 2007, ISSN 1563-5449 (URL, abgerufen am 7. Oktober 2012).
  2. Beate Gasser: Farbenfresser: Kunst unter Mikroben-Attacke. In: DiePresse.com. 17. Dezember 2002, ISSN 1563-5449 (URL, abgerufen am 7. Oktober 2012).
  3. Ernst Eckstein: Nero. In: Projekt Gutenberg-DE. Drittes Kapitel (andere Schreibweise: ‚Ueber‘, URL).
  4. Michael Allmaier: Alles Kartoffeln, aber wie isst man sie? Geschmacksfrage. In: Zeit Online. 31. August 2007, ISSN 0044-2070 (URL, abgerufen am 7. Oktober 2012).
  5. ERFORSCHT UND ERFUNDEN. In: Zeit Online. 1. März 2007, ISSN 0044-2070 (URL, abgerufen am 7. Oktober 2012).

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: Vererbung