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Bilderbuchtor (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, nBearbeiten

Singular

Plural

Nominativ das Bilderbuchtor

die Bilderbuchtore

Genitiv des Bilderbuchtors
des Bilderbuchtores

der Bilderbuchtore

Dativ dem Bilderbuchtor
dem Bilderbuchtore

den Bilderbuchtoren

Akkusativ das Bilderbuchtor

die Bilderbuchtore

 
[1] Fallrückzieher gelten als klassische Bilderbuchtore
[1] … aber auch ein Tor mit Pässen durch eine Abwehr, ohne dass diese eingreifen kann, wird als Bilderbuchtor angesehen.

Worttrennung:

Bil·der·buch·tor, Plural: Bil·der·buch·to·re

Aussprache:

IPA: [ˈbɪldɐbuːxˌtoːɐ̯]
Hörbeispiele:   Bilderbuchtor (Info)

Bedeutungen:

[1] Ballsport: besonders schöner Erfolg (Tor) (beispielsweise beim Fußball, Hockey etc.)

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Bilderbuch und Tor
alternativ: aus dem Präfixoid Bilderbuch- und dem Substantiv Tor

Beispiele:

[1] Nach Einwurf von Janosch Schmock auf Marschke zimmerte dieser das Leder zum 2:0 an das Gestänge im Tor-Dreiangel – ein Bilderbuchtor (25.).[1]
[1] Es war das erste von bis heute 1781 Toren, erzielt von einem 18-jährigen Oberprimaner: „Unser erster Erfolg in der fünften Minute war ein so genanntes Bilderbuchtor. […]“[2]
[1] Es geht beim Fußball nicht ausschließlich um das Ergebnis, sondern auch um die Geschichten drum herum. Die haushohen Favoriten, die spektakulär in der Vorrunde ausscheiden, die verschossenen Elfmeter, die Eigentore und eben auch die Schiedsrichterfehler – sie erst schaffen den Rahmen, in dem die gelungenen Spielzüge und Bilderbuchtore richtig zur Geltung kommen können.[3]
[1] Der TuS agierte taktisch klug und setzte Nadelstiche in Form von Kontern. Eine Bilderbuchkombination mündete in der 24. Minute in einem Bilderbuchtor: Torschütze war Torjäger Dennis Preuß, der den Ball in den Torwinkel setzte.[4]
[1] Franck Ribéry lässt auf der linken Seite auf engem Raum erst Joshua Vagnoman, dann Gideon Jung und Kyriakos Papadopoulos stehen und überwindet schließlich den Schlussmann mit einem Heber. Ein Bilderbuchtor unter Mithilfe der Hamburger Abwehr.[5]

ÜbersetzungenBearbeiten

[1] Duden online „Bilderbuchtor

Quellen:

  1. Jürgen Kern: 6:0-Sieg in der A-Junioren-Brandenburgliga – Fußball – Gramzow. MOZ.de, Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG, Frankfurt (Oder), Deutschland, 19. April 2018, abgerufen am 19. Mai 2018 (Deutsch).
  2. Volker Stahl: Hamburg – Fussball-Geschichte – Der „schöne Hans“ aus Hamburg. In: Welt Online. 4. April 2008, ISSN 0173-8437 (URL, abgerufen am 19. Mai 2018).
  3. Hans-Arthur Marsiske: Automatisierung – Das Reich der Freiheit …. rand eins Verlag GmbH & Co. oHG, 20095 Hamburg, Deutschland, 2014, abgerufen am 19. Mai 2018 (Deutsch).
  4. Jürgen Drüke, Jan-Hendrik Schrick: Im Kreispokal setzen sich Favoriten durch – in der A-Liga siegt Höxter – Nieheim und FC Weser weiter. Westfalen-Blatt Vereinigte Zeitungsverlage GmbH, Bielfeld, Deutschland, 5. Mai 2018, abgerufen am 19. Mai 2018 (Deutsch).
  5. FC Bayern München gegen Hamburger SV live – Aktueller Spielstand 6:0. In: FOCUS Online. 10. März 2018, ISSN 0943-7576 (URL, abgerufen am 19. Mai 2018).