Inhaltsseite (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, fBearbeiten

Singular

Plural

Nominativ die Inhaltsseite

die Inhaltsseiten

Genitiv der Inhaltsseite

der Inhaltsseiten

Dativ der Inhaltsseite

den Inhaltsseiten

Akkusativ die Inhaltsseite

die Inhaltsseiten

Worttrennung:

In·halts·sei·te, Plural: In·halts·sei·ten

Aussprache:

IPA: [ˈɪnhalt͡sˌzaɪ̯tə]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] Linguistik: derjenige Teil des sprachlichen Zeichens, der seine Bedeutung ausmacht

Herkunft:

Determinativkompositum aus Inhalt, Fugenelement -s und Seite

Synonyme:

[1] Bedeutung, Inhalt, Signifikat

Gegenwörter:

[1] Ausdruck, Ausdrucksebene, Ausdrucksseite, Signifikant

Oberbegriffe:

[1] Zeichen

Beispiele:

[1] „Syntax, Morphologie und Phonologie beschreiben die Ausdrucksseite der Sprache, die Semantik beschäftigt sich mit der Inhaltsseite, mit den Inhalten der sprachlichen Zeichen, mit ihren Bedeutungen.“[1]
[1] „Ausdrückliches Ziel ist es dabei, keinerlei Kenntnis der Inhaltsseite zu benutzen.“[2]
[1] „Jedes Zeichen hat zwei Seiten, eine Ausdrucks- und eine Inhaltsseite.[3]
[1] „In einer nächsten Schicht umfassen die EN sowohl auf der Ausdrucksseite als auf der Inhaltsseite Konnotationen.“[4]
[1] „Unabhängig von der Weite oder Enge der Ausdrucksparadigmen ist ihr Bezug auf die Inhaltsseite der Sprache.“[5]

ÜbersetzungenBearbeiten

[1] Wikipedia-Suchergebnisse für „Inhaltsseite
[1] Dietrich Homberger: Sachwörterbuch zur deutschen Sprache und Grammatik. Diesterweg, Frankfurt/Main 1989, ISBN 3-425-01074-3, Stichwort: Inhaltsseite, Seite 60.
[1] Theodor Lewandowski: Linguistisches Wörterbuch. 4., neu bearbeitete Auflage Quelle & Meyer, Heidelberg 1985, Stichwort: „Ausdrucksseite und Inhaltsseite“. ISBN 3-494-02050-7.

Quellen:

  1. Werner König: dtv-Atlas Deutsche Sprache. 15., durchgesehene und aktualisierte Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2005, Seite 17. ISBN 3-423-03025-9. Fett gedruckt: Ausdrucksseite, Inhaltsseite und Bedeutungen.
  2. Sebastian Kempgen: Russische Sprachstatistik. Systematischer Überblick und Bibliographie. Sagner, München 1995, Seite 38. ISBN 3-87690-617-2.
  3. Christa Dürscheid: Einführung in die Schriftlinguistik. 3. überarbeitete und ergänzte Auflage. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2006, Seite 15. ISBN3-525-26516-6.
  4. Gerhard Koß: Namenforschung. Eine Einführung in die Onomastik. Niemeyer, Tübingen 1990, ISBN 3-484-25134-4, Seite 59. EN: Eigenname.
  5. Oskar Reichmann: Germanistische Lexikologie, Zweite, vollständig umgearbeitete Auflage von »Deutsche Wortforschung«. Metzler, Stuttgart 1976, ISBN 3-476-12082-1, Seite 12.