Spital (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, n, mBearbeiten

Singular 1 Singular 2 Plural
Nominativ das Spital der Spital die Spitäler
Genitiv des Spitals des Spitals der Spitäler
Dativ dem Spital dem Spital den Spitälern
Akkusativ das Spital den Spital die Spitäler

Anmerkung zum Genus:

Das maskuline Genus wird in der Schweiz verwendet.

Worttrennung:

Spi·tal, Plural: Spi·tä·ler

Aussprache:

IPA: [ʃpiˈtaːl]
Hörbeispiele:   Spital (Info)
Reime: -aːl

Bedeutungen:

[1] österreichisch, schweizerisch, sonst veraltet, aber noch landschaftlich: Gebäude oder Gebäudekomplex, in dem Kranke behandelt oder beherbergt werden

Herkunft:

Kurzwort zu Hospital, mittelhochdeutsch spitāl, spitel, spittel[1]

Synonyme:

[1] Hospital, Klinik, Klinikum, Krankenhaus

Oberbegriffe:

[1] Gebäude, Haus

Unterbegriffe:

[1] Bürgerspital, Feldspital, Heeresspital, Kantonsspital, Pestspital, Tierspital

Beispiele:

[1] Niemand liegt gerne im Spital.
[1] „So blieb ich noch zu einem guten Gabelfrühstück im Spital und fuhr dann mit dem Sanitätsomnibus auf den Nordwestbahnhof.“[2]
[1] „[…] wie z.B. der Spital und die Siechenhäuser, deren Geschichte und Einrichtung wir Euch bereits in einigen vorhergehenden Blättern erzählt haben.“[3]
[1] „Im Spital lagen die Verletzten bis auf die Flure.“[4]
[1] „Während des Krieges diente das Schloss Logonna-Daoulas zum Teil als Spital, in dem sich verwundete Soldaten erholen konnten.“[5]

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] im Spital liegen; ins Spital eingewiesen werden

Wortbildungen:

Spitalsabteilung, Spitalsambulanz, Spitalsarzt, Spitalsbett, Spitalsbetreiber, Spitalsgeruch, Spitalmitarbeiter, Spitalsreform, Spitalstrakt, Spitalsverwaltung

ÜbersetzungenBearbeiten

[*] Wikipedia-Artikel „Spital
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Spital
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalSpital
[*] The Free Dictionary „Spital
[*] Duden online „Spital
[1] Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Die deutsche Rechtschreibung. In: Der Duden in zwölf Bänden. 25. Auflage. Band 1, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2009, ISBN 978-3-411-04015-5, „Spital“, Seite 1006.

Quellen:

  1. Wolfgang Pfeifer [Leitung]: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 2. durchgesehene und erweiterte Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1993, ISBN 3-423-03358-4, Stichwort „Hospital“.
  2. Egon Erwin Kisch: Schreib das auf, Kisch!. Ein Kriegstagebuch. Aufbau Verlag, Berlin 2014, ISBN 978-3-351-03557-0, Seite 300. Textgrundlage 1914/15.
  3. Neujahrsblatt der Hülfsgesellschaft in Zürich. Abgerufen am 26. November 2017.
  4. Katharina Adler: Ida. Roman. 1. Auflage. Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg 2018, ISBN 978-3-498-00093-6, Seite 188.
  5. Yves Buchheim, unter Mitarbeit von Franz Kotteder: Buchheim. Künstler, Sammler, Despot: Das Leben meines Vaters. Heyne, München 2018, ISBN 978-3-453-20197-2, Seite 73.