Bundeskanzler

Bundeskanzler (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, mBearbeiten

Singular

Plural

Nominativ der Bundeskanzler

die Bundeskanzler

Genitiv des Bundeskanzlers

der Bundeskanzler

Dativ dem Bundeskanzler

den Bundeskanzlern

Akkusativ den Bundeskanzler

die Bundeskanzler

Worttrennung:

Bun·des·kanz·ler, Plural: Bun·des·kanz·ler

Aussprache:

IPA: [ˈbʊndəsˌkant͡slɐ]
Hörbeispiele:   Bundeskanzler (Info)

Bedeutungen:

[1] Politik: Regierungschef der Bundesrepublik Deutschland
[2] Politik: Regierungschef der Republik Österreich
[3] Politik: Leiter der Bundeskanzlei in der Schweiz
[4] Politik: historisch: Regierungschef des Norddeutschen Bundes zwischen 1867 und 1871

Abkürzungen:

[1] BK, Kanzler

Herkunft:

Determinativkompositum, zusammengesetzt aus den Substantiven „Bund“ und „Kanzler“ sowie dem Fugenelement -es

Weibliche Wortformen:

Bundeskanzlerin

Oberbegriffe:

[1] Regierungschef

Unterbegriffe:

[1] Altbundeskanzler

Beispiele:

[1] Der Bundeskanzler wird vom Bundestag gewählt.
[1] „Auch ihm war es wichtig, möglichst schnell aus dem langen Schatten des Bundeskanzlers herauszutreten.“[1]
[1] „Auch andere Bundeskanzler wurden Opfer und Gegenstand von Witzen, auch diese Witze blieben eher auf die Person bezogen und trafen nicht in erster Linie den Politiker.“[2]
[2] Anders als etwa in Deutschland hat der österreichische Bundeskanzler gegenüber den Bundesministern weder ein Weisungsrecht noch eine Richtlinienkompetenz
[3] Der Bundeskanzler in der Schweiz leitet die Bundeskanzlei.
[4] Der Bundeskanzler des Norddeutschen Bundes war dem preußischen König, der das Präsidium des Bundes innehatte, unterstellt und leitete die Exekutive.

Wortbildungen:

Altbundeskanzleramtsminister, Bundeskanzleramt, Bundeskanzlerkandidat

ÜbersetzungenBearbeiten

[1–4] Wikipedia-Artikel „Bundeskanzler
[1–3] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Bundeskanzler
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalBundeskanzler

Quellen:

  1. Lutz Hachmeister: Hannover. Ein deutsches Machtzentrum. Deutsche Verlags-Anstalt, München 2016, ISBN 978-3-421-04705-2, Seite 174.
  2. Andrea Schiewe, Jürgen Schiewe: Witzkultur in der DDR. Ein Beitrag zur Sprachkritik. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2000, ISBN 3-525-34025-7, Seite 94.