Bürde (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, fBearbeiten

Singular

Plural

Nominativ die Bürde

die Bürden

Genitiv der Bürde

der Bürden

Dativ der Bürde

den Bürden

Akkusativ die Bürde

die Bürden

Worttrennung:

Bür·de, Plural: Bür·den

Aussprache:

IPA: [ˈbʏʁdə]
Hörbeispiele:   Bürde (Info)
Reime: -ʏʁdə

Bedeutungen:

[1] (moralische) Last
[2] veraltet, ursprünglich: die Leibesfrucht
[3] Messumformer, Messwandler: Belastung eines Messgerätes mit elektrischem Ausgangssignal

Synonyme:

[2] Leibesbürde

Sinnverwandte Wörter:

[1] Belastung, Beschwerde, Last, Hypothek

Beispiele:

[1] „Talente sind aber auch eine Bürde, weil sie Hingabe, Aufmerksamkeit, Training und Disziplin fordern.“[1]
[2] „Vorher ungewohnt, nur wenige Schritte zu der bequemsten Zeit zu Fuße zu gehen, wo dann die vornehmsten Edelleute ihres Hofes sie geleiteten, war sie jetzt genötigt, im heißesten Juli, von der Bürde ihres Leibes bedrückt, über scharfes Gestein zu wandern und, dem ärmsten Geschöpf des Erdbodens gleich, Kummer und Ungemach zu erdulden.“[2]
[3] „Die zulässige Bürde hängt von der Spannung der Schleifenversorgung ab.“[3]

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] die Bürde tragen

Wortbildungen:

aufbürden

ÜbersetzungenBearbeiten

[3] Wikipedia-Artikel „Bürde
[1, 2] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Bürde
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Bürde
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalBürde
[1] The Free Dictionary „Bürde

Quellen:

  1. Irene Dänzer-Vanotti: Geschenk und Bürde. Vom Umgang mit Talenten. WDR 5, Sendung vom 10.04.2011, 22:35 bis 23:05 Uhr.
  2. Verschiedene Autoren, hier: Luigi Alamanni: Liebesnovellen der italienischen Renaissance. In: Projekt Gutenberg-DE. Die Gräfin von Toulouse (Herausgegeben von Hanns Floerke, URL).
  3. Aus dem Datenblatt eines Messumformers.[1]

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: Bürger, Börde