Positiv Komparativ Superlativ
mongolid mongolider am mongolidesten
Alle weiteren Formen: Flexion:mongolid

Worttrennung:

mon·go·lid, Komparativ: mon·go·li·der, Superlativ: am mon·go·li·des·ten

Aussprache:

IPA: [ˌmɔŋɡoˈliːt]
Hörbeispiele:   mongolid (Info)
Reime: -iːt

Bedeutungen:

[1] veraltet, rassenkundlich: zur Rasse der Asiaten gehörend; in der Art der Mongoliden seiend

Herkunft:

Ableitung von Mongole mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -id

Synonyme:

[1] asiatisch

Gegenwörter:

[1] europid, negrid

Beispiele:

[1] „Die Wolhynier werden damit unabhängig von ihren tatsächlichen Merkmalen als »mongolid«, »ostisch« und »asiatisch« eingestuft, und Pöch-Schürer besteht darauf, »der Ostrasse … eine von der Europäiden getrennte Stellung« einzuräumen.“[1]
[1] die mongolide (gelbe) Rasse, die in Nord- Ost- und Zentralasien vorherrscht - (Bertelsmann Hausatlas 1960)

Wortfamilie:

Mongolid

Übersetzungen

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[1] Duden online „mongolid
[1] Günther Drosdowski und wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion; Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch [Elektronische Ressource]. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. (P 4.1) Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Eintrag „mongolid“

Quellen:

  1. Brigitte Fuchs: »Rasse«, »Volk«, Geschlecht. Anthropologische Diskurse in Österreich 1850-1960. Campus, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3593372495, Seite 256

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: Mongolin, mongolisch, mongoloid