verbales Satzglied (Deutsch)

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starke Deklination ohne Artikel
Singular Plural
Nominativ verbales Satzglied verbale Satzglieder
Genitiv verbalen Satzglieds
verbalen Satzgliedes
verbaler Satzglieder
Dativ verbalem Satzglied
verbalem Satzgliede
verbalen Satzgliedern
Akkusativ verbales Satzglied verbale Satzglieder
schwache Deklination mit bestimmtem Artikel
Singular Plural
Nominativ das verbale Satzglied die verbalen Satzglieder
Genitiv des verbalen Satzglieds
des verbalen Satzgliedes
der verbalen Satzglieder
Dativ dem verbalen Satzglied
dem verbalen Satzgliede
den verbalen Satzgliedern
Akkusativ das verbale Satzglied die verbalen Satzglieder
gemischte Deklination (mit Possessivpronomen, »kein«, …)
Singular Plural
Nominativ ein verbales Satzglied keine verbalen Satzglieder
Genitiv eines verbalen Satzglieds
eines verbalen Satzgliedes
keiner verbalen Satzglieder
Dativ einem verbalen Satzglied
einem verbalen Satzgliede
keinen verbalen Satzgliedern
Akkusativ ein verbales Satzglied keine verbalen Satzglieder

Worttrennung:

ver·ba·les Satz·glied, Plural: ver·ba·le Satz·glie·der

Aussprache:

IPA: [vɛʁˌbaːləs ˈzat͡sˌɡliːt]
Hörbeispiele:   verbales Satzglied (Info)

Bedeutungen:

[1] Linguistik: Satzglied, das mindestens aus einem Verb besteht

Gegenwörter:

[1] adjektivisches Satzglied, adverbiales Satzglied, nominales Satzglied, präpositionales Satzglied

Oberbegriffe:

[1] Satzglied, Syntax, Grammatik, Linguistik, Sprachwissenschaft, Sprache

Beispiele:

[1] In „Peter sollte gestern kommen“ ist „sollte…kommen“ ein verbales Satzglied in der Funktion des Prädikats; es enthält außer der finiten Verbform „sollte“ den Infinitiv „kommen“.
[1] In „Peter wurde gesehen“ ist „wurde gesehen“ das verbale Satzglied, das in diesem Fall außer der finiten Verbform „wurde“ das Partizip „gesehen“ enthält.
[1] „Verbale Satzglieder sind solche, die ein oder mehrere Verben enthalten.“[1]
[1] „Ein verbales Satzglied bildet zusammen mit einem oder mehreren substantivischen Satzgliedern einen einfachen Satz.“[2]
[1] „Es werden nominale, präpositionale, adverbiale und verbale Satzglieder analysiert.“[3]

Übersetzungen

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[1]

Quellen:

  1. Karl-Dieter Bünting, Henning Bergenholtz: Einführung in die Syntax. 2., überarbeitete Auflage. Athenäum, Frankfurt/M. 1989, Seite 61. ISBN 3-610-02194-4. „Verben“ im Original in Kapitälchen.
  2. Udo L. Figge: Konzeptuelles Gedächtnis und Text
  3. Rezension