Lähmung (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, fBearbeiten

Singular

Plural

Nominativ die Lähmung

die Lähmungen

Genitiv der Lähmung

der Lähmungen

Dativ der Lähmung

den Lähmungen

Akkusativ die Lähmung

die Lähmungen

Worttrennung:

Läh·mung, Plural: Läh·mun·gen

Aussprache:

IPA: [ˈlɛːmʊŋ]
Hörbeispiele:   Lähmung (Info)
Reime: -ɛːmʊŋ

Bedeutungen:

[1] Medizin: anteiliger oder kompletter Funktionsverlust eines Körperteils oder Organsystems[1]
[2] Medizin, Neurologie: verringerte Funktion der Nerven, mit Ausfällen des Empfindens und der Bewegungsfähigkeit
[3] übertragen: Zustand, in dem sich in einem System nichts verändert, es nicht mehr funktioniert

Herkunft:

Ableitung zum Stamm des Verbs lähmen mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -ung

Synonyme:

[3] Stillstand, Erstarrung

Unterbegriffe:

[2] Kinderlähmung, Querschnittlähmung

Beispiele:

[1] Eine Tetanusinfektion kann zu Lähmungen führen.
[2] „Der Schmerz wächst, ich bekomme heftiges Fieber bis zum Schüttelfrost, eine Lähmung tritt hinzu, die die linke Körperseite erfaßt; ich kann meinen Arm nicht mehr bewegen.“[2]
[3] „Tatsächlich markieren die beiden Personalien das nahe Ende einer fast zweijährigen Lähmung der polnischen Innenpolitik.“[3]

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] partielle/teilweise/totale/vollständige Lähmung

ÜbersetzungenBearbeiten

[1, 2] Wikipedia-Artikel „Lähmung
[1–3] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Lähmung
[1, 3] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalLähmung
[2, 3] The Free Dictionary „Lähmung
[1, 3] Duden online „Lähmung

Quellen:

  1. Wikipedia-Artikel „Lähmung“ (Stabilversion)
  2. Christian Graf von Krockow: Die Stunde der Frauen. Bericht Pommern 1944 bis 1947. Nach einer Erzählung von Libussa Fritz-Krockow. 11. Auflage. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart/München 2000, ISBN 3-421-06396-6, Seite 137. Erstauflage 1988.
  3. Christoph von Marschall: http://www.tagesspiegel.de/meinung/kommentare/mit-neuem-stolz/574852.html. In: Der Tagesspiegel (Online). Abgerufen am 1. Januar 2013.