Klopapier (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, nBearbeiten

Singular Plural
Nominativ das Klopapier die Klopapiere
Genitiv des Klopapieres
des Klopapiers
der Klopapiere
Dativ dem Klopapier
dem Klopapiere
den Klopapieren
Akkusativ das Klopapier die Klopapiere
 
[1] eine Rolle Klopapier

Worttrennung:

Klo·pa·pier, Plural: Klo·pa·pie·re

Aussprache:

IPA: [ˈkloːpaˌpiːɐ̯]
Hörbeispiele:   Klopapier (Info)
Reime: -oːpapiːɐ̯

Bedeutungen:

[1] weiches Papier zur Reinigung der Ausscheidungsorgane nach dem Stuhlgang oder nach dem Harnlassen

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Klo (Kurzform von Klosett) und Papier

Synonyme:

[1] Klosettpapier, Toilettenpapier, WC-Papier, derb: Scheißhauspapier

Beispiele:

[1] Kannst du mal eine Rolle Klopapier holen?
[1] „Ich riß Klopapier ab, wischte den Boden und die Brille trocken, warf alles rein und drückte die Spülung.“[1]
[1] „Und das Zeitungspapier war knapp, zumal es nicht nur fürs Tabaktrocknen oder zum Ausstopfen nassen Schuhwerks gebraucht wurde, sondern – in kleine Rechtecke zerschnitten und auf angespitzte Haken gespießt – auch das Klopapier ersetzen musste.“[2]
[1] „Die Mehrheit der Menschheit kommt ohne Klopapier aus, und die Hälfte hat noch nie ein Telefonat geführt.“[3]

Wortbildungen:

Klopapierhalter, Klopapierrolle

ÜbersetzungenBearbeiten

[1] Wikipedia-Artikel „Klopapier
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Klopapier
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalKlopapier

Quellen:

  1. Charles Bukowski: Ausgeträumt. Roman. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1997 (übersetzt von Carl Weissner), ISBN 3-423-12342-7, Seite 79. Englisches Original 1994.
  2. Theo Sommer: 1945. Die Biographie eines Jahres. Rowohlt, Reinbek 2005, ISBN 3-498-06382-0, Seite 262.
  3. Else Buschheuer: Ruf! Mich! An!. Roman. Wilhelm Heyne Verlag, München 2001, ISBN 3-453-19004-1, Seite 28.