Brillenschlange

Brillenschlange (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, fBearbeiten

Singular Plural
Nominativ die Brillenschlange die Brillenschlangen
Genitiv der Brillenschlange der Brillenschlangen
Dativ der Brillenschlange den Brillenschlangen
Akkusativ die Brillenschlange die Brillenschlangen

Worttrennung:

Bril·len·schlan·ge, Plural: Bril·len·schlan·gen

Aussprache:

IPA: [ˈbʁɪlənˌʃlaŋə]
Hörbeispiele:   Brillenschlange (Info)

Bedeutungen:

[1] Zoologie: Schlange aus der biologischen Gattung der Echten Kobras mit auf der Rückseite des verbreiterten Nackens befindlicher charakteristischer Zeichnung, die dem Aussehen einer Brille ohne Bügel ähnelt
[2] umgangssprachlich abwertend: jemand, der eine Brille trägt, zum Sehen auf diese angewiesen ist

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Brille und Schlange sowie dem Fugenelement -n

Synonyme:

[1] Kobra, wissenschaftlich: Naja naja
[2] Brillenträger

Oberbegriffe:

[1] Schlange

Beispiele:

[1] „In Indien sterben heute noch über tausend Menschen im Jahr am Biss der Kobra oder Brillenschlange.[1]
[2] „Brillenschlange! Brillenschlange!, hänselten die Kinder in der Schule und zeigten mit den Fingern auf irgendein kluges Mädchen mit Brille.“[2]

ÜbersetzungenBearbeiten

[1] Schlange mit charakteristischer Zeichnung
[2] jemand, der eine Brille trägt
[1] Wikipedia-Artikel „Brillenschlange
[1, (2)] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Brillenschlange
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch – elexiko „Brillenschlange
[1, (2)] Duden online „Brillenschlange
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalBrillenschlange
[1, (2)] PONS – Deutsche Rechtschreibung „Brillenschlange
[(1)] wissen.de – Lexikon „Brillenschlange
[1, 2] wissen.de – Wörterbuch „Brillenschlange
[1] Lexikon der Biologie. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg 1999 auf spektrum.de, „Brillenschlange
[2] Goethe-Wörterbuch „Brillenschlange
[1] Johann Christoph Adelung: Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart mit beständiger Vergleichung der übrigen Mundarten, besonders aber der oberdeutschen. Zweyte, vermehrte und verbesserte Ausgabe. Leipzig 1793–1801 „Brillenschlange
[1] Meyers Großes Konversationslexikon. Ein Nachschlagewerk des allgemeinen Wissens. Sechste, gänzlich neubearbeitete und vermehrte Auflage. Bibliographisches Institut, Leipzig/Wien 1905–1909, Stichwort „Brillenschlange“ (Wörterbuchnetz), „Brillenschlange“ (Zeno.org)

Quellen:

  1. Johann Brandstetter, Hans Peter Thiel; Beate Varnhorn (Herausgeber): Bertelsmann-Kinder-Tierlexikon. 2., aktualisierte Auflage. Wissen-Media-Verlag, Gütersloh/München 2006, ISBN 978-3-577-09017-9, Seite 156, DNB 983251053 (zitiert nach Google Books, abgerufen am 4. Mai 2019).
  2. Viktor Jerofejew: MOSKAU. Behindert in Russland? Erschießen Sie sich!. In: DIE ZEIT. Nummer 12/2000, 16. März 2000, ISSN 0044-2070 (DIE ZEIT Archiv-URL, abgerufen am 4. Mai 2019).