schneeig (Deutsch)Bearbeiten

AdjektivBearbeiten

Positiv Komparativ Superlativ
schneeig schneeiger am schneeigsten
Alle weiteren Formen: Flexion:schneeig

Worttrennung:

schnee·ig, Komparativ: schnee·iger, Superlativ: am schnee·igs·ten

Aussprache:

IPA: [ˈʃneːɪç], [ˈʃneːɪk]
Hörbeispiele:   schneeig (Info),   schneeig (Info)
Reime: -eːɪç

Bedeutungen:

[1] voller Schnee, schneebedeckt
[2] (weiß und rein) wie Schnee aussehend

Herkunft:

Ableitung (Derivation) vom Substantiv Schnee mit dem Suffix (Derivatem) -ig

Synonyme:

[1] schneebedeckt

Unterbegriffe:

[2] schneeweiß

Beispiele:

[1] „Das Land ist wirklich so schön, daß es den Atem nimmt: liebliche Lochs, Seen, umgeben von oft noch schneeigen Hügeln, die sich im stillen Wasser spiegeln, […].“[1]
[1] „Durch die weite Ebene, über die sich wie ein Hermelinteppich die schneeigen Flächen ausbreiten, gleitet der Zug.“[2]
[2] „Aber, so dachte ich, ich will versuchen, das schneeige, unnatürliche Weiß der Margueriten wirken zu lassen, und stellte sie in einer grünen Glasvase gegen einen dunklen Hintergrund.“[3]

Charakteristische Wortkombinationen:

[2] schneeiges Weiß

ÜbersetzungenBearbeiten

[1] Duden online „schneeig
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „schneeig
[1, 2] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „schneeig
[1, 2] wissen.de – Wörterbuch „schneeig
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-Portalschneeig

Quellen:

  1. Jutta Duhm-Heitzmann: Betüddelt und bedudelt. In: DIE ZEIT. Nummer 41/1996, 4. Oktober 1996, ISSN 0044-2070 (Online, abgerufen am 31. Oktober 2013).
  2. Ernst Bartsch: Der letzte Zar. Zum Sturz und Untergang der Romanows. In: DIE ZEIT. Nummer 12/1992, 13. März 1992, ISSN 0044-2070 (Online, abgerufen am 31. Oktober 2013).
  3. Erika Markwald: Mode der Blumensträuße. Was den Floristen einfällt. In: DIE ZEIT. Nummer 32/1962, 10. August 1962, ISSN 0044-2070 (Online, abgerufen am 31. Oktober 2013).

Ähnliche Wörter (Deutsch):

Anagramme: Geschein, Schiegen