Defloration (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, fBearbeiten

Singular

Plural

Nominativ die Defloration

die Deflorationen

Genitiv der Defloration

der Deflorationen

Dativ der Defloration

den Deflorationen

Akkusativ die Defloration

die Deflorationen

Worttrennung:

De·flo·ra·ti·on, Plural: De·flo·ra·ti·o·nen

Aussprache:

IPA: [defloʁaˈt͡si̯oːn]
Hörbeispiele:   Defloration (Info)   Defloration (Österreich) (Info)
Reime: -oːn

Bedeutungen:

[1] althergebracht: mögliche Verletzung des Hymens (ebenfalls althergebracht: Jungfernhäutchen) einer Frau bei ihrem ersten gemischtgeschlechtlichen Geschlechtsverkehr (siehe auch: Koitus, Kopulation, Penetration)[1][2]

Herkunft:

von lateinisch dēflorātio → la (wörtlich: „Entblütung“) entlehnt, belegt seit dem 18. Jahrhundert[3][4]

Synonyme:

[1] Deflorierung, Entjungferung

Beispiele:

[1] „Kurzum, wenn man sie den Vorfall erzählen hörte, war er ein Mann, der für seine Sache äußerst geschickt plädierte und nicht nur in der Kunst der Defloration, sondern auch der der Verführung erfahren war.“[5]
[1] „Und es wird ein besonders mörderischer Bestandteil des islamischen Glaubens charakterisiert, nämlich der Glaube an die paradiesische Belohnung durch Defloration einer großen Anzahl jungfräulicher Bräute im Himmel.“[6]
[1] „Es sind die Hochzeitsnachtwitze, oder ganz allgemein der erste Geschlechtsverkehr, die Defloration.“[7]
[1] „Es handelt von der Defloration des schönen Kindes.“[8]

Wortbildungen:

deflorieren

ÜbersetzungenBearbeiten

[*] Wikipedia-Suchergebnisse für „Defloration
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Defloration
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Defloration
[*] The Free Dictionary „Defloration
[1] Duden online „Defloration
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalDefloration

Quellen:

  1. Mithu Sanyal: Der Mythos Jungfernhäutchen. In: emma.de, 6. September 2010 (2. Januar 2012)
  2. Susanne Donner: Nichts zu reißen. In: badische-zeitung.de, Ratgeber, Gesundheit & Ernährung, 28. Dezember 2011 (28. Dezember 2011)
  3. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Stichwort: „Defloration“
  4. Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Defloration
  5. Henry Miller: Sexus. Rowohlt, Reinbek 1974, ISBN 3-498-09282-0, Seite 430.
  6. Hellmuth Karasek: Das find ich aber gar nicht komisch. Geschichte in Witzen und Geschichten über Witze. Quadriga, Köln 2015, ISBN 978-3-86995-075-4, Seite 277.
  7. Lutz Röhrich: Der Witz. Seine Formen und Funktionen. Mit tausend Beispielen in Wort und Bild. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1980, ISBN 3-423-01564-0, Seite 158.
  8. Else Buschheuer: Ruf! Mich! An!. Roman. Wilhelm Heyne Verlag, München 2001, ISBN 3-453-19004-1, Seite 36.