staunen (Deutsch)Bearbeiten

VerbBearbeiten

Person Wortform
Präsens ich staune
du staunst
er, sie, es staunt
Präteritum ich staunte
Konjunktiv II ich staunte
Imperativ Singular staun!
staune!
Plural staunt!
Perfekt Partizip II Hilfsverb
gestaunt haben
Alle weiteren Formen: Flexion:staunen

Worttrennung:

stau·nen, Präteritum: staun·te, Partizip II: ge·staunt

Aussprache:

IPA: [ˈʃtaʊ̯nən]
Hörbeispiele:   staunen (Info)   staunen (Österreich) (Info)
Reime: -aʊ̯nən

Bedeutungen:

[1] sich über etwas wundern

Herkunft:

im 18. Jahrhundert aus einer Schweizer Mundart in die Hochsprache übernommen[1]

Beispiele:

[1] „Aber dann staunte sie nicht schlecht, als Karl mit dem Pferd zu reden anfing wie mit einem alten Bekannten…“[2]
[1] „Da hat ein 49-jähriger Wiener nicht schlecht gestaunt, als er sich die gerade geschossenen Landschaftsfotos auf einer neu gekauften Speicherkarte angeschaut hat.“[3]

Redewendungen:

Bauklötze staunen/Bauklötzer staunen

Wortbildungen:

bestaunen, erstaunen
Staunen, Erstaunen

ÜbersetzungenBearbeiten

[1] Wikipedia-Artikel „staunen
[?] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „staunen
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-Portalstaunen
[1] The Free Dictionary „staunen
[1] Duden online „staunen

Quellen:

  1. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Stichwort: „staunen“, Seite 877f.
  2. Dieter Moor: Lieber einmal mehr als mehrmals weniger. Frisches aus der arschlochfreien Zone. Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek 2012, ISBN 978-3-499-62762-0, Seite 210
  3. Wiener entdeckte fremde Fotos auf angeblich neuer Speicherkarte. Abgerufen am 9. Februar 2020.

Ähnliche Wörter (Deutsch):

Anagramme: saunten