auslöffeln (Deutsch)Bearbeiten

VerbBearbeiten

Person Wortform
Präsens ich löffle aus
du löffelst aus
er, sie, es löffelt aus
Präteritum ich löffelte aus
Konjunktiv II ich löffelte aus
Imperativ Singular löffle aus!
löffel aus!
Plural löffelt aus!
Perfekt Partizip II Hilfsverb
ausgelöffelt haben
Alle weiteren Formen: Flexion:auslöffeln

Worttrennung:

aus·löf·feln, Präteritum: löf·fel·te aus, Partizip II: aus·ge·löf·felt

Aussprache:

IPA: [ˈaʊ̯sˌlœfl̩n]
Hörbeispiele:   auslöffeln (Info)

Bedeutungen:

[1] mit einem Löffel leer essen
[2] übertragen: mit den Konsequenzen klarkommen, die Folgen tragen

Herkunft:

Ableitung zu löffeln mit dem Präfix (Derivatem) aus-

Sinnverwandte Wörter:

[1] aufessen
[2] ausbaden

Gegenwörter:

[2] einbrocken

Oberbegriffe:

[1] essen
[2] sühnen

Beispiele:

[1] Hübsch auslöffeln, dann gibt's morgen auch schönes Wetter!
[2] Das wirst du wohl selber auslöffeln müssen. Da kann ich dir überhaupt nicht bei helfen.

Redewendungen:

die Suppe auslöffeln

ÜbersetzungenBearbeiten

[1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „auslöffeln
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „auslöffeln
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-Portalauslöffeln