Werbung (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, fBearbeiten

Singular

Plural

Nominativ die Werbung

die Werbungen

Genitiv der Werbung

der Werbungen

Dativ der Werbung

den Werbungen

Akkusativ die Werbung

die Werbungen

 
[1] Werbung eines Automobilherstellers

Worttrennung:

Wer·bung, Plural: Wer·bun·gen

Aussprache:

IPA: [ˈvɛʁbʊŋ]
Hörbeispiele:   Werbung (Info),   Werbung (Österreich) (Info)
Reime: -ɛʁbʊŋ

Bedeutungen:

[1] in verschiedener Weise verbreitete Informationen zu dem Zweck, Kunden, Käufer, Mitglieder oder Ähnliches zu bekommen
[2] speziell veraltend: Versuch, eine Frau zu überzeugen, dass sie die Ehe mit einem selbst oder einem Dritten eingeht

Herkunft:

Ableitung zum Stamm des Verbs werben mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -ung

Synonyme:

[1] Reklame

Unterbegriffe:

[1] Aktionswerbung, Anwerbung, Außenwerbung, Bandenwerbung, Emotionswerbung, Fernsehwerbung, Internet-Werbung, Kombinationswerbung, Plakat-Werbung, Schleichwerbung, Schockwerbung, Sichtwerbung, Tabakwerbung, Telefonwerbung
[1] Schokoladenwerbung
[1] Anzeige
[2] Brautwerbung

Beispiele:

[1] Er wirbt seine Kunden mit einer neuen Form der Werbung.
[1] „Die grelle Werbung sprang ihn an, und er schaltete sofort aus.“[1]
[1] „Am Haus neben dem Bayersturm kann man Brot und Brötchen kaufen, weil laut Werbung »Frisches besser schmeckt«.“[2]
[1] „In der Regel mieteten Firmen, die die jüdischen Einwanderer als Absatzmarkt entdeckt hatten, Sendeplätze bei lokalen amerikanischen Radiostationen und boten zu festen Zeiten ein kommerzielles Programm mit Unterhaltung und Werbung in jiddischer Sprache.“[3]
[2] Die Werbung löste den Brautkauf ab so wie später der demokratische Betrug die feudale Gewalt.

Wortbildungen:

[1] Werbeikone

ÜbersetzungenBearbeiten

[*] Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Die deutsche Rechtschreibung. In: Der Duden in zwölf Bänden. 25. Auflage. Band 1, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2009, ISBN 978-3-411-04015-5, „Werbung“, Seite 1171.
[1] Wikipedia-Artikel „Werbung
[1, 2] Duden online „Werbung
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Werbung
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalWerbung
[1] The Free Dictionary „Werbung

Quellen:

  1. Pascal Mercier: Perlmanns Schweigen. Roman. btb Verlag, München 1997, ISBN 978-3-442-72135-1, Seite 315.
  2. Lydia Schoentaube: Das Fuchseneck – zwanzig Minuten voller Leben. In: Sabine Fiedler-Conradi (Herausgeber): Leselaub. 1. Auflage. Miraba, Lohr a. Main, ISBN 978-3-9817024-1-5, Seite 33
  3. Marion Aptroot, Roland Gruschka: Jiddisch. Geschichte und Kultur einer Weltsprache. Originalausgabe, C.H. Beck, München 2010, ISBN 978-3-406-52791-3, Seite 134f.