Rampe (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, fBearbeiten

Singular

Plural

Nominativ die Rampe

die Rampen

Genitiv der Rampe

der Rampen

Dativ der Rampe

den Rampen

Akkusativ die Rampe

die Rampen

 
[1] zwei Rampen

Worttrennung:

Ram·pe, Plural: Ram·pen

Aussprache:

IPA: [ˈʁampə]
Hörbeispiele:   Rampe (Info)
Reime: -ampə

Bedeutungen:

[1] eine schräge Auffahrt
[2] erhöhter Bereich zum Be- und Entladen von Fahrzeugen
[3] Raumfahrt, kurz für: Startrampe
[4] die Halfpipe zum Beispiel auf BMX- und Skateboardanlagen
[5] die vordere Begrenzung einer (Theater-)Bühne

Herkunft:

im 18. Jahrhundert von französisch rampe → fr „Auffahrt“ entlehnt; noch einmal im 19. Jahrhundert für die vordere Begrenzung einer Bühne[1]

Unterbegriffe:

[1] Brückenrampe, Auffahrrampe, Auffahrtrampe, Ausladerampe, Entladerampe, Laderampe, Rollstuhlrampe, Seitenrampe, Startrampe, Straßenrampe, Verladerampe, Zufahrtsrampe
[3] Abschussrampe

Beispiele:

[1] Der Stuntman fuhr mit seinem Motorrad über die Rampe und flog 20 Meter weit.
[1] „Sie fuhren zum Fishing-Camp zurück, gingen die Rampe des Schwimmdocks hinauf und – ohne hinzusehen – an dem toten Hai vorbei und zum Wagen.“[2]
[2] Der LKW fuhr an die Rampe und wurde entladen.
[2] „Seit April 1944 lagen den Alliierten detaillierte Luftaufnahmen vor, die Menschen auf dem Weg von der Rampe in die Gaskammern zeigten.“[3]
[2] „Er steckte das Taschentuch wieder in seine Jackentasche und stieg über die Rampe in das Innere des Lastwagens.“[4]
[3] Die Rampe ist Sperrgebiet, wenn ein Raketenstart bevorsteht.
[4] Wo ist die größte Halfpipe? Wo die kleinste Mini Ramp? Skateboard Rampen sind ein absolutes Muss in jedem Skatepark.[5]
[5] Die Rampe ist eine unübersteigbare Grenze; sie wird auch im Schauspiel nie überstiegen.[6]

Wortbildungen:

Rampenlicht, Rampensau

ÜbersetzungenBearbeiten

[1, 2, 5] Wikipedia-Artikel „Rampe
[1, 2, 5] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Rampe
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Rampe
[1, 2, 5] The Free Dictionary „Rampe
[1-3, 5] Duden online „Rampe
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalRampe

Quellen:

  1. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Stichwort: „Rampe“, Seite 741.
  2. Marc Steadman: Schwarze Chronik. Ein Südstaaten-Dekameron. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 1980 (übersetzt von Elisabeth Schnack), ISBN 3-596-22489-6, Seite 155. Englisches Original 1970.
  3. Theo Sommer: 1945. Die Biographie eines Jahres. Rowohlt, Reinbek 2005, ISBN 3-498-06382-0, Seite 31.
  4. Marc Steadman: Schwarze Chronik. Ein Südstaaten-Dekameron. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 1980 (Originaltitel: MacAfee county, übersetzt von Elisabeth Schnack), ISBN 3-596-22489-6, Seite 258 (englische Originalausgabe 1970).
  5. Skateboard Rampen für ambitionierte Skater. Abgerufen am 18. Dezember 2015.
  6. Erzähltes Theater: Szenische Illusionen im europäischen Roman, Markus Raith. Abgerufen am 18. Dezember 2015.

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: Krampe
Anagramme: amper, Amper