Rachenlaut (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, mBearbeiten

Singular Plural
Nominativ der Rachenlaut die Rachenlaute
Genitiv des Rachenlautes
des Rachenlauts
der Rachenlaute
Dativ dem Rachenlaut
dem Rachenlaute
den Rachenlauten
Akkusativ den Rachenlaut die Rachenlaute

Worttrennung:

Ra·chen·laut, Plural: Ra·chen·lau·te

Aussprache:

IPA: [ˈʁaxn̩ˌlaʊ̯t]
Hörbeispiele:   Rachenlaut (Info)

Bedeutungen:

[1] Linguistik, speziell Phonetik: Laut, der im Rachen gebildet wird.

Herkunft:

Determinativkompositum aus Rachen und Laut

Sinnverwandte Wörter:

[1] Faukal, Laryngal, Pharyngal

Gegenwörter:

[1] Lippenlaut, Gaumenlaut, Zahndammlaut, Zahnlaut

Oberbegriffe:

[1] Konsonant, Mitlaut, Laut, Artikulation, Sprache

Beispiele:

[1] Rachenlaute kommen im Arabischen vor.
[1] Bisweilen wird das hinten gesprochene [R] als „Rachen-R“ und damit als Rachenlaut bezeichnet.[1]
[1] „Doch was da an sein Ohr drang, war ihm ganz und gar fremd: ein Silbensingsang voller Zungenschnalzen und Rachenlauten.“[2]

ÜbersetzungenBearbeiten

[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Rachenlaut
[1] Hadumod Bußmann: Lexikon der Sprachwissenschaft. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Kröner, Stuttgart 2002. Stichwort: „Rachenlaut“. ISBN 3-520-45203-0.
[1] Helmut Glück (Hrsg.), unter Mitarbeit von Friederike Schmöe: Metzler Lexikon Sprache. Dritte, neubearbeitete Auflage, Stichwort: „Rachenlaut“. Metzler, Stuttgart/ Weimar 2005. ISBN 978-3-476-02056-7.

Quellen:

  1. Duden. Die Grammatik. 7., völlig neu erarbeitete und erweiterte Auflage. Dudenverlag: Mannheim/ Leipzig/ Wien/ Zürich 2005, Seite 1329. ISBN 3-411-04047-5
  2. François Garde: Was mit dem weißen Wilden geschah. Roman. Beck, München 2014, ISBN 978-3-406-66304-8, Seite 67. Französisches Original „Ce qu'il advint du sauvage blanc“ 2012. weißen Wilden im Titel kursiv.