chloren (Deutsch)Bearbeiten

VerbBearbeiten

Person Wortform
Präsens ich chlore
du chlorst
er, sie, es chlort
Präteritum ich chlorte
Konjunktiv II ich chlorte
Imperativ Singular chlor!
chlore!
Plural chlort!
Perfekt Partizip II Hilfsverb
gechlort haben
Alle weiteren Formen: Flexion:chloren

Worttrennung:

chlo·ren, Präteritum: chlor·te, Partizip II: ge·chlort

Aussprache:

IPA: [ˈkloːʁən]
Hörbeispiele:
Reime: -oːʁən

Bedeutungen:

[1] transitiv: etwas durch Zugabe von Chlor keimfrei machen
[2] transitiv, Chemie: Moleküle in einer chemischen Verbindung durch Chloratome ersetzen

Herkunft:

Derivation (Ableitung) vom Substantiv Chlor durch Konversion

Synonyme:

[1, 2] chlorieren

Oberbegriffe:

[1] desinfizieren
[2] umwandeln

Beispiele:

[1] Das Wasser aus der Leitung ist gechlort und ungenießbar.[1]
[1] Manchmal ist von Chlor die Rede, aber das Trinkwasser in Deutschland ist kaum noch gechlort.[2]
[1] „Dass wir chloren müssen, kommt vielleicht einmal im Jahr vor“, sagt Christian Miehling von den Münchner Stadtwerken.[3]
[1] 1931 wurde damit begonnen, das Wasser nach dem Durchlaufen der Langsamfilter zu chloren.[4]
[1] In Bereichen wie Schwimmbädern, in denen das Wasser in der Regel nicht getrunken wird, ist es üblich das Wasser zu chloren.[5]
[2] „Chlort man das Thymol, so erhält man krystallisirbare chlorhaltige Körper.“ (1856)[6]

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] das Schwimmbad chloren; Wasser chloren

Wortbildungen:

Konversionen: Chloren, chlorend, gechlort
Substantiv: Chlorung

ÜbersetzungenBearbeiten

[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „chloren
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „chloren
[1] The Free Dictionary „chloren
[1, 2] Duden online „chloren

Quellen:

  1. Jana Simon: USA: Mein armes Amerika. In: Zeit Online. Nummer 44/2011, 27. Oktober 2011, ISSN 0044-2070 (URL, abgerufen am 18. September 2019).
  2. Christoph Drösser: Abgestandener Pflanzenschutz. Kolumne von Christoph Drösser. In: Zeit Online. 4. Oktober 2001, ISSN 0044-2070 (URL, abgerufen am 18. September 2019).
  3. Katrin Blawat: Chlor im Trinkwasser: Mit Chemie gegen den Dreck. In: sueddeutsche.de. 23. Februar 2012, ISSN 0174-4917 (URL, abgerufen am 18. September 2019).
  4. Wikipedia-Artikel „Lindleysche Filter“ (Stabilversion).
  5. Trinkwasseraufbereitung – filtern & enthärten. www.weichwasserprofi.com, 11. September 2017, abgerufen am 18. September 2019.
  6. Chemisches Zentralblatt: vollständiges Repertorium für alle Zweige, Band 1, herausgegeben von [Anonymus AC00003556.] Abgerufen am 9. Oktober 2019.

Ähnliche Wörter (Deutsch):

Anagramme: Lochern, Lorchen