Wässerchen (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, nBearbeiten

Singular

Plural

Nominativ das Wässerchen

die Wässerchen

Genitiv des Wässerchens

der Wässerchen

Dativ dem Wässerchen

den Wässerchen

Akkusativ das Wässerchen

die Wässerchen

Worttrennung:

Wäs·ser·chen, Plural: Wäs·ser·chen

Aussprache:

IPA: [ˈvɛsɐçən]
Hörbeispiele:   Wässerchen (Info)
Reime: -ɛsɐçən

Bedeutungen:

[1] kleines Wasser, kleines (fließendes) Gewässer
[2] umgangssprachlich: (oft hochprozentiges) alkoholisches Getränk, meist aus vergorenen Fruchtzubereitungen destilliert

Herkunft:

Ableitung der Verkleinerungsform aus dem Substantiv Wasser, Umlautung und mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -chen

Sinnverwandte Wörter:

[1] Bächlein
[2] Schnäpschen

Oberbegriffe:

[1] Gewässer
[2] Schnaps, Feuerwasser

Beispiele:

[1] „Die Löcknitz ist eines jener vielen Wässerchen in unserer Mark, die plötzlich aus einem Luch oder See tretend, auf eine kurze Strecke hin einen Parkstreifen durch unser Sand- und Heideland ziehn.“[1]
[2] „Er präzisierte die Kunst des Schnapsbrennens, etwa das perfekte Abtrennen von Vor- und Nachlauf (‚Fusel-Öl‘), um jene Wässerchen zu erzeugen, mit denen sich ‚das Göschle mit Obst-Aromen tapezieren‘ lässt.“[2]

Redewendungen:

[1] kein Wässerchen trüben können

ÜbersetzungenBearbeiten

[1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Wässerchen
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Wässerchen
[*] canoonet „Wässerchen
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalWässerchen
[*] The Free Dictionary „Wässerchen
[1, 2] Duden online „Wässerchen

Quellen:

  1. Theodor Fontane; Gotthard Erler, Rudolf Mingau (Herausgeber): Wanderungen durch die Mark Brandenburg. in 8 Bänden. Band 4 Spreeland, Aufbau-Verlag, Berlin 1997, ISBN 3-7466-5704-0, Seite 244
  2. Norbert Kollros: Edle Wässerchen aus der Klosterstadt probiert. In: Pforzheimer Zeitung PZ-news.de. 31. Mai 2015, abgerufen am 13. August 2015.

Ähnliche Wörter (Deutsch):

Anagramme: wächsernes