Singular m Singular f Plural 1 Plural 2
Nominativ der Goethe
(Goethe)
die Goethe
(Goethe)
die Goethes die Goethe
Genitiv des Goethe
des Goethes
Goethes
der Goethe
(Goethe)
der Goethes der Goethe
Dativ dem Goethe
(Goethe)
der Goethe
(Goethe)
den Goethes den Goethe
Akkusativ den Goethe
(Goethe)
die Goethe
(Goethe)
die Goethes die Goethe
siehe auch: Grammatik der deutschen Namen
 
[1] Verteilung des Nachnamens Goethe in Deutschland

Anmerkung:

Der mündliche, umgangssprachliche Gebrauch des Artikels bei Nachnamen ist nicht einheitlich. Norddeutsch gebraucht man tendenziell keinen Artikel, mitteldeutsch ist der Gebrauch uneinheitlich, in süddeutschen, österreichischen und schweizerischen Idiomen wird der Artikel tendenziell gebraucht.
Für den Fall des Artikelgebrauches gilt: der „Goethe“ – für männliche Einzelpersonen, die „Goethe“ im Singular – für weibliche Einzelpersonen; ein und/oder eine „Goethe“ für einen Angehörigen und/oder eine Angehörige aus der Familie „Goethe“ und/oder der Gruppe der Namenträger. Die im Plural gilt für die Familie und/oder alle Namenträger gleichen Namens. Der schriftliche, standardsprachliche Gebrauch bei Nachnamen ist prinzipiell ohne Artikel.

Worttrennung:

Goe·the, Plural: Goe·thes

Aussprache:

IPA: [ˈɡøːtə], Plural: [ˈɡøːtəs]
Hörbeispiele:   Goethe (Info),   Goethe (Info)
Reime: -øːtə

Bedeutungen:

[1] deutscher Familienname

Herkunft:

  1. Entstanden aus einer Kurzform eines Personennamens mit Got-, in der Regel Gottfried;
  2. in Oberdeutschland Übername zu mittelhochdeutsch göte → gmh, götte → gmh, gote → gmh, gotte → gmhPate[1]

Namensvarianten:

[1] Göth, Göthe, Göthke

Bekannte Namensträger: (Links führen zu Wikipedia)

[1] Johann Wolfgang Goethe, deutscher Schriftsteller

Beispiele:

[1] Wenn die Goethes wieder im Sommer grillen, bin ich dabei.
[1] „Wie kein anderer wurde Goethe schon zu Lebzeiten als unerreichter und unerreichbarer Gipfel deutscher Dichtung stilisiert, wozu sein eigenes Auftreten im Alter zweifellos beitrug.“[2]
[1] „Dieses den jungen Goethe ergreifende Verlangen, sich in den unendlichen Luftraum zu stürzen und über den schauerlichen Abgründen zu schweben, frei zu werden wie der Adler im Äther, beflügelt und bewegt auch die heutigen Delta- und Gleitschirmpiloten, die dank des opferbereiten Wagemuts Lilienthals und anderer Flugpioniere diesen Traum heute zu realisieren vermögen.“[3]

Wortbildungen:

Goethe-Institut, Goethe-Nationalmuseum, Goetheanismus, Goethedenkmal, Goetheplatz, Goethestraße, Goethezeit

Übersetzungen

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[1] Wikipedia-Artikel „Goethe
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Goethe
[1] Hans Bahlow: Deutsches Namenlexikon. Familien- und Vornamen nach Ursprung und Sinn erklärt. Gondrom Verlag, Bindlach 1991, 1993, 2004, ISBN 3-8112-0294-4, Seite 181
[1] Konrad Kunze: dtv-Atlas Namenkunde. Vor- und Familiennamen im deutschen Sprachgebiet. Deutscher Taschenbuch Verlag GmbH & Co. KG, München 2000, ISBN 3-423-03234-0, Seite 62
[1] Rosa Kohlheim, Volker Kohlheim: Duden Familiennamen. Herkunft und Bedeutung. Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG, Mannheim 2000, ISBN 3-411-70851-4, Seite 276
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalGoethe

Quellen:

  1. Rosa Kohlheim, Volker Kohlheim: Duden, Lexikon der Familiennamen. Herkunft und Bedeutung von 20 000 Nachnamen. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2008, ISBN 978-3-411-73111-4, Seite 251.
  2. Wikipedia-Artikel „Johann Wolfgang von Goethe
  3. Siegbert A. Warwitz: Sinnsuche im Wagnis. Leben in wachsenden Ringen. Erklärungsmodelle für grenzüberschreitendes Verhalten. Schneider, Baltmannsweiler 2016, ISBN 978-3-8340-1620-1, Seite 89.


Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: Gote, Göthe, Gotte