Singular Plural
Nominativ das Ideal die Ideale
Genitiv des Ideals
des Ideales
der Ideale
Dativ dem Ideal den Idealen
Akkusativ das Ideal die Ideale

Worttrennung:

Ide·al, Plural: Ide·a·le

Aussprache:

IPA: [ideˈʔaːl], [ideˈaːl]
Hörbeispiele: —,   Ideal (Info)
Reime: -aːl

Bedeutungen:

[1] ein als höchsten Wert erkanntes Ziel, eine angestrebte Idee der Vollkommenheit
[2] Mathematik: eine bezüglich der Addition und der Ringmultiplikation abgeschlossene Unterstruktur eines Ringes

Synonyme:

[1] Leitbild, Modell, Vorbild

Beispiele:

[1] Die Kritiker werfen den Gründern von Google vor, sie hätten ihre Ideale verkauft.
[1] Ihm war es aber hauptsächlich darum zu tun, etwas Vollendetes zu schaffen und nicht eher zu ruhen, als bis sein Ideal, das ihm vom gedruckten Buch vorschwebte, verwirklicht sei; die Bibel, die er herausbringen wollte, sollte zeigen, was er mit seiner Kunst zu erreichen vermochte.[1]
[1] [Frauen in den 1920er Jahre:] „Insgesamt war das Bild der „Neuen Frau“ ein Ideal in der Großstadt, vor allem in Berlin.“[2]
[2]

Wortbildungen:

Idealbild, idealerweise, Idealfall, Idealgewicht, idealisieren, Idealisierung, Idealismus, Idealist, idealistisch, Ideallösung, Idealvorstellung, ideal

Übersetzungen

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[1] Wikipedia-Artikel „Ideal (Philosophie)
[2] Wikipedia-Artikel „Ideal (Ringtheorie)

Quellen:

  1. Georg Domel: Gutenberg, die Erfindung des Typengusses und seine Frühdrucke. In: Projekt Gutenberg-DE. Heinrich Z. Gonski, 1921, Johannes Gutenberg (URL, abgerufen am 20. Februar 2023).
  2. Rolf Schulte, Benjamin Stello (Hrsg.): Geschichte entdecken 3 (Ausgabe für Schleswig-Holstein). Die Welt in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. C.C.Buchner Verlag, Bamberg 2021, ISBN 978-3-661-30043-6, Seite 122 (ein Schulbuch)

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: deal, Deal, Idee, ideell
Anagramme: Aedil