Seitenhieb (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, mBearbeiten

Singular

Plural

Nominativ der Seitenhieb

die Seitenhiebe

Genitiv des Seitenhiebs
des Seitenhiebes

der Seitenhiebe

Dativ dem Seitenhieb
dem Seitenhiebe

den Seitenhieben

Akkusativ den Seitenhieb

die Seitenhiebe

Worttrennung:

Sei·ten·hieb, Plural: Sei·ten·hie·be

Aussprache:

IPA: [ˈzaɪ̯tn̩ˌhiːp]
Hörbeispiele:   Seitenhieb (Info)

Bedeutungen:

[1] jemandem seitlich versetzter Schlag
[2] übertragen: Kritik, spöttische Bemerkung, die nicht Hauptinhalt der Äußerung ist

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Seite und Hieb

Oberbegriffe:

[2] Anspielung
[2] Bissigkeit, Spitze, Stich, Stichelei

Beispiele:

[1] „Er parierte die Stöße mit seinem langen Korbdegen oder wich ihnen mit wunderbarer Behendigkeit aus, führte auch zwischendurch einmal einen Seitenhieb auf seine Gegner.“[1]
[2] „Einen Seitenhieb auf die Schwesternpartei konnte sich Huber nicht verkneifen und beklagte, es habe keinen Rückenwind aus der Bundespolitik gegeben.“[2]

ÜbersetzungenBearbeiten

[2] Wikipedia-Artikel „Seitenhieb
[1, 2] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Seitenhieb
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Seitenhieb
[2] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalSeitenhieb
[2] The Free Dictionary „Seitenhieb
[1, 2] Duden online „Seitenhieb
[1, 2] wissen.de – Wörterbuch „Seitenhieb
[2] PONS – Deutsche Rechtschreibung „Seitenhieb
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch – elexiko „Seitenhieb

Quellen:

  1. Arthur Conan Doyle: Micah Clarke. Jazzybee Verlag, Altenmünster 2012, ISBN 978-3-8496-0815-6, Seite 381 (zitiert nach Google Books, abgerufen am 28. Februar 2014)
  2. Karin Geil: Huber und Beckstein klammern sich ans Amt. In: Zeit Online. 13. Oktober 2008, ISSN 0044-2070 (URL, abgerufen am 28. Februar 2014).