Stundengebet (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, nBearbeiten

Singular Plural
Nominativ das Stundengebet die Stundengebete
Genitiv des Stundengebets
des Stundengebetes
der Stundengebete
Dativ dem Stundengebet
dem Stundengebete
den Stundengebeten
Akkusativ das Stundengebet die Stundengebete

Worttrennung:

Stun·den·ge·bet, Plural: Stun·den·ge·be·te

Aussprache:

IPA: [ˈʃtʊndn̩ɡəˌbeːt]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] Christentum: zusammenfassende Bezeichnung für die Gebetszeiten, die in verschiedenen Konfessionen zu bestimmten Zeiten im Laufe des Tages gebetet werden

Synonyme:

[1] Stundenliturgie

Oberbegriffe:

[1] Gebet

Unterbegriffe:

[1] Hore, Vigil, Matutin, Laudes, Prim, Terz, Sext, Non, Vesper, Komplet

Beispiele:

[1] Das Stundengebet umfasst sieben Gebetszeiten.
[1] „Nach dem Stundengebet, dem Komplet, setzte ich mich um 21.30 Uhr erwartungsvoll vor den Fernseher, um zusammen mit meinen Ordensbrüdern das WM-Finale zwischen Italien und Brasilien anzusehen.“[1]
[1] „Die täglich sich wiederholenden liturgischen Verrichtungen wie Messe und Stundengebet und die für die Geistlichen aus der Seelsorge resultierenden Aufgaben und geistlichen Verpflichtungen setzten zwingend voraus, dass an Pfarrkirchen ein Grundbestand an liturgischen Büchern vorhanden sein musste.“[2]

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] das Stundengebet beten/singen/sprechen/lesen/vollziehen/zelebrieren

ÜbersetzungenBearbeiten

[1] Wikipedia-Artikel „Stundengebet
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalStundengebet

Quellen:

  1. Harry M. Deutsch: Das Lied der Loreley. Roman über ein 1500jähriges Mysterium bis in die Gegenwart. Eisbär-Verlag, Berlin 1998, ISBN 3-930057-47-6, Seite 61f.
  2. Dem Vergessen entrissen!. Spätmittelalterliche Bücherschätze aus Duderstädter Sammlungen. Von Butterbriefen, Aderlass und Seelenheil. Herausgegeben im Auftrag der Propstei St. Cyriakus Duderstadt, der Stadt Duderstadt und des Heimatvereins Goldene Mark e.V. von Sandra Kästner, Frank-Joachim Stewing, Monika Suchan und Monika Tontsch; Auswahl und Texte Frank-Joachim Stewing. Mecke, Duderstadt 2018, ISBN 978-3-86944-184-9, Seite 10.