Schusswaffe (Deutsch)

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Singular Plural
Nominativ die Schusswaffe die Schusswaffen
Genitiv der Schusswaffe der Schusswaffen
Dativ der Schusswaffe den Schusswaffen
Akkusativ die Schusswaffe die Schusswaffen
 
[1] Schusswaffe

Nicht mehr gültige Schreibweisen:

Schußwaffe

Worttrennung:

Schuss·waf·fe, Plural: Schuss·waf·fen

Aussprache:

IPA: [ˈʃʊsˌvafə]
Hörbeispiele:   Schusswaffe (Info)

Bedeutungen:

[1] Waffe zum Schießen (oft synonym mit Feuerwaffe gebraucht)
[2] Rechtssprache: Schusswaffe[1] mit einem Lauf

Abkürzungen:

Schussw.

Herkunft:

Determinativkompositum aus Schuss und Waffe

Gegenwörter:

[1] Hiebwaffe, Stichwaffe, Wurfgeschoss, Bombe, Massenvernichtungswaffe
[2] Bogen, Katapult, Zwille

Oberbegriffe:

[1] Waffe, Gerät

Unterbegriffe:

[1] Bogen, Blasrohr, Armbrust, Katapult
[1, 2] Feuerwaffe, Gaspistole, Kalaschnikow, Luftgewehr, Maschinenpistole, Pistole, Revolver, Schreckschusspistole, Schreckschusswaffe

Beispiele:

[1] Wer Schusswaffen führen will, bedarf der Erlaubnis der zuständigen Behörde.
[1] „In seiner Tasche wurden zwei selbstgebaute Schusswaffen gefunden.“[1]
[1] „Die inneren Kämpfe verstärkten die Abhängigkeiten zu den Europäern, deren Schusswaffen die Indigenen zunehmend brauchten.“[2]
[2] Die Posten machen ohne Vorwarnung von der Schusswaffe Gebrauch.

Wortbildungen:

Schusswaffeneinsatz, Schusswaffengebrauch

Übersetzungen

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[1] Wikipedia-Artikel „Schusswaffe
[*] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „schußwaffe
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Schusswaffe
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalSchusswaffe

Quellen:

  1. Ingrid Eißele, Isabel Stettin: Wer tut so etwas - und warum?. In: Stern. Nummer Heft 7, 2017, Seite 96-98, Zitat Seite 98.
  2. Christoph Gunkel: Skalp gegen Kopfgeld. In: SPIEGEL GESCHICHTE. Nummer 1: Die ersten Amerikaner, 2023, Seite 74-79, Zitat Seite 77.