Auflauf (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, mBearbeiten

Singular Plural
Nominativ der Auflauf die Aufläufe
Genitiv des Auflaufs
des Auflaufes
der Aufläufe
Dativ dem Auflauf den Aufläufen
Akkusativ den Auflauf die Aufläufe
 
[1] ein Auflauf mit Makkaroni als Grundlage

Worttrennung:

Auf·lauf, Plural: Auf·läu·fe

Aussprache:

IPA: [ˈaʊ̯fˌlaʊ̯f]
Hörbeispiele:   Auflauf (Info)

Bedeutungen:

[1] spontane Ansammlung von Menschen
[2] im Ofen überbackenes Gericht

Herkunft:

mittelhochdeutsch ūflouf „Zusammenlaufen einer erregten Menschenmenge“; das Wort ist mit Bedeutung [2] seit dem 19. Jahrhundert belegt.[1]

Synonyme:

[1] Menschenauflauf
[2] Gratin

Unterbegriffe:

[2] Apfelauflauf, Bohnenauflauf, Grießauflauf, Kartoffelauflauf, Moussaka, Nudelauflauf, Nuss-Schokoladen-Auflauf, Schokoladenauflauf

Beispiele:

[1] Nach dem Unfall gab es schnell einen Auflauf Neugieriger.
[2] Zur Nachspeise gab es einen Auflauf mit Kompott.
[2] „Tatsächlich ist es der Name eines asiatisch angehauchten süßen Auflaufs.“[2]
[2] „Das erste Menü wurde auch aus verschiedenen Pilzsorten hergestellt, als Auflauf.“[3]

Wortbildungen:

[2] Auflaufform

ÜbersetzungenBearbeiten

[1, 2] Wikipedia-Artikel „Auflauf
[1, 2] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Auflauf
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Auflauf
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalAuflauf
[1, 2] The Free Dictionary „Auflauf

Quellen:

  1. Wolfgang Pfeifer [Leitung]: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 2. durchgesehene und erweiterte Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1995, ISBN 3-423-03358-4, Stichwort „laufen“.
  2. Elke Donalies: Himmel und Erde – Wie wir Gerichte benennen und warum wir das tun. In: Sprachreport. Nummer Heft 3, 2017, Seite 4-6, Zitat Seite 5.
  3. Hansi Sondermann: Ballade in g-Moll. Roman. Selbstverlag Books on Demand, 2017, Seite 235.

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: Auslauf