Singular Plural
Nominativ der Erwerb die Erwerbe
Genitiv des Erwerbes
des Erwerbs
der Erwerbe
Dativ dem Erwerb
dem Erwerbe
den Erwerben
Akkusativ den Erwerb die Erwerbe

Worttrennung:

Er·werb, Plural: Er·wer·be

Aussprache:

IPA: [ɛɐ̯ˈvɛʁp]
Hörbeispiele:   Erwerb (Info)
Reime: -ɛʁp

Bedeutungen:

[1] Handlung des Erwerbens, das Erwerben
[2] bezahlte, berufliche Arbeit
[3] geistige Aneignung
[4] Kauf, das Kaufen
[5] das Erworbene

Herkunft:

Ableitung zum Stamm von erwerben durch Konversion

Synonyme:

[1] Anschaffung, Erwerben
[2] Arbeit
[4] Kauf

Unterbegriffe:

[1] Lizenzerwerb, Nahrungserwerb
[2] Broterwerb, Haupterwerb, Nebenerwerb
[3] Lauterwerb, Namenerwerb, Phonemerwerb, Spracherwerb, Syntaxerwerb, Wortschatzerwerb
[4] Grundstückserwerb
[5] Neuerwerb

Beispiele:

[1] Der Erwerb des Lebensunterhaltes erfordert bei vielen Personen 10 Stunden am Tag.
[2] Er hat keinen Erwerb und muss betteln.
[3] Der Erwerb einer fremden Sprache dauert viele Jahre.
[4] Durch den Erwerb eines elektronischen Wörterbuches wird das Studium einfacher.
[4] „Sie dachten an nichts als an den Erwerb der Sardinenbüchsen.“[1]
[5] Er wollte seinen Erwerb nicht wieder verlieren.

Wortbildungen:

Erwerbsgesellschaft, Erwerbsintensität, Erwerbsland, Erwerbsmittel, Erwerbsunternehmen, Erwerbszweck
[2] erwerbsbeschränkt, erwerbsfähig, erwerbsgemindert, erwerbslos, erwerbsmäßig, erwerbstätig, erwerbsunfähig
[2] Erwerbsarbeit, Erwerbsausfall, Erwerbsbeteiligung, Erwerbsbiographie, Erwerbseinkommen, Erwerbseinkünfte, Erwerbsfähige/Erwerbsfähiger, Erwerbsfähigkeit, Erwerbsgier, Erwerbsleben, Erwerbslose/Erwerbsloser, Erwerbslosigkeit, Erwerbsminderung, Erwerbsmöglichkeit, Erwerbsperson, Erwerbsquelle, Erwerbsquote, Erwerbssinn, Erwerbsstreben, Erwerbstätige/Erwerbstätiger, Erwerbstätigkeit, Erwerbstrieb, Erwerbsunfähige/Erwerbsunfähiger, Erwerbsunfähigkeit, Erwerbszweig

Übersetzungen

Bearbeiten
[1–5] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Erwerb
[1–5] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalErwerb

Quellen:

  1. Anna Seghers: Transit. Roman. Süddeutsche Zeitung, München 2007, ISBN 978-3-86615-524-4, Seite 149. Zuerst 1951.

Ähnliche Wörter (Deutsch):

Anagramme: Werber