Gewissheit (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, fBearbeiten

Singular Plural
Nominativ die Gewissheit die Gewissheiten
Genitiv der Gewissheit der Gewissheiten
Dativ der Gewissheit den Gewissheiten
Akkusativ die Gewissheit die Gewissheiten

Nicht mehr gültige Schreibweisen:

Gewißheit

Worttrennung:

Ge·wiss·heit, Plural: Ge·wiss·hei·ten

Aussprache:

IPA: [ɡəˈvɪshaɪ̯t]
Hörbeispiele:   Gewissheit (Info)

Bedeutungen:

[1] gesichertes Wissen, das kaum mehr Zweifel zulässt

Herkunft:

mittelhochdeutsch gewisheit, althochdeutsch giwisheit, belegt seit dem 11. Jahrhundert[1]

Synonyme:

[1] Sicherheit

Gegenwörter:

[1] Unklarkeit, Ungewissheit

Unterbegriffe:

[1] Siegesgewissheit/Siegesgewißheit

Beispiele:

[1] Der anbrechende Morgen brachte die Gewissheit, dass im überschwemmten Haus nichts mehr zu retten war.
[1] „Der Verdacht verdichtet sich zur Gewissheit, es müsse eine dunkle Interessengruppe hinter diesen Vorgängen stehen und bare Münze aus dem Missgeschick der gequälten Damenwelt schlagen.“[2]
[1] „In der letzten Zeit war es ihr, obwohl sie sich das nie mit aller Deutlichkeit klarmachte, zur Gewissheit geworden, dass sie geliebt wurde und liebte.“[3]

ÜbersetzungenBearbeiten

[1] Wikipedia-Artikel „Gewissheit
[1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Gewissheit
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Gewissheit
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Gewissheit
[1] The Free Dictionary „Gewissheit
[1] Duden online „Gewissheit
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalGewissheit

Quellen:

  1. Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Gewissheit
  2. Loriot (Verfasser); Susanne von Bülow, Peter Geyer, OA Krimmel (Herausgeber): Der ganz offene Brief. Hoffmann und Campe, Hamburg 2014, ISBN 978-3-455-40514-9, Seite 97.
  3. Leo N. Tolstoi: Krieg und Frieden. Roman. Paul List Verlag, München 1971 (übersetzt von Werner Bergengruen), Seite 1266. Russische Urfassung 1867.