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schaden (Deutsch)Bearbeiten

VerbBearbeiten

Person Wortform
Präsens ich schade
du schadest
er, sie, es schadet
Präteritum ich schadete
Konjunktiv II ich schadete
Imperativ Singular schade!
Plural schadet!
Perfekt Partizip II Hilfsverb
geschadet haben
Alle weiteren Formen: Flexion:schaden

Worttrennung:
scha·den, Präteritum: scha·de·te, Partizip II: ge·scha·det

Aussprache:
IPA: [ˈʃaːdn̩]
Hörbeispiele:   schaden (Info)
Reime: -aːdn̩

Bedeutungen:
[1] mit Dativobjekt, intransitiv: Schaden zufügen

Herkunft:
Schaden entwickelte sich aus dem althochdeutschen scadōn sowie dem mittelhochdeutschen schaden. Im Altsächsischen gab es zudem die verwandten Verben skaðon und im Mittelniederdeutschen schāden.[1]

Beispiele:
[1] Mit seinem Verhalten will er niemandem schaden.
[1] Wenn du dich so schlampig anziehst, schadest du nur deinem Ruf.
[1] Das ständige Ein- und Ausschalten schadet dem Gerät.
[1] „[Tempolimit: Rasen ohne Beschränkung …] schadet nicht nur dem Klima, sondern führt auch zu vielen Unfällen.“[2]

ÜbersetzungenBearbeiten

[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „schaden
[1] canoonet „schaden
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikonschaden

Quellen:

  1. Wolfgang Pfeifer et al.: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 8. Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2005, ISBN 3-423-32511-9, unter „Schaden, Schade“, Seite 1175
  2. Nicol Ljubic: „Fridays for Future“-Proteste – Wir betreiben Raubbau an der Zukunft unserer Kinder!. In: Deutsche Welle. 22. Februar 2019 (Deutschlandfunk Kultur / Berlin, Sendereihe: Politisches Feuilleton, Text und Audio, Dauer 03:59 mm:ss, hörbar nur bis 22.08.2019 wegen des deutschen Telemediengesetzes (TMG) in Verbindung mit dem Rundfunkstaatsvertrag in der Fassung der 21. Änderung, URL, abgerufen am 22. Februar 2019).

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: Schatten