Singular Plural
Nominativ die Flanke die Flanken
Genitiv der Flanke der Flanken
Dativ der Flanke den Flanken
Akkusativ die Flanke die Flanken
 
[4] 1977: Ein Spieler schlägt im Spiel Belgien - Niederlande eine Flanke in den Strafraum.

Worttrennung:

Flan·ke, Plural: Flan·ken

Aussprache:

IPA: [ˈflaŋkə]
Hörbeispiele:   Flanke (Info),   Flanke (Österreich) (Info)
Reime: -aŋkə

Bedeutungen:

[1] eine Seite des Körpers vierbeiniger Säugetiere
[2] Digitaltechnik: Übergang eines Signals zwischen zwei Zuständen
[3] Militär: die äußeren Seiten einer Armee
[4] Fußball: die Hereingabe des Balles vom äußeren Bereich des Spielfeldes vor das gegnerische Tor
[5] Seitenhang eines Berges, Gebirges
[6] seitlicher Bereich eines Gegenstandes

Herkunft:

um 1600 von französisch flanc → fr „Seite“ (als militärischer Begriff) entlehnt, dem wohl altfränkisch *hlanka „Hüfte, Lende, Weiche“ (entspricht althochdeutsch (h)lanka) zugrunde liegt[1]

Sinnverwandte Wörter:

[4] Hereingabe

Unterbegriffe:

[4] Bananenflanke, Cornerflanke, Eckballflanke, Maßflanke
[5] Bergflanke
[5] Nordflanke, Nordwestflanke, Ostflanke, Südflanke, Westflanke

Beispiele:

[1] Der Schuss traf in die Flanke.
[1] „Von den Flanken der Pferde steigt Dunst auf.“[2]
[1] „Das entblösste Jagdmesser in der Linken, kam Danila schweigend angaloppiert und schlug mit der Hetzpeitsche wie mit einem Dreschflegel auf die gestrafften Flanken seines Braunen ein.“[3]
[2]
[3] Die westliche Flanke übernimmt die Verteidigung des Heimatlandes und die östliche wird den Feind attackieren.
[4] Die Flanke des Außenverteidigers erreichte den Stürmer nicht.
[5] An welcher Flanke des Berges der Alpinist abgestürzt ist, konnte bisher nicht ermittelt werden.
[6] „Thomas trat vor die geschwungene Flanke des Flügels.“[4]

Wortbildungen:

[1] Flankenatmung
[3] Flankenstoß
[4] flanken, Flankengott

Übersetzungen

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[1–4] Wikipedia-Artikel „Flanke
[3] Wikipedia-Artikel „Flanke (Militär)
[4] Peter Schlobinski: Duden, Keeper, Elf und Gurkenpass. (K)ein Wörterbuch der Fußballsprache. Dudenverlag, Mannheim u. a. 2010, ISBN 978-3-411-71343-1, Seite 31, Eintrag „Flankengott“
[1, 3–6] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Flanke
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalFlanke
[1, 3, 4] The Free Dictionary „Flanke
[1, 3–5, *] Duden online „Flanke

Quellen:

  1. Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das Herkunftswörterbuch. Etymologie der deutschen Sprache. In: Der Duden in zwölf Bänden. 5., neu bearbeitete Auflage. Band 7, Dudenverlag, Berlin/Mannheim/Zürich 2013, ISBN 978-3-411-04075-9, Stichwort Flanke.
  2. Erwin Strittmatter: Der Laden. Roman. 1. Auflage. Aufbau-Verlag, Berlin und Weimar 1983, Seite 8.
  3. Leo N. Tolstoi: Krieg und Frieden. Roman. Paul List Verlag, München 1953 (übersetzt von Werner Bergengruen), Seite 653. Russische Urfassung 1867.
  4. Hansi Sondermann: Ballade in g-Moll. Roman. Selbstverlag Books on Demand, 2017, Seite 226.

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: Franke
Anagramme: Falken