Prügelstrafe

Prügelstrafe (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, fBearbeiten

Singular Plural
Nominativ die Prügelstrafe die Prügelstrafen
Genitiv der Prügelstrafe der Prügelstrafen
Dativ der Prügelstrafe den Prügelstrafen
Akkusativ die Prügelstrafe die Prügelstrafen

Worttrennung:

Prü·gel·stra·fe, Plural: Prü·gel·stra·fen

Aussprache:

IPA: [ˈpʁyːɡl̩ˌʃtʁaːfə]
Hörbeispiele:   Prügelstrafe (Info)

Bedeutungen:

[1] Bestrafung von jemandem mittels Schlägen

Herkunft:

Determinativkompositum (Zusammensetzung) aus den Substantiven Prügel und Strafe

Oberbegriffe:

[1] Strafe

Unterbegriffe:

[1] Bastonade

Beispiele:

[1] „Gelegentlich werden sie sogar verdächtigt, dass sie mit den Taliban, den Mullahs oder mit den Ultraorthodoxen sympathisieren und womöglich sogar Prügelstrafen oder Steinigungen klammheimlich in Kauf nehmen.“[1]
[1] „Er schaffte die Prügelstrafe ab, ermöglichte Nichtadeligen die Offizierslaufbahn und baute eine neue Heeresstruktur auf.“[2]
[1] „Landeshauptmann Jesko von Puttkamer, später auch Statthalter in Kamerun, räumte ein, in gut hundert Fällen selbst die Prügelstrafe verhängt zu haben.“[3]
[1] „Als sie nach der Prügelstrafe aus dem Strafvollzugsamt ihres Weges gegangen waren, sann jeder von ihnen nach, warum sie völlig unerwartet heute dieses Mißgeschick betroffen habe und wo die Zündschnur zu suchen sei.“[4]

ÜbersetzungenBearbeiten

[*] Wikipedia-Suchergebnisse für „Prügelstrafe
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Prügelstrafe
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalPrügelstrafe
[1] The Free Dictionary „Prügelstrafe
[1] Duden online „Prügelstrafe

Quellen:

  1. Hans Magnus Enzensberger: Muss Sex sein, und wenn ja, wie? In: DER SPIEGEL 4, 2012, Seite 116-117, Zitat Seite 117.
  2. Ortwin Reich: Fort Konstantin und Koblenzer Kartause. Fölbach, Koblenz 2015, ISBN 978-3-95638-406-6, Seite 89.
  3. Nils Klawitter: Plünderung und „Pflichtarbeit“. In: SPIEGEL GESCHICHTE. Nummer Heft 1, 2016, Seite 105.
  4. Djin Ping Meh. Schlehenblüten in goldener Vase. Band 4, Ullstein, Berlin/Frankfurt am Main 1987 (übersetzt von Otto und Artur Kibat), ISBN 3-549-06673-2, Seite 177. Chinesisches Original 1755.