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Nuvola apps korganizer.png Dieser Eintrag war in der 19. Woche
des Jahres 2015 das Wort der Woche.

betören (Deutsch)Bearbeiten

VerbBearbeiten

Person Wortform
Präsens ich betöre
du betörst
er, sie, es betört
Präteritum ich betörte
Konjunktiv II ich betörte
Imperativ Singular betöre!
Plural betört!
Perfekt Partizip II Hilfsverb
betört haben
Alle weiteren Formen: Flexion:betören

Worttrennung:

be·tö·ren, Präteritum: be·tör·te, Partizip II: be·tört

Aussprache:

IPA: [bəˈtøːʁən], Präteritum: [bəˈtøːɐ̯tə], Partizip II: [bəˈtøːɐ̯t]
Hörbeispiele:   betören (Info), Präteritum: —, Partizip II:
Reime: -øːʁən

Bedeutungen:

[1] transitiv, gehoben: jemanden faszinieren, in sich verliebt machen
[2] transitiv, gehoben: jemanden seines nüchternen Verstandes berauben, ihn zu etwas hinreißen oder verführen
[3] transitiv, veraltend: jemanden in Verwirrung bringen

Herkunft:

Das Verb geht auf das mittelhochdeutsche betœren ‚jemanden zu einem Toren machen, ihn betrügen, betäuben‘ zurück.[1]

Synonyme:

[2] bezirzen
[3] verwirren

Sinnverwandte Wörter:

[2] verzaubern

Beispiele:

[1] Der Blick, den Ina Konstantin über den Tisch hinweg zuwarf, betörte ihn.
[1] Es war von Anfang an Paulas Plan gewesen, Waldemar zu betören.
[2] Angesichts dieser riesigen Auswahl ist es schwierig, eine Entscheidung zu treffen. Man ist von allem betört.
[2] Männer lassen sich gern von schnellen Autos betören.
[3] Der Schreck, der ihn beim Anblick der schwarzen Gestalten ergriffen hatte, betörte ihn.

Wortbildungen:

Betörung

ÜbersetzungenBearbeiten

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikonbetören
[1] The Free Dictionary „betören
[1, 2] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion, Annette Klosa u. a. (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2001, ISBN 3-411-05504-9, „betören“, Seite 276
[2] canoo.net „betören
[2, 3] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „betören

Quellen:

  1. Wolfgang Pfeifer et al.: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 8. Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2005, ISBN 3-423-32511-9, unter „Tor m.“, Seite 1438.