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Aufgebot (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, nBearbeiten

Singular

Plural

Nominativ das Aufgebot

die Aufgebote

Genitiv des Aufgebotes
des Aufgebots

der Aufgebote

Dativ dem Aufgebot

den Aufgeboten

Akkusativ das Aufgebot

die Aufgebote

Worttrennung:

Auf·ge·bot, Plural: Auf·ge·bo·te

Aussprache:

IPA: [ˈaʊ̯fɡəˌboːt]
Hörbeispiele:   Aufgebot (Info)

Bedeutungen:

[1] öffentliche Anmeldung zur Eheschließung
[2] Recht: gerichtliche, öffentliche Aufforderung Tatsachen anzugeben/Rechte geltend zu machen zur beabsichtigten Änderung der Rechtslage
[3] größere Menge Material oder Anzahl von Personen, die für einen bestimmten Zweck eingesetzt werden

Herkunft:

aus mittelhochdeutsch ūfbōt → gmh (aufbieten)[1]

Unterbegriffe:

[3] Großaufgebot

Beispiele:

[1] „Die Anmeldung der Eheschließung, früher Aufgebot genannt, wird von einem Standesamt entgegengenommen, in dessen Bezirk einer der Verlobten den Wohnsitz hat.“[2]
[2] „In dem Aufgebot ist der unbekannte Berechtigte aufzufordern, sein Recht innerhalb der Aufgebotsfrist anzumelden, widrigenfalls seine Ausschließung von der Befriedigung aus dem zugeteilten Betrag erfolgen werde.“[3]
[3] Das Spektakel wird mit einem noch nie gesehenen Aufgebot an Delfinen, Seehunden, Papageien und kostümierten Akrobaten inszeniert.[4]
[3] Die zwei jungen Offensivspieler stehen wie erwartet im großen Aufgebot der deutschen Fußball-Nationalmannschaft für das Länderspiel am Mittwoch kommender Woche in München gegen Argentinien.[5]
[3] Die Polizei war vorbereitet: Mit einem massiven Aufgebot sind Sicherheitskräfte in Sachsen-Anhalt landesweit gegen Sonnenwendfeiern von Rechtsextremisten vorgegangen.[6]

Wortbildungen:

Aufgebotsfrist, Aufgebotsverfahren
[1] Heiratsaufgebot
[3] Polizeiaufgebot

ÜbersetzungenBearbeiten

[1, 2] Wikipedia-Artikel „Aufgebot
[1–3] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Aufgebot
[1, 3] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalAufgebot
[1] canoonet „Aufgebot
[1, 3] The Free Dictionary „Aufgebot
[1–3] Duden online „Aufgebot

Quellen: