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Verknüpfung (Deutsch)

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Singular Plural
Nominativ die Verknüpfung die Verknüpfungen
Genitiv der Verknüpfung der Verknüpfungen
Dativ der Verknüpfung den Verknüpfungen
Akkusativ die Verknüpfung die Verknüpfungen

Worttrennung:

Ver·knüp·fung, Plural: Ver·knüp·fun·gen

Aussprache:

IPA: [fɛɐ̯ˈknʏp͡fʊŋ]
Hörbeispiele:   Verknüpfung (Info)

Bedeutungen:

[1] Verbindung durch einen Knoten, zum Beispiel zweier Schnüre, Fäden oder Seile
[2] Verbindung zweier oder mehrerer Tätigkeiten, die man zugleich erledigt
[3] Verbindung zweier Begriffe, die man so in einen Zusammenhang bringt
[4] Jagd: Begattung bestimmter Tiere
[5] Mathematik: Verbindung zweier Elemente
[6] Informatik: logische Verbindung zu einer Datei oder Webseite

Herkunft:

Ableitung zum Stamm des Verbs verknüpfen mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -ung

Synonyme:

[1] Verbindung, Zusammenhang
[3] Assoziation

Unterbegriffe:

[6] Dateiverknüpfung

Beispiele:

[1] Die Verknüpfung der Seile hatte sich gelöst.
[2] Praktisch war die Verknüpfung seines Besuches mit dem Einkauf im benachbarten Ort.
[3] Die Verknüpfung seines Namens mit der Firma war allen bekannt.
[3] „Die Frau ist zwar im Sinne der Grammatik nicht femininer als die Ecke, sie wird dafür ständig erwähnt, weshalb uns die Verknüpfung zwischen Inhalt (Frau) und Form (Femininum) ins Auge springt und sich in unserem Verstand alles an ihr messen lassen muss.“[1]
[3] „Seine Lehre von der Verknüpfung aller Affekte ist wertvoll.“[2]
[3] „Vera trainiert jetzt regelmäßig die Verknüpfung von Informationen.“[3]
[4] Die Verknüpfung der Füchse wurde gefilmt.
[5] Die Verknüpfung Division ist nicht kommutativ.
[6]
[?] „Bei Aristoteles und seiner Schule finden wir erstmals die Verknüpfung der Melancholie mit außergewöhnlichen, genialischen Leistungen des Menschen.“[4]

Übersetzungen

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[1–3] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Verknüpfung
[1–3, 5] Duden online „Verknüpfung
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalVerknüpfung
[5?] Wikipedia-Artikel „Verknüpfung
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Quellen:

  1. Daniel Scholten: Denksport Deutsch. Wer hat bloß die Gabel zur Frau und den Löffel zum Mann gemacht?. dtv, München 2016, ISBN 978-3-423-26134-0, Seite 99.
  2. Otto Flake: Marquis de Sade. Mit einem Anhang über Rétif de la Bretonne. Mit zwei Nekrologen auf Otto Flake von Rolf Hochhuth. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1966, Seite 126. Zuerst 1930.
  3. Hans-Peter Beck-Bornholdt, Hans-Hermann Dubben: Der Schein der Weisen. Irrtümer und Fehlurteile im täglichen Denken. Hoffmann und Campe, Hamburg 2001, ISBN 3-455-09340-X, Seite 24.
  4. Heinz Schlott/Rainer Tölle: Geschichte der Psychiatrie. Krankheitslehren, Irrwege, Behandlungsformen. C.H.Beck, München 2006, ISBN 3-406-53555-0, Seite 410