Nachkriegsweihnachten

Nachkriegsweihnachten (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, nBearbeiten

Singular

Plural

Nominativ das Nachkriegsweihnachten

die Nachkriegsweihnachten

Genitiv des Nachkriegsweihnachtens

der Nachkriegsweihnachten

Dativ dem Nachkriegsweihnachten

den Nachkriegsweihnachten

Akkusativ das Nachkriegsweihnachten

die Nachkriegsweihnachten

Worttrennung:

Nach·kriegs·weih·nach·ten, Plural: Nach·kriegs·weih·nach·ten

Aussprache:

IPA: [ˈnaːxkʁiːksˌvaɪ̯naxtn̩]
Hörbeispiele:   Nachkriegsweihnachten (Info)

Bedeutungen:

[1] Weihnachtsfest nach Ende eines Krieges

Herkunft:

Determinativkompositum aus dem gebundenen Lexem Nachkriegs- und dem Substantiv Weihnachten

Synonyme:

[1] Nachkriegsweihnacht

Oberbegriffe:

[1] Weihnachten, Fest

Beispiele:

[1] „Das erste Nachkriegsweihnachten ohne Propagandageschrei und Kriegsdonner verläuft dennoch ein wenig schmerzhaft.“[1]
[1] „Die ersten Weihnachten 1945 waren so einschneidend, diese werden wohl für immer als die traurigsten Nachkriegsweihnachten für alle Menschen in Österreich und Deutschland in Erinnerung bleiben.“[2]
[1] „Die ersten Nachkriegsweihnachten waren völlig anders.“[3]
[1] „So lieferten sich, während das erste Nachkriegsweihnachten näherrückte, revolutionäre Matrosen […] in der Stadtmitte blutige Gefechte.“[4]

ÜbersetzungenBearbeiten

[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Nachkriegsweihnachten

Quellen:

  1. Hans-Dieter Trosse: Frieden, Freunde, Roggenbrötchen. Seite 90
  2. Zeitzeugenbericht: Brunhilde Mair-Nimmerrichter — Vertrieben 1945 aus Südmähren. Abgerufen am 28. Juli 2014.
  3. Franziska I. Stein/Brigitte Jäger: Viermal Leben und zurück. Die Reise der Franziska I. Stein. Berlin 2005, ISBN 3-938491-01-9, Seite 140 (Zitiert nach Google Books, Google Books)
  4. Frederick Taylor: Inflation. Der Untergang des Geldes in der Weimarer Republik und die Geburt eines deutschen Traumas. 1. Auflage. Siedler-Verlag, München 2013, ISBN 978-3-8275-0011-3, Seite 72 (Zitiert nach Google Books, Google Books)