Weinstube (Deutsch)Bearbeiten

Substantiv, fBearbeiten

Singular

Plural

Nominativ die Weinstube

die Weinstuben

Genitiv der Weinstube

der Weinstuben

Dativ der Weinstube

den Weinstuben

Akkusativ die Weinstube

die Weinstuben

 
[1] Weinstube von Theodor Hosemann, 1858

Worttrennung:

Wein·stu·be, Plural: Wein·stu·ben

Aussprache:

IPA: [ˈvaɪ̯nˌʃtuːbə]
Hörbeispiele:   Weinstube (Info)

Bedeutungen:

[1] Gastronomie: Gaststätte, die sich auf den Ausschank von Weinen spezialisiert hat

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Wein und Stube

Synonyme:

[1] Heuriger, Vinothek, Weinhaus, Weinlokal, Weinwirtschaft, Straußwirtschaft

Gegenwörter:

[1] Bierstube, Bierlokal, Restaurant, Speiselokal

Oberbegriffe:

[1] Gaststätte

Unterbegriffe:

[1] Schaumweinstube

Beispiele:

[1] Im Rheingau gibt es tolle Weinstuben.
[1] „Praktischerweise sind die Anlegestellen direkt vor den bekanntesten Weinstuben, und so muß auf dem Heimweg nur ein kurzes Stück schwankenden Fußes bewältigt werden.“[1]
[1] „Die meisten Gäste sind Tagestouristen, die für einige Stunden die Weinstuben bevölkern oder mit dem Sessellift zum Niederwald-Denkmal hinauffahren.“[2]
[1] „Grenfeld rannte die Treppe hinunter in den Hof, öffnete mehrere Hintertüren, folgte düsteren Gängen und landete schließlich in C. S. Gerolds Weinstube an der Ecke zur Leipziger Straße.“[3]

ÜbersetzungenBearbeiten

[1] Wikipedia-Artikel „Weinstube
[1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Weinstube
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Weinstube
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalWeinstube
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Weinstube

Quellen:

  1. Wolfgang Hoffmann: Die sächsische Weinstraße. Aufbruchstimmung im Elbtal. In: Konturen. Magazin für Sprache, Literatur und Landschaft. Nummer Heft 3, 1992, Seite 27-35, Zitat Seite 32.
  2. Björn Kuhligk, Tom Schulz: Rheinfahrt. Ein Fluss. Seine Menschen. Seine Geschichten. Orell Füssli, Zürich 2017, ISBN 978-3-280-05630-1, Seite 297.
  3. Robert Baur: Blutmai. Roman. Gmeiner, Meßkirch 2018, ISBN 978-3-8392-2290-4, Seite 7f.