Grundsatz (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, mBearbeiten

Singular Plural
Nominativ der Grundsatz die Grundsätze
Genitiv des Grundsatzes der Grundsätze
Dativ dem Grundsatz
dem Grundsatze
den Grundsätzen
Akkusativ den Grundsatz die Grundsätze

Worttrennung:

Grund·satz, Plural: Grund·sät·ze

Aussprache:

IPA: [ˈɡʁʊntˌzat͡s]
Hörbeispiele:   Grundsatz (Info)

Bedeutungen:

[1] basale Regel oder Annahme, auf der das Weitere aufbaut

Herkunft:

Determinativkompositum der Substantive Grund und Satz, belegt seit dem 17. Jahrhundert[1]

Synonyme:

[1] Axiom, Devise, Dogma, Grundlage, Grundprinzip, Maxime, Prämisse, Prinzip

Unterbegriffe:

[1] Datenschutzgrundsatz, Designgrundsatz,Einwilligungsgrundsatz, Entwurfsgrundsatz, Rechtsgrundsatz (→ Wahlrechtsgrundsatz)

Beispiele:

[1] Im Grundsatz sind alle Menschen gleich verschieden.
[1] „Dieser legitime Grundsatz, der die Bevölkerung ganzer Länder wie eine Herde Schafe betrachtet, war auch hier, obwohl im kleinen Maßstabe, angewendet worden und hatte natürlich seine Früchte getragen.“[2]
[1] „Unser moderner Sprachgebrauch wird durch Grundsätze wie Knappheit und Genauigkeit, Sachlichkeit und Zweckmäßigkeit bestimmt.“[3]
[1] „Früher war ein wichtiger Grundsatz bei der Namensgebung, dass das Geschlecht des Namensträgers eindeutig zu erkennen sein sollte.“[4]

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] moralischer Grundsatz

Wortbildungen:

Grundsatzdiskussion, grundsätzlich, Grundsatzkonflikt, Grundsatzpapier, Grundsatzprogramm

ÜbersetzungenBearbeiten

[1] Wikipedia-Artikel „Grundsatz
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Grundsatz
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalGrundsatz
[1] The Free Dictionary „Grundsatz
[1] Duden online „Grundsatz
[1] Wahrig Großes Wörterbuch der deutschen Sprache „Grundsatz“ auf wissen.de
[1] PONS – Deutsche Rechtschreibung „Grundsatz
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch – elexiko „Grundsatz

Quellen:

  1. Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Grundsatz
  2. Charles Sealsfield: Der Legitime und die Republikaner. Eine Geschichte aus dem letzten amerikanisch-englischen Kriege. Greifenverlag, Rudolstadt 1989, ISBN 3-7352-0163-6, Seite 230. Zuerst 1833; diese Ausgabe beruht auf der von 1847.
  3. Willy Sanders: Sprachkritikastereien und was der „Fachler“ dazu sagt. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1992, ISBN 3-534-11690-9, Seite 106.
  4. Juliane von Laffert (Redaktionelle Leitung): Duden. Sprache in Bildern. Zahlen, Fakten & Kurioses aus der Welt der Wörter. Dudenverlag, Berlin 2017, ISBN 978-3-411-74887-7, Seite 58.

Ähnliche Wörter (Deutsch):

Anagramme: zudrangst