Kleiderschrank

Kleiderschrank (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, mBearbeiten

Singular Plural
Nominativ der Kleiderschrank die Kleiderschränke
Genitiv des Kleiderschrankes
des Kleiderschranks
der Kleiderschränke
Dativ dem Kleiderschrank
dem Kleiderschranke
den Kleiderschränken
Akkusativ den Kleiderschrank die Kleiderschränke

Worttrennung:

Klei·der·schrank, Plural: Klei·der·schrän·ke

Aussprache:

IPA: [ˈklaɪ̯dɐˌʃʁaŋk]
Hörbeispiele:   Kleiderschrank (Info)

Bedeutungen:

[1] Schrank, der hauptsächlich für die Aufbewahrung von Kleidung gedacht ist
[2] umgangssprachlich, Metapher: breitschultriger, muskulöser Mann

Herkunft:

Determinativkompositum, zusammengesetzt aus Kleid, Fugenelement -er und Schrank

Synonyme:

[1] Kleiderkasten

Oberbegriffe:

[1] Schrank

Beispiele:

[1] Da müsste noch ein Regenmantel im Kleiderschrank sein.
[1] „Der verschwand nach der Feier übrigens gleich im Kleiderschrank, ganz im Gegensatz zu den Lackschuhen, die mich bei jedem Spaziergang verfolgten, solange sie passten.“[1]
[1] „Zum Beispiel habe ich keine Lust mehr, am Samstagabend stundenlang vorm Kleiderschrank zu stehen und zu überlegen, was ich anziehen soll.“[2]
[1] „Sie öffnete einen alten Kleiderschrank, den Tom aber nur schemenhaft erkennen konnte, richtete den schwachen Schein des Displays auf einen Stapel Kleidungsstücke und zog einen Jogginganzug heraus.“[3]
[2] Mit so einem Kleiderschrank an deiner Seite brauchst du dir keine Sorgen zu machen.

ÜbersetzungenBearbeiten

[1] Wikipedia-Artikel „Kleiderschrank
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Kleiderschrank
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalKleiderschrank

Quellen:

  1. Luigi Brogna: Das Kind unterm Salatblatt. Geschichten von meiner sizilianischen Familie. 7. Auflage. Ullstein, Berlin 2010, ISBN 978-3-548-26348-9, Seite 132
  2. Kaya Yanar: Made in Germany. 3. Auflage. Wilhelm Heyne, München 2011, ISBN 978-3-453-60204-5, Seite 268.
  3. Rainer Heuser: Ein einmaliger Kontakt. RAM-Verlag, Lüdenscheid 2019, ISBN 978-3-942303-83-5, Seite 75.